Wollen die Lausitzer Füchse ihre Saisonziele erreichen, müssen sie sich gewaltig steigern Mindestens Platz vier hieß das Ziel der Lausitzer Füchse vor Beginn der Oberliga-Meisterrunde. Dieser Platz würde ausreichen, um im Playoff der besten Acht zuerst Heimrecht zu genießen, so im Viertelfinale einen kleinen Vorteil zu haben. Nach der peinlichen Niederlage beim Tabellenachten Ravensburg am vergangenen Sonntag ist dieses Ziel aber in die weite Ferne gerückt. Selbst sechs Punkte in den beiden letzten, ausgesprochen schweren Spielen gegen Bremerhaven (morgen 19.30 Uhr zu Hause) und bei den Eislöwen in Dresden (am Sonntag 18 Uhr) dürften kaum ausreichen, den EHC München vom vierten Platz zu verdrängen. Der Einbruch in Ravensburg war unerklärlich, zumal die Füchse extra einen Tag zeitiger angereist waren. Die schlampige Defensivarbeit im zweiten Drittel machte alle Hoffnungen zunichte. Fehlende Konstanz über mehrere Spiele hinweg und in vielen Spielen die Defensivarbeit der gesamten Mannschaft haben sich im bisherigen Saisonverlauf als große Probleme für die Lausitzer Füchse herausgestellt. Auch in der Vorrunde spielten die Weißwasseraner weit unter ihren Möglichkeiten, mussten zwischenzeitlich zittern, unter die ersten Fünf ( für die Qualifikation zur Meisterrunde) zu kommen.
Und das als einer der Vereine, der dank der guten Arbeit des Füchse- Managers Klaus Dietze in den letzten Jahren finanziell zu den am besten ausgestatteten der Liga gehört. Der Absteiger aus der zweiten Bundesliga, mit einem fast unveränderten Kader, und zudem noch ein „Krösus“ der Liga, schlingert also durch die erste Phase der Saison und überzeugt auch danach nicht.
Das ist genauso, als würde der 1.FC Nürnberg, Absteiger der Fussball-Bundesliga im Mittelfeld der zweiten Liga dümpeln. Es ist völlig normal, dass der Trainer in Frage gestellt wird. Nicht so in Weißwasser, wo man offensichtlich, komme, was wolle, an Horymir Sekera festhalten will. Kritik kam im Laufe der Saison auch deshalb auf, weil das ständige Wechseln innerhalb der Reihen durch den Trainer gerade nicht zur Konstanz, zum blinden Spielverständnis beiträgt.
Allerdings hat die Mannschaft wegen des Playoff-Modus auch die Chance, mit starken Leistungen in den kommenden Wochen die eher dürftige Vor- und Meisterrunde vergessen zu machen. Dazu bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung. Die Chance, den Aufstieg tatsächlich zu schaffen, scheinen groß zu sein. Wegen der finanziellen Probleme einiger Zweitligisten ist nicht ausgeschlossen, dass mehr als nur zwei Mannschaften aufsteigen. Ein Sieg im Playoff-Viertelfinale könnte unter Umständen schon reichen.
Das muß aber erst einmal geschafft werden, und verlassen sollte man sich darauf nicht. Dass auf vermeintliche Entscheidungen am Grünen Tisch kein Verlass ist, haben die Lausitzer Füchse vor einem Jahr bitter erfahren. Dass die Füchse das Potenzial haben, auch das Playoff-Finale zu erreichen, haben sie oft genug bewiesen, zuletzt zu Hause mit dem überzeugenden Sieg gegen Hannover. Die Fans erwarten nun die Top-Leistung ihrer Füchse, denn die Wochen der Wahrheit kommen jetzt. Quelle: Sächsische Zeitung
1 | Afrob | 18.03.2004 @ 21:12
ja ja komme was wolle........................*g*
2 | pasloe | 18.03.2004 @ 21:19
ähm, ähm, ähm, ähm....... werden wir jetzt die aufstiegsfüchse sehen ????? ähm, ähm, ähm, ähm...... ich denke schon, hm, hm , hm, hm. Aaaattacke !!!!!!!!!!
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Und das als einer der Vereine, der dank der guten Arbeit des Füchse- Managers Klaus Dietze in den letzten Jahren finanziell zu den am besten ausgestatteten der Liga gehört. Der Absteiger aus der zweiten Bundesliga, mit einem fast unveränderten Kader, und zudem noch ein „Krösus“ der Liga, schlingert also durch die erste Phase der Saison und überzeugt auch danach nicht.
Das ist genauso, als würde der 1.FC Nürnberg, Absteiger der Fussball-Bundesliga im Mittelfeld der zweiten Liga dümpeln. Es ist völlig normal, dass der Trainer in Frage gestellt wird. Nicht so in Weißwasser, wo man offensichtlich, komme, was wolle, an Horymir Sekera festhalten will. Kritik kam im Laufe der Saison auch deshalb auf, weil das ständige Wechseln innerhalb der Reihen durch den Trainer gerade nicht zur Konstanz, zum blinden Spielverständnis beiträgt.
Allerdings hat die Mannschaft wegen des Playoff-Modus auch die Chance, mit starken Leistungen in den kommenden Wochen die eher dürftige Vor- und Meisterrunde vergessen zu machen. Dazu bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung. Die Chance, den Aufstieg tatsächlich zu schaffen, scheinen groß zu sein. Wegen der finanziellen Probleme einiger Zweitligisten ist nicht ausgeschlossen, dass mehr als nur zwei Mannschaften aufsteigen. Ein Sieg im Playoff-Viertelfinale könnte unter Umständen schon reichen.
Das muß aber erst einmal geschafft werden, und verlassen sollte man sich darauf nicht. Dass auf vermeintliche Entscheidungen am Grünen Tisch kein Verlass ist, haben die Lausitzer Füchse vor einem Jahr bitter erfahren. Dass die Füchse das Potenzial haben, auch das Playoff-Finale zu erreichen, haben sie oft genug bewiesen, zuletzt zu Hause mit dem überzeugenden Sieg gegen Hannover. Die Fans erwarten nun die Top-Leistung ihrer Füchse, denn die Wochen der Wahrheit kommen jetzt.
Quelle: Sächsische Zeitung