Bremerhaven mit Lehrstunde im Fuchsbau / Hanusch mit Innenbandriss
Die Lausitzer Füchse haben das letzte Heimspiel der Oberliga Meisterrunde mit 2:5 (2:3,0:1,0:1) gegen den REV Bremerhaven verloren. In einer durchwachsenden Partie führten die Seestädter den Füchsen vor, wie man als Auswärtsteam in Weißwasser ganz leicht gewinnen kann.
Sieben Minuten waren gespielt, als wie so oft in dieser Saison das Schiedsrichtergespann in den Mittelpunkt rückte. Daniel DelMonte steht mindestens zwei Meter im Abseits - ein Pfiff ertönt - die Stadionuhr hält an - die Füchse hören auf zu spielen, doch der REV-Stürmer spielt einfach weiter und legt Iiro Itämies die Scheibe ins Netz. Schiedsrichter Awizius aus Berlin entschied unglaublicherweise auf Tor. Der gute Start in die Partie war dem REV somit maßgeblich durch das Schiedsrichtergespann geebnet worden. Die Füchse waren sichtlich geschockt - Andreas Moborg musste dies mit einem trockenen Handgelenksschuss nur 33 Sekunden nach der Führung der Pinguins. Ein nächster Schock für die Füchse folgte so gleich. Kapitän Torsten "Otto" Hanusch zog sich in einem Zweikampf einen Innenbandriss im Knie zu. Damit dürfte die Saison für den Leitwolf der Füchse beendet. Trotzdem kamen die Weißwasseraner zurück ins Spiel. Jörg Pohling nutzte in der achten Minute ein Gewühl vor dem Tor und schob mit der Rückhand ein zum Anschlusstreffer. In der der neunten Minute lies Vadim Kulabuchov, der von Markus Kempf in Szene gesetzt wurde, den Ausgleich folgen. Doch eine Minute vor dem ersten Pausentee befand sich die gesamte Füchse-Defensive im Tiefschlaf. Jörg Wartenberg fuhr mit Markus Kempf eine zwei auf zwei Situation, die der REV blitzschnell in einen Konter verwandelte. Langer Pass von Moborg auf Caudron und der netzt sicher per Alleingang ein.
Im zweiten Drittel wurde der Spielrhytmus von den vielen Strafzeiten immer wieder gestört. Erneut war es ein Konter, der die Seestädter zum Torerfolg brachte. Vadim Kulabuchov mit einem katastrophalen Pass auf Alexander Engel im Powerplay - Varvio fängt diesen ab und läuft allein auf Iiro Itämies zu - 2:4. Mit diesem Vorsprung ging es dann auch in Schlussabschnitt. Einziges Highlight war da wohl der erste Fight von Todd Gill auf deutschem Eis. Er beförderte den Bremerhavener mit nur zwei Schlägen aufs Eis. Der Lohn war für beide eine 2+2+10 Minuten-Strafe. Ein Tor fiel in der 55.Minute auch noch. Wieder einmal eingeleitet durch einen individuellen Fehler der Füchse - Marcel Linke geht über die linke Seite durch und passt dann in die Mitte zu einem REV-Spieler ,dieser leitet den Puck blitzschnell weiter und erneut Daniel DelMonte stellte den 2:5 Endtand her. Nach dem Spiel gab es wenigstens einen einsichtigen Füchse-Coach: "Die Ehrung zum besten Spieler hätte bei uns heute keiner verdient. Es war kein Siegeswille erkennbar." Eine Woche vor dem Beginn der Play-Offs brennt es im Fuchsbau...
ich glaube es gibt zwei varianten, warum man gestern so grotten schlecht gespielt hat. die erste wäre totale unfähigkeit, die zweite man will in den PO gegen schweinfurt oder halt bremerhaven spielen
2 | sweety | 20.03.2004 @ 11:34
seit gestern glaube ich wir koennen gegen jeden spielen,und werden sau schlecht aussehen.
warum sollte es gerade in den PO,besser laufen.
wir haben mit unseren mitteln(mit die besten in der liga),
nichts zu stande bekommen.
leider kann ich nicht anders als beim naechsten spiel,wieder in die halle zu gehen.
