Einen ähnlich lautstarken Schlagabtausch wie im vergangenen Jahr gab es diesmal nicht, dennoch verließen viele Vereinsmitglieder des ES Weißwasser am Mittwoch Abend die Wahlversammlung mit langen Gesichtern. Denn die geplante Inthronisierung eines neuen Vorstandes um Ludwig Thomaschk fand wegen rechtlicher Bedenken nicht statt. Statt dessen steuert der Traditionsverein einer handfesten Führungskrise entgegen. Auf RUNDSCHAU-Nachfrage ließ Thomaschk offen, ob er für eine Wahl zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung steht. «Unter diesen Umständen muss ich meine Bereitschaft überdenken. Wir sind hier nicht im Kindergarten» , sagte der sächsische CDU-Landtags abgeordnete. Andere Kandidaten für das Amt des Präsidenten gibt es nicht.
Ursache für die Vertagung der Wahl waren satzungsrechtliche Probleme. Auf Basis der alten Satzung hätten Thomaschk und seine neue Führungsmannschaft – wie bisher üblich – nur für ein Jahr gewählt werden können. Die verabschiedete neue Satzung sah zwar einen Wahlzeitraum von vier Jahren vor, sie ist mangels Eintragung in das Vereinsregister aber noch nicht gültig.
Ludwig Thomaschk machte am Rande der Veranstaltung keinen Hehl daraus, dass er sich das langfristige Vertrauen der Mitglieder bereits zum jetzigen Zeitpunkt gewünscht hätte, um weiter an den drängenden Problemen des Vereins arbeiten zu können. So steht der ESW mit 900 000 Euro bei der Niederschlesischen Sparkasse und der Stadt Weißwasser in der Schuld. Inwieweit diese Verbindlichkeiten weiter gestundet werden, ist noch nicht absehbar. Daneben hat Thomaschk die Errichtung eines Leistungszentrums vorangetrieben, für das jetzt ein Konzept erstellt werden soll, um Fördermittel zu bekommen. «Wir haben viele Probleme zu lösen. Deshalb bin ich enttäuscht über die Art und Weise der Wahlveranstaltung» , betonte er.
Wenigstens haben sich die Wogen um die Nachwuchsarbeit einigermaßen geglättet. Im vergangenen Jahr war es deshalb während der Mitgliederversammlung zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten Lagern gekommen. Inzwischen ist klar, dass die vom Spielbetrieb zurückgezogene Regionalliga-Mannschaft mit Rainer Mann als Trainer für die neue Saison neu belebt werden soll.
1 | Bernd Schmidt | 26.03.2004 @ 22:45
herr thomaschk, machen sie bitte das was sie am besten können: nicht`s! sie sind der "kinderkarten".
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Ursache für die Vertagung der Wahl waren satzungsrechtliche Probleme. Auf Basis der alten Satzung hätten Thomaschk und seine neue Führungsmannschaft – wie bisher üblich – nur für ein Jahr gewählt werden können. Die verabschiedete neue Satzung sah zwar einen Wahlzeitraum von vier Jahren vor, sie ist mangels Eintragung in das Vereinsregister aber noch nicht gültig.
Ludwig Thomaschk machte am Rande der Veranstaltung keinen Hehl daraus, dass er sich das langfristige Vertrauen der Mitglieder bereits zum jetzigen Zeitpunkt gewünscht hätte, um weiter an den drängenden Problemen des Vereins arbeiten zu können. So steht der ESW mit 900 000 Euro bei der Niederschlesischen Sparkasse und der Stadt Weißwasser in der Schuld. Inwieweit diese Verbindlichkeiten weiter gestundet werden, ist noch nicht absehbar. Daneben hat Thomaschk die Errichtung eines Leistungszentrums vorangetrieben, für das jetzt ein Konzept erstellt werden soll, um Fördermittel zu bekommen. «Wir haben viele Probleme zu lösen. Deshalb bin ich enttäuscht über die Art und Weise der Wahlveranstaltung» , betonte er.
Wenigstens haben sich die Wogen um die Nachwuchsarbeit einigermaßen geglättet. Im vergangenen Jahr war es deshalb während der Mitgliederversammlung zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten Lagern gekommen. Inzwischen ist klar, dass die vom Spielbetrieb zurückgezogene Regionalliga-Mannschaft mit Rainer Mann als Trainer für die neue Saison neu belebt werden soll.