Deutschland nach 1:5 gegen Tschechien Gruppendritter
Im abschließenden Vorrundenspiel gegen Gastgeber Tschechien musste die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft eine 1:5 (0:1 1:0 0:4)-Niederlage hinnehmen. Gegen den übermächtigen, mit 14 NHL-Spielern bestückten, Gegner hielt sich die DEB-Auswahl lange gut im Spiel. So Stand es nach 40 Minuten nach Treffern von Prospal (19.) und Kathan (38.) 1:1-Unentschieden.
Die Überlegenheit der Gastgeber war allerdings nahezu in jeder Situation förmlich zu spüren, aber Robert Müller im deutschen Tor hielt bis dahin prächtig, so dass Kathans Sonntagsschuss unter die Latte den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Für den Schlussabschnitt hatten sich die Tschechen scheinbar einiges vorgenommen, vor allem ihre Chancenauswertung wurde deutlich besser. Zwei Strafen gegen Molling und Lewandowski nutzten sie zu Toren durch Jagr und und Hlavac innerhalb von 31 Sekunden. Ein weiterer Doppelschlag durch Rucinsky und Hejda in der 54. Minute war dann der Schlusspunkt in der ausverkauften Prager Sazka-Arena.
Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses belegt das deutsche Team nun den dritten Platz nach dem Ende der Vorrunde hinter Tschechien und Lettland. Dadurch trifft die Zach-Truppe in der Zwischenrunde zunächst auf Österreich (Samstag 20.15 Uhr). Am Sonntag (20.15 Uhr) heißt dann Kanada der Gegner, ehe die abschließende Zwischenrundenpartie am Dienstag (16.15 Uhr) gegen die Schweiz stattfindet.
Der Modus der A-WM sollte geaendert werden. Deutschland, Lettland Kasachstan und was weiss ich noch fuer unterklassige Gurkentruppen sollten auch dort spielen, wo sie hingehoeren! - in der B-WM!
Statt Finnland - Slowakei zu zeigen, muss man sich sowas im Fernsehen antun.
max. 10 Mannschaften in der A-WM, dafuer aber Mannschaften auf einem Level und nicht so eine Dreiklassengesellschaft wie seit einigen Jahren.
2 | MarTenn | 29.04.2004 @ 12:57
was bist du denn für einer? wie viele spiele würde es dann geben in der a-wm? ausserdem bei fussball ist das doch auch so.
3 | Hustensaftschmuggler | 29.04.2004 @ 13:12
Schließe mich Kasatonov an. Das ganze Ding gestern war doch nur insofern interessant, als das mal Jagr, Hamrlik,Rucinsky und co. herumzauberten. Das Tor von Jagr war einfach genial! Ansonsten war die gestrige Übertragung wirklich nur in den Drittelpausen interessant. Aber wollen wir doch froh sein, überhaupt ein bisschen Eishockey im free-tv zu sehen zu bekommen.
4 | Kasatonov | 29.04.2004 @ 15:24
@MarTenn
Na super, willst du Eishockey sehen, dass einer A-WM wuerdig is oder eine Menge Spiele, in denen Not gegen Elend unterwegs is.
Ich fuer meinen Teil bevorzuge dann schon eher den Modus der 80er Jahre.
Im Fussball is das ja mittlerweile bei der WM wohl ein bissle anders geworden - zum Glueck. Im Eishockey wird es leider nicht besser.
5 | dolphin girl | 03.05.2004 @ 21:24
Gruss aus Prag! Wer das Spiel nicht live gesehen hat, sollte lieber den Schnabel halten. 2 Drittel waren die Deutschen den Tschechen ebenbuertig und dank der Bevorzugung durch den Schiri kam es erst zu den Moeglichkeiten, die die Tschechen natuerlich eiskalt ausgenutzt haben. In dem Spiel ham sich die Tschechen nich mit Ruhm bekleckert, aber im Endeffekt nur das noetige Glueck gehabt! Das war mein Senf dazu!
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Im abschließenden Vorrundenspiel gegen Gastgeber Tschechien musste die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft eine 1:5 (0:1 1:0 0:4)-Niederlage hinnehmen. Gegen den übermächtigen, mit 14 NHL-Spielern bestückten, Gegner hielt sich die DEB-Auswahl lange gut im Spiel. So Stand es nach 40 Minuten nach Treffern von Prospal (19.) und Kathan (38.) 1:1-Unentschieden.
Die Überlegenheit der Gastgeber war allerdings nahezu in jeder Situation förmlich zu spüren, aber Robert Müller im deutschen Tor hielt bis dahin prächtig, so dass Kathans Sonntagsschuss unter die Latte den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Für den Schlussabschnitt hatten sich die Tschechen scheinbar einiges vorgenommen, vor allem ihre Chancenauswertung wurde deutlich besser. Zwei Strafen gegen Molling und Lewandowski nutzten sie zu Toren durch Jagr und und Hlavac innerhalb von 31 Sekunden. Ein weiterer Doppelschlag durch Rucinsky und Hejda in der 54. Minute war dann der Schlusspunkt in der ausverkauften Prager Sazka-Arena.
Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses belegt das deutsche Team nun den dritten Platz nach dem Ende der Vorrunde hinter Tschechien und Lettland. Dadurch trifft die Zach-Truppe in der Zwischenrunde zunächst auf Österreich (Samstag 20.15 Uhr). Am Sonntag (20.15 Uhr) heißt dann Kanada der Gegner, ehe die abschließende Zwischenrundenpartie am Dienstag (16.15 Uhr) gegen die Schweiz stattfindet.
Tore:
0:1 (18.30) Prospal (Rucinsky, Spacek) 5:4
1:1 (37.08) Kathan (Morczinietz)
1:2 (42.33) Jagr (Kaberle) 5:3
1:3 (43.08) Hlavac (Dopita, Beranek) 5:4
1:4 (53.15) Rucinsky (Dvorak)
1:5 (53.55) Hejda (Rucinsky, Beranek)
Strafen: Deutschland 20 min. - Tschechien 16 min
Quelle:DEB