Nach 5:4-Sieg in Neuwied Play-offs fast erreicht / 350 Fans im Sonderzug
Der ES Weißwasser hat seit gestern Abend freie Fahrt in Richtung Erreichen der Play-offs. Die Füchse siegten bei ihrem ärgsten Verfolger, dem SC Mittelrhein-Neuwied, verdient mit 5:4 (1:2, 2:1, 2:1) und vergrößerten damit den Abstand zum Tabellenneunten aus Neuwied deutlich. Nur die ersten Acht der Meisterrunde qualifizieren sich für die K.o.-Spiele. Morgen können die Sachsen im Fuchsbau gegen den Tabellenletzten EC Peiting (Beginn 17 Uhr) weiteren Boden gutmachen. Der Torjäger ist zurück: Martin Sekera zeigte mit zwei Treffern beim 5:4-Auswärtssieg in Neuwied, wie wertvoll er für die Füchse ist.
Die Stimmung im Füchse-Sonderzug dürfte damit am späten gestrigen Abend noch besser als auf der Hinfahrt gewesen sein. Rund 350 Fans des Traditions-Vereins hatten sich mit etwas Verspätung von Weißwasser aus auf den Weg nach Neuwied gemacht. Schon hinter Schleife – also kurz nach 8 Uhr – flossen im eigens eingerichteten Party-Waggon kühle Erfrischungen durch die Zapfhähne. Bis zur Ankunft um kurz vor 17 Uhr in Neuwied hatten die Fans fast 500 Liter Gerstensaft vernichtet.
Die Mannschaft erlebte die fast zehnstündige Anreise in relativer Ruhe, abgetrennt von den Eishockey-Fans in Schlafwagen. Lediglich einige Spieler, wie Marco Ludwig, Markus Kempf und Torsten Hanusch, schauten am Nachmittag mal zu den Fans, lauschten den nicht enden wollenden Fangesängen und Anfeuerungsrufen. Selbst ein Lok-Tausch konnte der Stimmung keinen Abbruch tun, die dann auf dem Bahnhof in Neuwied ihren Höhepunkt erlebte: Rund 300 Fans des Gastgebers bereiteten dort den Füchsen einen begeisternden und vor allem friedlichen Empfang. Gemeinsam zogen die beiden Fan-Lager zum Stadion, skandierten zusammen «Rettet die Eishalle» . Die Sporthalle in Neuwied soll privatisiert werden.
Im Duell der Tabellennachbarn hatten im ersten Drittel die Hausherren mehr Grund zum Jubeln. Nach vergebenen Chancen von Cardona, Kulabuchov und Gill zappelte der Puck plötzlich im Füchse-Netz. Zwar sorgte der wieder genesene Torjäger Martin Sekera in Unterzahl mit einem Solo für den postwendenden Ausgleich, doch Kopitz’ Tor bescherte den Gastgebern eine 2:1-Führung nach 20 Minuten. Keine gute Figur machte ESW-Keeper Iiro Itämies.
Im zweiten Durchgang steigerte sich der kleine Finne im ESW-Tor, machte mehrere gute Chancen zunichte, konnte aber nach 3:2-Führung der Füchse durch Treffer von Sekera und Marcel Linke per Schlagschuss den verdienten 3:3-Ausgleich der Gastgeber durch Majer nicht verhindern.
Im Schlussabschnitt legte die Gäste los wie die Feuerwehr. Dennis Cardona (41.) und der «alte Fuchs» Vadim Kulabuchov (42.) mit einem Bauerntrick brachten den ESW scheinbar beruhigend binnen Sekunden mit 5:3 in Front. Doch der SC Mittelrhein-Neuwied steckte nicht auf, machte ordentlich Druck und erspielte sich auch eine Vielzahl von Chancen. Torwart Iiro Itämies erwies sich hier als Turm in der Schlacht, vereitelte mehrere Großmöglichkeiten. Beim 4:5 durch Stevens sechs Minuten vor dem Ende – in Überzahl erzielt – war dann auch der kleine Goalie machtlos. In den Schlusssekunden nahm der SC seinen Torhüter vom Eis, doch das ESW-Abwehrbollwerk hielt und brachte den 5:4-Vorsprung über die Runden – sehr zur Freude der mitgereisten Fans, für die die zehnstündige Rückfahrt so deutlich angenehmer wurde.
