War’s das schon mit den Lausitzer Träumen von Rang 4 und damit Heimrecht zu Beginn der Play- offs? Zwei Spieltage vor Ende der Meisterrunde finden sich die Weißwasseraner Eishockeycracks auf Tabellenplatz 6 wieder- mit drei Zählern Rückstand auf den Vierten EHC München. Einer starken Vorstellung beim 3:1- Heimerfolg gegen Hannover folgte am Sonntag die Ernüchterung. In Ravensburg kamen die Gelb- Blauen mit 2:5 unter die Räder. Dabei verloren sie im Mittelabschnitt nicht nur das Spiel (0:4) sondern zu allem Unglück auch noch Top- Scorer Martin Sekera mit einer Leistenverletzung. Die dadurch notwendigen Umstellungen verkrafteten die Weißwasseraner offenbar nicht. Denn wie anders ist der Einbruch nach eigener 1:0- Führung sonst zu erklären!? Zwischen der 21. und 29. Spielminute musste Keeper Sebastian Elwing die Scheibe viermal aus dem Netz holen. Verteidigung fand da nicht statt. Überhaupt war es nur den Paraden des EHC- Goalies zu verdanken, dass sich der Rückstand in Grenzen hielt. So konnte „Elle“ in der 33. Minute beispielsweise noch einen von ihm selbst verschuldeten Penalty abwehren. „Wie wir im Mitteldrittel die Linie verloren haben, ist einfach nicht zu fassen.“, war Coach Horymir Sekera stinksauer. Vielleicht machte sich da auch der Trainingsrückstand bemerkbar, den Pavel Vait hatte. Der Deutsch- Tscheche zog sich gleich am zweiten Meisterrundenspieltag in Peiting eine schwere Gehirnerschütterung zu, an deren Folgen er praktisch noch immer laboriert. Trotzdem stellte sich Vait in den Dienst der Mannschaft und lief nach nur drei Trainingseinheiten bereits gegen Hannover
wieder auf. Den Indians zogen die Lausitzer lange Zeit mit wirklich gutem Forechecking den Zahn. Bei besserer Chancenverwertung hätte man nach zwei Dritteln klar führen müssen. So aber leuchtete nur ein 1:0 von der Anzeigetafel. Die Vorentscheidung schien nahe, als Carsten Plate nach einer unbeherrschten Aktion eine Matchstrafe erhielt. Nach dem Pfiff des Referees zog der Hannoveraner Verteidiger Richtung EHC- Tor ab und traf den nicht mehr auf einen Schuss vorbereiteten Sebastian Elwing an der Maske. Komplette
fünf Minuten in Überzahl brachten die Füchse aber nicht einen gefährlichen Torschuss zustande und kassierten prompt – kaum das die Niedersachsen wieder vollständig waren – das 1:1. Aber die Lausitzer blieben cool und brachten durch Treffer von Engel und Kulabuchov den Sieg verdientermaßen nach Hause. Nur drei Wochenendzähler könnten in der Endabrechnung zu wenig sein. Daheim gegen Bremerhaven (Freitag, 19.30 Uhr) und in Dresden (Sonntag, 18.00 Uhr) hängen die Trauben hoch. Aber nur mit zwei Siegen dürfte noch eine Minichance auf Rang 4 bestehen. Spätestens jetzt ist auch dem Letzten klar: Der angestrebte Aufstieg wird viel schwerer, als dereinst erwartet.
1 | KnusperKopf | 16.03.2004 @ 17:13
mahlzeit
hääääääääääää?
also fängt das spiel am freitag doch um 19.30uhr an
weil auf dem meisterrunden zettel steht drauf das die schon um 17uhr anfangen
bitte um hilfe
2 | Paule | 16.03.2004 @ 17:57
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wieder auf. Den Indians zogen die Lausitzer lange Zeit mit wirklich gutem Forechecking den Zahn. Bei besserer Chancenverwertung hätte man nach zwei Dritteln klar führen müssen. So aber leuchtete nur ein 1:0 von der Anzeigetafel. Die Vorentscheidung schien nahe, als Carsten Plate nach einer unbeherrschten Aktion eine Matchstrafe erhielt. Nach dem Pfiff des Referees zog der Hannoveraner Verteidiger Richtung EHC- Tor ab und traf den nicht mehr auf einen Schuss vorbereiteten Sebastian Elwing an der Maske. Komplette
fünf Minuten in Überzahl brachten die Füchse aber nicht einen gefährlichen Torschuss zustande und kassierten prompt – kaum das die Niedersachsen wieder vollständig waren – das 1:1. Aber die Lausitzer blieben cool und brachten durch Treffer von Engel und Kulabuchov den Sieg verdientermaßen nach Hause. Nur drei Wochenendzähler könnten in der Endabrechnung zu wenig sein. Daheim gegen Bremerhaven (Freitag, 19.30 Uhr) und in Dresden (Sonntag, 18.00 Uhr) hängen die Trauben hoch. Aber nur mit zwei Siegen dürfte noch eine Minichance auf Rang 4 bestehen. Spätestens jetzt ist auch dem Letzten klar: Der angestrebte Aufstieg wird viel schwerer, als dereinst erwartet.