Die Eisarena
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Schmidt: Drei Tore als Abschiedsgeschenk?
30.03.2004 | 08:21 Uhr von
"So sehen Sieger aus" , skandierten die glücklichen Anhänger der Lausitzer Füchse am Sonntag nach dem zweiten Play-off-Erfolg gegen die Schweinfurt Mighty Dogs und dem damit verbundenen vorzeitigen Einzug in das Halbfinale. Bei Greg Schmidt musste man diesbezüglich schon zwei Mal hinschauen. Denn das Siegerlächeln des 27-jährigen Kanadiers wurde von zwei breiten Kratzern im Gesicht eingerahmt. Es waren seine ganz persönlichen Andenken an die Viertelfinalserie gegen Schweinfurt, die Schmidt mit insgesamt drei Treffern zugunsten der Füchse entschieden hatte. «Wir haben in diesen beiden Partien wirklich sehr gut gespielt. Das gesamte Team hat sich als Einheit präsentiert» , lobte der Matchwinner.

Seinen eigenen Anteil an diesen Erfolgen wollte der Stürmer nicht überbewerten. Statt in der Ein- sprach er lieber in der Mehrzahl und konstatierte: «Wir haben natürlich auch die nötigen Tore erzielt und gut getroffen.»
Für den zweifachen Familienvater waren die drei Treffer im Play-off-Viertelfinale dennoch auch eine persönliche Genugtuung. Denn im bisherigen Saisonverlauf waren die Leistungen von Greg Schmidt genau so wechselhaft wie die seiner Mitspieler. Oft fiel er nur durch unnötige Strafzeiten auf, die ihm auch einige kritische Worte von Trainer Horymir Sekera einbrachten. Diesmal allerdings hatte Sekera nur wenig zu nörgeln. «Greg hat wieder einmal bewiesen, dass kanadische Spieler in den Play-offs ganz besonders motiviert sind. Seine Tore waren sehr wertvoll für uns» , meinte der Coach und hofft natürlich auf weitere Schmidt-Tore in den bevorstehenden Halbfinalspielen gegen die Moskitos Essen.
Ob der Mittelstürmer auch in der kommenden Saison noch für die Füchse spielen wird, ist derzeit noch offen – und zwar von beiden Seiten. «Ich würde gern höherklassiges Eishockey spielen» , gibt Schmidt ohne Umschweife zu. Am liebsten möchte er dabei natürlich auch «ein bisschen mehr Geld verdienen» . Sein Vertrag in der Lausitz läuft am Saisonende aus. Laut Füchse-Geschäftsführer René Reinert sei noch keine Entscheidung darüber gefallen, ob der Verein auch weiterhin an den Diensten des Kanadiers interessiert ist: «Wir werden uns genau anschauen, wie sich Greg Schmidt in den Play-offs präsentiert. Aber Fakt ist auch, dass im Sommer auf dem Spielermarkt viel passieren wird. Wir sind nicht in Zugzwang.»
Quelle: lr-online
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