Irgendwie hatte diese Situation nach Spielende des 2. Play-off-Halbfinals Symbolcharakter: Nach dem Sieg des ESC Essen über die Lausitzer Füchse bedankten sich Moskito-Trainer Anton Krinner und ein ESC-Verantwortlicher bei Referee Axel Sander (Peiting) per Handschlag. Kurz zuvor hatte
EHC-Trainer Horymir Sekera dem Unparteiischen ein Wort mit „Gesäß“ nachgebrüllt. „Wer aufsteigen will, braucht Glück. Wir hatten es in den entscheidenden Phasen.“, resümierte Krinner und meinte damit neben den drei Pfostentreffern der Lausitzer auch den Umstand, dass die Schiedsrichter beider Halbfinalbegegnungen im Zweifelsfall immer zugunsten der Moskitos entschieden.
Dabei war Sander nur Ersatz. Eigentlich hatte der DEB für das Sonntag- Match Christian Oswald (Bad Wörrishofen) angesetzt. Der aber wurde in der Nacht zum Spieltag Vater! „Klar bin ich jetzt enttäuscht.“, machte Füchse-Coach Horymir Sekera aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Aber insgesamt war Essen die etwas cleverere Mannschaft. Wir haben in dieser Saison für unser Experiment, mit vielen einheimischen jungen Leuten zu arbeiten, noch Lehrgeld gezahlt.“ Damit haben die Weißwasseraner ihr Saisonziel, den Aufstieg, um zwei Siege verfehlt. „Ab sofort heißt es ‚Auf ein Neues’! Wir planen für nächste Saison wieder mit 1,3 Mio. Euro und versprechen, dass es dann wieder erfolgreiches Eishockey gibt.“, verkündete Manager Dr. Klaus Dietze nach dem Ausscheiden. Mit 14 Spielern habe man bereits gesprochen, die die Bereitschaft für ein weiteres Engagement in der Lausitz erklärt hätten. „Wer tatsächlich geht oder bleibt, entscheidet sich erst in den nächsten Tagen. Wir wollen genau analysieren, wer die Erwartungen erfüllt hat, und wer nicht.“, sagte Horymir Sekera. Der Coach des EHC hatte im Falle des Nichtaufstiegs einen „Blutaustausch“ angekündigt. Ob der tatsächlich in großem Stile stattfindet, bleibt abzuwarten. Die Mannschaft für die nächste Spielzeit soll jedenfalls um die Routiniers Martin Sekera, Pavel Vait, Jörg Pohling und Markus Kempf aufgebaut werden.
1 | Manni | 06.04.2004 @ 13:47
na gut ich würde bei den routiniers auch noch einen gewissen VK erwähnen....er hat am ende der saison doch noch gezeigt was in ihm steckt
2 | tanngrismir | 06.04.2004 @ 14:45
Man hat mit 14 Spielern gesprochen????????? Na das ja schon mehr als die Hälfte der Mannschaft. dann wird´s wohl doch kein "Blutaustausch" sondern wohl nur ne "Blutauffrischung". Naja, lassen wir uns mal überraschen.........
3 | Genius84 | 06.04.2004 @ 16:12
Gill mus gehalten werden...
4 | oli81 | 06.04.2004 @ 16:45
@ Genius84
gill besitzt nur nen namen,weiter aber auch nichts ;-)
außerdem mißfällt mir an ihm noch was anderes, was ich hier aber nich äußern will.
glaube mir, es gibt bessere...
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EHC-Trainer Horymir Sekera dem Unparteiischen ein Wort mit „Gesäß“ nachgebrüllt. „Wer aufsteigen will, braucht Glück. Wir hatten es in den entscheidenden Phasen.“, resümierte Krinner und meinte damit neben den drei Pfostentreffern der Lausitzer auch den Umstand, dass die Schiedsrichter beider Halbfinalbegegnungen im Zweifelsfall immer zugunsten der Moskitos entschieden.
Dabei war Sander nur Ersatz. Eigentlich hatte der DEB für das Sonntag- Match Christian Oswald (Bad Wörrishofen) angesetzt. Der aber wurde in der Nacht zum Spieltag Vater! „Klar bin ich jetzt enttäuscht.“, machte Füchse-Coach Horymir Sekera aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Aber insgesamt war Essen die etwas cleverere Mannschaft. Wir haben in dieser Saison für unser Experiment, mit vielen einheimischen jungen Leuten zu arbeiten, noch Lehrgeld gezahlt.“ Damit haben die Weißwasseraner ihr Saisonziel, den Aufstieg, um zwei Siege verfehlt. „Ab sofort heißt es ‚Auf ein Neues’! Wir planen für nächste Saison wieder mit 1,3 Mio. Euro und versprechen, dass es dann wieder erfolgreiches Eishockey gibt.“, verkündete Manager Dr. Klaus Dietze nach dem Ausscheiden. Mit 14 Spielern habe man bereits gesprochen, die die Bereitschaft für ein weiteres Engagement in der Lausitz erklärt hätten. „Wer tatsächlich geht oder bleibt, entscheidet sich erst in den nächsten Tagen. Wir wollen genau analysieren, wer die Erwartungen erfüllt hat, und wer nicht.“, sagte Horymir Sekera. Der Coach des EHC hatte im Falle des Nichtaufstiegs einen „Blutaustausch“ angekündigt. Ob der tatsächlich in großem Stile stattfindet, bleibt abzuwarten. Die Mannschaft für die nächste Spielzeit soll jedenfalls um die Routiniers Martin Sekera, Pavel Vait, Jörg Pohling und Markus Kempf aufgebaut werden.