ESBG will qualifizierte Teams unbedingt halten und drückt bei Lizenz die Augen zu
Das gibt es nur im Eishockey: Zwei Monate nach Ablauf der alten Saison steht immer noch nicht hundertprozentig fest, welches Team in welcher Liga spielt. Auch die Lausitzer Füchse sind betroffen, hoffen sie doch, als erster Nachrücker in die zweite Bundesliga doch noch aufzusteigen. Lange Zeit sah es auch so aus, als ob die Weißwasseraner von den finanziellen Schwierigkeiten des diesjährigen Vizemeisters Bad Nauheim profitieren würden. Die „Roten Teufel“ hatten die Lizenzunterlagen nach langem Hin und Her erst im letzten Moment abgegeben, allerdings höchst unvollständig und mit der Auflage, die fehlenden Unterlagen bis Anfang Juni nachzureichen. Bis heute aber sind die wichtigsten Unterlagen, die der Finanzierung der Saison, noch nicht vollständig. Die Eishockey-Spielbetriebs-Gesellschaft (ESBG) gewährte eine nochmalige Fristverlängerung bis zum 2. Juli und „das gerade dem Verein, dessen Vorsitzender Bernd Koal noch vor einem Jahr getönt hatte ,Zu was gibt es denn Regeln und Durchführungsbestimmungen‘, als wir die 2. Liga aufstocken wollten. Jetzt profitiert er selbst von großzügigen Ausnahmeregelungen“, sagt ein saurer Füchse-Manager Klaus Dietze.
Nach den Worten des ESBG-Vorsitzenden Helmut Bauer ist die Tendenz jetzt positiv für Bad Nauheim, eine weitere Fristverlängerung werde es aber definitiv nicht geben. Gefragt, warum man erst Lizenzierungsregeln und -fristen festlegt und dann nicht konsequent durchsetzt, antwortet Bauer: „Mit jeder Mannschaft, die nach oben nachrückt, machen wir es der Oberliga doch noch schwerer. Weißwasser ist für eine attraktive Oberliga wichtig. Und dann wieder einen Nachrücker für die Oberliga zu finden, ist auch nicht so leicht. Außerdem war diese Fristverlängerung keine Lex-Bad Nauheim. Sie gilt auch für eine ganze Reihe Oberligavereine!“
Im Klartext: In der Münchener ESBG-Zentrale sieht man Weißwasser lieber in der Oberliga, damit die Gegner dort attraktive Spiele haben. Und würde man in der Oberliga die Lizenzierungsregeln konsequent anwenden, würden den Füchsen dort einige Gegner abhanden kommen. Unter einer Mindestzahl von Spielen aber lässt sich Eishockey nicht finanzieren.
Als Klaus Dietze das Argument der Attraktivität der Füchse für die Oberliga hört, muss er lachen: „Mich wundert nach den Jahren im Eishockeygeschäft gar nichts mehr! Wir werden unsere Meinung dazu auch auf der nächsten ESBG-Sitzung sagen. Aber ob’s was hilft?“ Planungssicherheit gebe es so jedenfalls nicht. Schließlich gelten in der 2. Liga und der Oberliga unterschiedliche Ausländer- und Ü23-Regeln. Dafür hat Bauer nur eines übrig: „Das geht allen Nachrückern so!“ Quelle:sz-online.de
1 | kojoti | 16.06.2004 @ 09:09
Gut, sportlich haben wir theoretisch nüscht in der zweiten Liga zu suchen. Aber dieses Gezauber und diese Unverfrorenheit von Bauer schlagen dem Fass langsam den Boden aus. Ich wünsche keinem was Schlechtes, aber die hohen Herren sollen sich kommende Saison richtig in die Nesseln setzen. Wahrscheinlich setzen wir doch noch die zweigeteilte OL Nord durch. Spielen eben nur vier Vereine in jeder Staffel. Wen kratzt das? Na gut. So bleiben uns wenigstens die Derbies zum Iiro gucken.^^
2 | Picard | 16.06.2004 @ 11:03
Ich kann die Kritik an der ESBG seitens des WSW zwar verstehen, aber in die Situation in der der Verein steckt hat er sich doch durch den Abstieg und nicht Aufstieg selbst gebracht. Hätte man mit mehr Konsequenz (Trainer und Spielerverpflichtungen Saison 03/04) das Problem besser angepackt, würde man nicht jetzt vor so einem Scherbenhaufen stehen.
