Sportlich könnte es für die Moskitos als Tabellenführer der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga kaum besser laufen. Doch wenn der ESC am Sonntag (18.30 Uhr, Westbahnhof) die Lausitzer Füchse aus Weißwasser empfängt, dürfte Christian Spaan etwas wehmütig an persönlich bessere Zeiten denken, die ihn mit den Gäste verbinden.
Noch in den vergangenen beiden Jahren stürmte der kleine ESC-Angreifer in der 2. Bundesliga für die Füchse, war Führungsspieler und einer der besten deutschen Scorer. Doch seit der gebürtige Neusser, der zu dieser Saison nach Essen wechselte, für die Moskitos die Schlittschuhe schnürt, sucht er vergeblich seine Form.
"Meine Saison könnte man getrost auch Murphys Saison nennen", übt sich Spaan in Galgenhumor. Gefreut hatte er sich, wieder in die Heimat zu ziehen, doch seit er da ist, ist es wie mit der Scheibe Toast, die fast immer auf die gebutterte Seite fällt. Auch für Spaan läuft fast alles schief, was schief laufen kann. "Wenn ich wüsste, woran es liegt, hätte ich es längst geändert", ärgert sich der 30-Jährige, der in Weißwasser zuletzt "die beste Saison meiner Karriere" hatte. So gut, dass er eigentlich nicht in die Oberliga runter wollte. Doch da es ihn zurück in den Westen zog und er "in Essen bessere Perspektiven als in Duisburg" sah, entschied er sich für ein Engagement beim ESC.
"Zehn, elf Leute" aus Spaans Zeit bei den Füchsen spielen noch immer für Weißwasser, das Gros ihres Kaders haben die Gäste gehalten, um den Wiederaufstieg zu realisieren. Als wirtschaftlich überlebensnotwendige Maßnahme gilt die Rückkehr in die 2. Liga, potente Sponsoren sind auch in der Stadt an der polnischen Grenze nur schwer zu ködern. Daher ist die Vorgabe an die technisch versierte Mannschaft um den im Dezember verpflichteten NHL-Star Todd Gill klar.
Christian Spaan aber, der in Lüneburg sein Grundstudium in Betriebswirtschaftslehre absolvierte, bevor er sich wieder voll auf den Sport konzentrierte, sieht die Moskitos im Vorteil: "Wir haben unsere Vorrundengruppe gewonnen, den Top-Favoriten Bremerhaven inklusive der Vorbereitung schon dreimal geschlagen und stehen auch jetzt wieder an der Spitze. Wir sind auf einem guten Weg, den Aufstieg zu schaffen."
Dazu würde auch er gern mehr beitragen als bisher. Und vielleicht findet Spaan ja ausgerechnet gegen seine ehemaligen Verein zu der Stärke zurück, die ihn vor der Saison zu einem Hoffnungsträger der Moskitos gemacht hatte.
Noch in den vergangenen beiden Jahren stürmte der kleine ESC-Angreifer in der 2. Bundesliga für die Füchse, war Führungsspieler und einer der besten deutschen Scorer. Doch seit der gebürtige Neusser, der zu dieser Saison nach Essen wechselte, für die Moskitos die Schlittschuhe schnürt, sucht er vergeblich seine Form.
"Meine Saison könnte man getrost auch Murphys Saison nennen", übt sich Spaan in Galgenhumor. Gefreut hatte er sich, wieder in die Heimat zu ziehen, doch seit er da ist, ist es wie mit der Scheibe Toast, die fast immer auf die gebutterte Seite fällt. Auch für Spaan läuft fast alles schief, was schief laufen kann. "Wenn ich wüsste, woran es liegt, hätte ich es längst geändert", ärgert sich der 30-Jährige, der in Weißwasser zuletzt "die beste Saison meiner Karriere" hatte. So gut, dass er eigentlich nicht in die Oberliga runter wollte. Doch da es ihn zurück in den Westen zog und er "in Essen bessere Perspektiven als in Duisburg" sah, entschied er sich für ein Engagement beim ESC.
"Zehn, elf Leute" aus Spaans Zeit bei den Füchsen spielen noch immer für Weißwasser, das Gros ihres Kaders haben die Gäste gehalten, um den Wiederaufstieg zu realisieren. Als wirtschaftlich überlebensnotwendige Maßnahme gilt die Rückkehr in die 2. Liga, potente Sponsoren sind auch in der Stadt an der polnischen Grenze nur schwer zu ködern. Daher ist die Vorgabe an die technisch versierte Mannschaft um den im Dezember verpflichteten NHL-Star Todd Gill klar.
Christian Spaan aber, der in Lüneburg sein Grundstudium in Betriebswirtschaftslehre absolvierte, bevor er sich wieder voll auf den Sport konzentrierte, sieht die Moskitos im Vorteil: "Wir haben unsere Vorrundengruppe gewonnen, den Top-Favoriten Bremerhaven inklusive der Vorbereitung schon dreimal geschlagen und stehen auch jetzt wieder an der Spitze. Wir sind auf einem guten Weg, den Aufstieg zu schaffen."
Dazu würde auch er gern mehr beitragen als bisher. Und vielleicht findet Spaan ja ausgerechnet gegen seine ehemaligen Verein zu der Stärke zurück, die ihn vor der Saison zu einem Hoffnungsträger der Moskitos gemacht hatte.
Quelle: www.waz.de