Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Kanada schießt sich zu Titel Nr. 23
10.05.2004 | 08:24 Uhr von
Die NHL-Profis aus dem Mutterland setzten sich im Finale verdient mit 5:3 (1:2, 2:1, 2:0) gegen Schweden durch.
In der Neuauflage des Vorjahresfinales (Ergebnis: 3:2) fiel die Entscheidung im Schluss-Drittel.
Jay Bouwmeester (41.) und Matt Cooke (51.) trafen vor 17.000 Zuschauern in der Sazka-Arena für den Olympiasieger von Salt Lake City. Bei Kanada standen noch acht Weltmeister von 2003 auf dem Eis.Dabei waren die Schweden wie im Vorjahr 2:0 in Führung gegangen: Jonas Höglund erzielte bereits nach 133 Sekunden sein fünftes WM-Tor. Daniel Alfredsson erhöhte nur fünf Minuten später nach einem mustergültigen Zuspiel von NHL-Star Peter Forsberg.

Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger von Colorado Avalanche, Weltmeister 1992 und 1998 sowie Olympiasieger 1994, war zusammen mit Verteidiger Nicklas Lidström (Detroit Red Wings) extra für das Finalwochenende eingeflogen worden.

Ein Fehler des schwedischen Abwehrspielers Dick Tärnström leitete den Anschlusstreffer ein. Kapitän Ryan Smyth traf zum 1:2 (14.). Andreas Salomonsson stellte noch einmal den Zwei-Tore-Vorsprung her (25.).

Doch WM-Scorerkönig Dany Heatley (35.) und ein Eigentor von Michael Nylander, das Rob Niedermayer gutgeschrieben wurde (36.), bescherten den "Ahornblättern" den Ausgleich innerhalb von 52 Sekunden im zweiten Drittel.
Bronze an die USA

Bronze gewannen die USA, die sich im Spiel um Platz drei mit 1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen Ex-Weltmeister Slowakei durchsetzte und ihre erste WM-Medaille seit 1996 holten.


Wie schon beim 3:2-Viertelfinalsieg gegen Gastgeber Tschechien verwandelte Verteidiger Andy Roach von den Mannheimer Adlern aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nach 70 torlosen Minuten den entscheidenden Penalty.

Schiedsrichter Christer Larking aus Schweden entschied allerdings erst nach Rücksprache mit dem Videorichter auf Tor.

Die Amerikaner, die im vergangenen Jahr noch in der Relegationsrunde gegen den Abstieg gespielt hatten, gewannen damit erst ihre zweite WM-Medaille in 42 Jahren. In Prag hatten sie schon 1933 ihren ersten WM-Titel gefeiert.
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1 | Kasatonov | 10.05.2004 @ 13:35
...is es nicht auch ein bissle Arroganz der Schweden, ohne Torhüter zu spielen? Haben die keinen anderen zur Verfügung? Aber vielleicht hatte er ja auch nur einen schlechten Tag. Besser waren die Nordamis jedenfalls nicht.
2 | Senator | 10.05.2004 @ 14:57
Klar haben die nen besseren. Der Alfredson war es glaub ich, der mit dem Allerwertesten das 6:3 verhinderte hat ;-) Im Ernst: für ein Finale, war das von Stimmung und Spiel her nicht der Straßenfeger.
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