Die Lausitzer Füchse sind mit der Maximalausbeute von zwei Siegen vorzeitig in das Halbfinale der Eishockey-Oberliga eingezogen. Den entscheidenden Schritt in Richtung Vorschlussrunde machten sie gestern mit einem 4:1-Heimerfolg gegen die Mighty Dogs Schweinfurt. Wertvollster Spieler dieser Play-off-Serie war der Kanadier Greg Schmidt, der insgesamt drei Treffer für Weißwasser erzielte.
Vor 2640 Zuschauern traf der routinierte Stürmer in der zweiten Partie der beiden Kontrahenten innerhalb von drei Tagen zum 2:0 (21.) und 3:0 (37.). Er war damit maßgeblich an der Vorentscheidung beteiligt. "Die erfahrenen Spieler haben Verantwortung übernommen und die jungen Leute mitgerissen", meinte Füchse-Trainer Horymir Sekera sichtlich zufrieden. "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat mit Herz und Leidenschaft gespielt. Mit dieser Leistung muss uns auch in der nächsten Runde nicht bange sein." Seine Mannschaft zog unter dem Strich verdient in das Halbfinale ein, weil sie mit Ausnahme des katastrophalen ersten Drittels am Freitag in Schweinfurt dieses Viertelfinale dominierte. Auch gestern gerieten die Lausitzer gegen das Überraschungsteam der bisherigen Saison nur bei eigener Unterzahl in ernsthafte Gefahr. Als Schweinfurt in der Schlussphase beim Stand von 3:1 alles auf eine Karte setzte und den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, traf Füchse-Topscorer Martin Sekera zum 4:1-Endstand (60.). Nach der Partie wurde der Stürmer dann als "Füchse-Spieler des Jahres 2003" vor Torhüter Iiro Itämies und dem talentierten André Mücke geehrt.
"Weißwasser hat diese Serie verdient gewonnen. Die erfahrenen Spieler im Team der Füchse haben letztlich den entscheidenden Unterschied ausgemacht", analysierte Schweinfurts Trainer Jari Pasanen und erwies sich damit doch noch als korrekter Verlierer. Am Freitag in Schweinfurt hatte er Schiri Michael Deibler aus Peiting hart attackiert ("Er war blind") und dessen Leistung "unter aller Sau genannt". Für Gäste-Kapitän Lars Müller war die eigene 2:3-Niederlage in der ersten Partie der Knackpunkt in dieser Play-off-Serie. "Diese Hypothek konnten wir nicht wettmachen. In Weißwasser zu gewinnen, ist sehr schwer", sagte der gebürtige Lausitzer.
Nach den mäßigen Leistungen in der Vor- und Meisterrunde wahrten die Füchse dank der deutlichen Steigerung in der entscheidenden Saisonphase ihre Aufstiegschancen. Die erste Partie der Vorschlussrunde wird am Freitag ausgetragen. Die beiden Finalisten steigen in die zweite Bundesliga auf.
VON FRANK NOACK
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Vor 2640 Zuschauern traf der routinierte Stürmer in der zweiten Partie der beiden Kontrahenten innerhalb von drei Tagen zum 2:0 (21.) und 3:0 (37.). Er war damit maßgeblich an der Vorentscheidung beteiligt. "Die erfahrenen Spieler haben Verantwortung übernommen und die jungen Leute mitgerissen", meinte Füchse-Trainer Horymir Sekera sichtlich zufrieden. "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat mit Herz und Leidenschaft gespielt. Mit dieser Leistung muss uns auch in der nächsten Runde nicht bange sein." Seine Mannschaft zog unter dem Strich verdient in das Halbfinale ein, weil sie mit Ausnahme des katastrophalen ersten Drittels am Freitag in Schweinfurt dieses Viertelfinale dominierte. Auch gestern gerieten die Lausitzer gegen das Überraschungsteam der bisherigen Saison nur bei eigener Unterzahl in ernsthafte Gefahr. Als Schweinfurt in der Schlussphase beim Stand von 3:1 alles auf eine Karte setzte und den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, traf Füchse-Topscorer Martin Sekera zum 4:1-Endstand (60.). Nach der Partie wurde der Stürmer dann als "Füchse-Spieler des Jahres 2003" vor Torhüter Iiro Itämies und dem talentierten André Mücke geehrt.
"Weißwasser hat diese Serie verdient gewonnen. Die erfahrenen Spieler im Team der Füchse haben letztlich den entscheidenden Unterschied ausgemacht", analysierte Schweinfurts Trainer Jari Pasanen und erwies sich damit doch noch als korrekter Verlierer. Am Freitag in Schweinfurt hatte er Schiri Michael Deibler aus Peiting hart attackiert ("Er war blind") und dessen Leistung "unter aller Sau genannt". Für Gäste-Kapitän Lars Müller war die eigene 2:3-Niederlage in der ersten Partie der Knackpunkt in dieser Play-off-Serie. "Diese Hypothek konnten wir nicht wettmachen. In Weißwasser zu gewinnen, ist sehr schwer", sagte der gebürtige Lausitzer.
Nach den mäßigen Leistungen in der Vor- und Meisterrunde wahrten die Füchse dank der deutlichen Steigerung in der entscheidenden Saisonphase ihre Aufstiegschancen. Die erste Partie der Vorschlussrunde wird am Freitag ausgetragen. Die beiden Finalisten steigen in die zweite Bundesliga auf.
VON FRANK NOACK