Heute (Freitag) Morgen um 6.12 Uhr fand eine langjährige "Durststrecke" ihr vorläufiges Ende. Weißwassers Trainer Horymir Sekera hat mit seinen Schützlingen den Sonderzug nach Neuwied bestiegen, der etwa 350 Fans und Offizielle sowie die Füchse- Mannschaft zum Match zum SC Mittelrhein bringt. "Ich bin bestimmt 20 Jahre nicht mehr mit der Eisenbahn gefahren. Aber aus sportlicher Sicht ist die Tour nicht so optimal.", erklärt der EHC- Coach vor dem ersten Sonderzug der Weißwasseraner Vereinsgeschichte. Zwar sei die Fahrt gut, um die Verbindung zwischen Fans und Spielern zu verbessern. Jedoch sei man über 26 Stunden unterwegs, am Samstag erst nach 8.00 Uhr in der Lausitz zurück- und die Zeit für Training und Regeneration bis zum Heimspiel gegen den EC Peiting (Sonntag, 17.00 Uhr) damit sehr kurz. Dennoch ist die Vorgabe für das Wochenende klar: "Wir brauchen unbedingt alle sechs Punkte." Um das Letzte aus der Mannschaft herauszukitzeln, hat Sekera sen. nochmals ernsthaft mit seinen Schützlingen gesprochen. "Wer denkt, es sei besser, dass wir in der Oberliga bleiben, weil er nur da und nicht in Liga 2 einen Platz im Team sicher hätte, der irrt sich gewaltig. Wenn wir nicht aufsteigen, wird es einen massiven Umbruch und dann für diese Leute auch in einer Oberligamannschaft keine Zukunft geben. Jeder hat die Chance, sich für höhere Aufgaben anzubieten. Jeder muss alles geben, den Erfolg erzwingen.", fasst der Oberfuchs den Gesprächsinhalt zusammen und "winkt mit dem Zaunspfahl." Schließlich habe man mindestens 6 oder 7 Zähler in der Meisterrunde verschenkt, nur zweimal drei Punkte geholt. Diese Bilanz muss nun aufgebessert werden. Allerdings fehlen mit Vait (Gehirnerschütterung), Bystryantsev (Hüfte/ Ischias) und Engel (Wirbelsäulenblockierung) gleich drei Verteidiger. Deshalb wird Jörg Pohling als sechster Defender aushelfen müssen. Zurück im Team ist Martin Sekera, der mit Schmidt und Ludwig den ersten Sturm bilden soll. Gegen den SC Mittelrhein gab es am ersten Meisterrundenspieltag ein 2:3 nach Penaltyschießen. "Wir hatten 60:22 Torschüsse. Das schaffen wir hoffentlich auch diesmal- und treffen dabei öfter ins Tor.", wünscht sich Horymir Sekera nichts sehnlicher als einen vollen Erfolg. (jur)
1 | Disco1909 | 26.02.2004 @ 20:18
ich glaub ich hab den donnerstag verschlafen :-()
warum die spieler mit dem zug mitfahren versteh ich nicht.
sollte doch alle kraft und energie in die 2 spiele gesetzt werden, die an diesem wochenende ausstehen...
ist zwar eine gute geste der spieler, bzw. des vereins, aber alle fans hätte es verstanden würde die mannschaft seperat mit dem bus fahren.
6punktepflichtwochenende :-)
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