Der ES Weißwasser hat seit gestern Abend freie Fahrt in Richtung Erreichen der Play-offs. Die Füchse siegten bei ihrem ärgsten Verfolger, dem SC Mittelrhein-Neuwied, verdient mit 5:4 (1:2, 2:1, 2:1) und vergrößerten damit den Abstand zum Tabellenneunten aus Neuwied deutlich. Nur die ersten Acht der Meisterrunde qualifizieren sich für die K.o.-Spiele. Morgen können die Sachsen im Fuchsbau gegen den Tabellenletzten EC Peiting (Beginn 17 Uhr) weiteren Boden gutmachen. Der Torjäger ist zurück: Martin Sekera zeigte mit zwei Treffern beim 5:4-Auswärtssieg in Neuwied, wie wertvoll er für die Füchse ist.
Die Stimmung im Füchse-Sonderzug dürfte damit am späten gestrigen Abend noch besser als auf der Hinfahrt gewesen sein. Rund 350 Fans des Traditions-Vereins hatten sich mit etwas Verspätung von Weißwasser aus auf den Weg nach Neuwied gemacht. Schon hinter Schleife – also kurz nach 8 Uhr – flossen im eigens eingerichteten Party-Waggon kühle Erfrischungen durch die Zapfhähne. Bis zur Ankunft um kurz vor 17 Uhr in Neuwied hatten die Fans fast 500 Liter Gerstensaft vernichtet.
Die Mannschaft erlebte die fast zehnstündige Anreise in relativer Ruhe, abgetrennt von den Eishockey-Fans in Schlafwagen. Lediglich einige Spieler, wie Marco Ludwig, Markus Kempf und Torsten Hanusch, schauten am Nachmittag mal zu den Fans, lauschten den nicht enden wollenden Fangesängen und Anfeuerungsrufen. Selbst ein Lok-Tausch konnte der Stimmung keinen Abbruch tun, die dann auf dem Bahnhof in Neuwied ihren Höhepunkt erlebte: Rund 300 Fans des Gastgebers bereiteten dort den Füchsen einen begeisternden und vor allem friedlichen Empfang. Gemeinsam zogen die beiden Fan-Lager zum Stadion, skandierten zusammen «Rettet die Eishalle» . Die Sporthalle in Neuwied soll privatisiert werden.
Im Duell der Tabellennachbarn hatten im ersten Drittel die Hausherren mehr Grund zum Jubeln. Nach vergebenen Chancen von Cardona, Kulabuchov und Gill zappelte der Puck plötzlich im Füchse-Netz. Zwar sorgte der wieder genesene Torjäger Martin Sekera in Unterzahl mit einem Solo für den postwendenden Ausgleich, doch Kopitz’ Tor bescherte den Gastgebern eine 2:1-Führung nach 20 Minuten. Keine gute Figur machte ESW-Keeper Iiro Itämies.
Im zweiten Durchgang steigerte sich der kleine Finne im ESW-Tor, machte mehrere gute Chancen zunichte, konnte aber nach 3:2-Führung der Füchse durch Treffer von Sekera und Marcel Linke per Schlagschuss den verdienten 3:3-Ausgleich der Gastgeber durch Majer nicht verhindern.
Im Schlussabschnitt legte die Gäste los wie die Feuerwehr. Dennis Cardona (41.) und der «alte Fuchs» Vadim Kulabuchov (42.) mit einem Bauerntrick brachten den ESW scheinbar beruhigend binnen Sekunden mit 5:3 in Front. Doch der SC Mittelrhein-Neuwied steckte nicht auf, machte ordentlich Druck und erspielte sich auch eine Vielzahl von Chancen. Torwart Iiro Itämies erwies sich hier als Turm in der Schlacht, vereitelte mehrere Großmöglichkeiten. Beim 4:5 durch Stevens sechs Minuten vor dem Ende – in Überzahl erzielt – war dann auch der kleine Goalie machtlos. In den Schlusssekunden nahm der SC seinen Torhüter vom Eis, doch das ESW-Abwehrbollwerk hielt und brachte den 5:4-Vorsprung über die Runden – sehr zur Freude der mitgereisten Fans, für die die zehnstündige Rückfahrt so deutlich angenehmer wurde.
lr-online.de