3 | kojoti | 20.03.2004 @ 11:53
ah noch einer den die eishockeyseuche befallen hat. wir sehn uns.
4 | MikeMussina | 20.03.2004 @ 12:47
eine Woche vor Beginn brennt es..naja nichst neues oder? kann mich noch an Advent Advent der Fuchsbau brennt erinnern.
5 | Natascha | 20.03.2004 @ 13:38
Tjo, wie sagte einst Dolphin Girl in einem anderen Post: Also nicht kleckern, sondern klotzen!!!;-))
Ole ole wir sind sechster in der Oberliga, schiessen Dresden aus der Halle und bald steigen wir in die 2. Bundesliga auf und in einem Jahr spielen wir D-EE--L. *sing* *sing*
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Die Lausitzer Füchse haben das letzte Heimspiel der Oberliga Meisterrunde mit 2:5 (2:3,0:1,0:1) gegen den REV Bremerhaven verloren. In einer durchwachsenden Partie führten die Seestädter den Füchsen vor, wie man als Auswärtsteam in Weißwasser ganz leicht gewinnen kann.
Sieben Minuten waren gespielt, als wie so oft in dieser Saison das Schiedsrichtergespann in den Mittelpunkt rückte. Daniel DelMonte steht mindestens zwei Meter im Abseits - ein Pfiff ertönt - die Stadionuhr hält an - die Füchse hören auf zu spielen, doch der REV-Stürmer spielt einfach weiter und legt Iiro Itämies die Scheibe ins Netz. Schiedsrichter Awizius aus Berlin entschied unglaublicherweise auf Tor. Der gute Start in die Partie war dem REV somit maßgeblich durch das Schiedsrichtergespann geebnet worden. Die Füchse waren sichtlich geschockt - Andreas Moborg musste dies mit einem trockenen Handgelenksschuss nur 33 Sekunden nach der Führung der Pinguins. Ein nächster Schock für die Füchse folgte so gleich. Kapitän Torsten "Otto" Hanusch zog sich in einem Zweikampf einen Innenbandriss im Knie zu. Damit dürfte die Saison für den Leitwolf der Füchse beendet. Trotzdem kamen die Weißwasseraner zurück ins Spiel. Jörg Pohling nutzte in der achten Minute ein Gewühl vor dem Tor und schob mit der Rückhand ein zum Anschlusstreffer. In der der neunten Minute lies Vadim Kulabuchov, der von Markus Kempf in Szene gesetzt wurde, den Ausgleich folgen. Doch eine Minute vor dem ersten Pausentee befand sich die gesamte Füchse-Defensive im Tiefschlaf. Jörg Wartenberg fuhr mit Markus Kempf eine zwei auf zwei Situation, die der REV blitzschnell in einen Konter verwandelte. Langer Pass von Moborg auf Caudron und der netzt sicher per Alleingang ein.
Im zweiten Drittel wurde der Spielrhytmus von den vielen Strafzeiten immer wieder gestört. Erneut war es ein Konter, der die Seestädter zum Torerfolg brachte. Vadim Kulabuchov mit einem katastrophalen Pass auf Alexander Engel im Powerplay - Varvio fängt diesen ab und läuft allein auf Iiro Itämies zu - 2:4. Mit diesem Vorsprung ging es dann auch in Schlussabschnitt. Einziges Highlight war da wohl der erste Fight von Todd Gill auf deutschem Eis. Er beförderte den Bremerhavener mit nur zwei Schlägen aufs Eis. Der Lohn war für beide eine 2+2+10 Minuten-Strafe. Ein Tor fiel in der 55.Minute auch noch. Wieder einmal eingeleitet durch einen individuellen Fehler der Füchse - Marcel Linke geht über die linke Seite durch und passt dann in die Mitte zu einem REV-Spieler ,dieser leitet den Puck blitzschnell weiter und erneut Daniel DelMonte stellte den 2:5 Endtand her. Nach dem Spiel gab es wenigstens einen einsichtigen Füchse-Coach: "Die Ehrung zum besten Spieler hätte bei uns heute keiner verdient. Es war kein Siegeswille erkennbar." Eine Woche vor dem Beginn der Play-Offs brennt es im Fuchsbau...
>>Daten und Fotos vom Spiel