3 | Jörg | 16.06.2004 @ 11:21
Wer steht denn hier vor einem Scherbenhaufen?Irgendwie scheinste was zu verwechseln.Wir sind Weißwasser, nicht Nauheim, Heilbronn, Riessersee, Selb, Berlin Capitals, Bayreuth, Kempten, Stuttgart...Wenn es das Gezerre bei der ESBG nicht gäbe,dann wäre seit Wochen klar, dass wir Oberliga spielen nach dem Modus A gegen die Teams B bis Z.Wohin die Weisheit der Herren in München führt,hat das Beispiel SCR wohl eindrucksvoll gezeigt!
4 | Andi | 16.06.2004 @ 12:44
Ja, das zeigt mal wieder, dass im Eishockey alles nach Lust und Laune über den Haufen geworfen werden kann. Wirtschaftlichkeit der Vereine? Wozu! Wir brauen die "West"-Traditionsvereine in der 2. Liga. Das Geld is da nicht so wichtig. Aber wenn dann in der Saison in Nauheim die Lichter ausgehen, kriegen die Herren Bauer un Co. wieder große Augen und sagen: "Das so was passiert, war ja nun wirklich nicht vorherzusehen." Genau wie es dieses Jahr beim SCR der Fall war.
5 | turbotox | 16.06.2004 @ 12:46
Warum verlegt man nicht einfach die „Münchner ESBG- Zentrale“ nach Sizilien und nennt sich Zentrali- Chaosi- Machoschafti- ESBGi.....
Alle Menschen sind bestechlich, sagte die Biene zur Wespe.
6 | Analyst :-) | 16.06.2004 @ 14:48
jetz haben sie wenigstens ausgesprochen was sie von Weisswasser halten. und wieder geht eine mannschaft während der saison in der 2.BL baden - auf eine attraktive 2.BL
7 | Big M@c | 16.06.2004 @ 15:54
...wie stehen Die Chancen einer Klage gegen die ESBG???Kennt sich da jemand aus????Es kann doch nicht angehen, dass die einfach machen können, was sie wollen....
8 | elFranzo | 16.06.2004 @ 16:10
Die ESBG als mächtigstes Organ kann sich das halt erlauben. Eine Klage bringt nichts. Ich sehe auch keinen Ansatzpunkt für eine Klage.
9 | Bure | 16.06.2004 @ 17:20
tja ich seh das mal so das is ne gesellschaft wo man nicht ran kommt und das wird auch immer so sein das hat man in den letzten jahren gesehen als die esgb immer versprechen an die öffentlichkeit rausbrach und man sieht das sie es nicht eingehalten haben.außerdem brauchen wir nich jammern wir haben den aufstieg nicht geschaft,siehe schöneweide die lizenz is da sie wollen aber sportlich aufsteigen das nenne ich ein beispiel..
10 | Analyst :-) | 16.06.2004 @ 17:23
Berlin Schöneweide?
11 | Nero | 16.06.2004 @ 18:18
@Bure: du magst zwar Recht haben mit dem das wir den Aufstieg nicht geschaft haben, aber es jammert keiner deshalb. Niemand weis 100prozentig wo wir spielen. Es geht dabei um die Planungen. In Liga 2 gibts andere Regeln bezüglich Ausländer und Ü23.. Man kann nicht als beispiel für ne 2. Liga planen und dann wird 3. gespielt und das Geld fehlt. Oder man plant für die 3. kommt dann in die 2. und spielt nur im Keller. Dann kommen auch keine Zuschauer mehr. Naja, ist ha auch egal. Man merkt
12 | Nero | 16.06.2004 @ 18:19
ja was wir der ESBG wert sind. Um wegen verklagen. Naja, glaube nicht das man das höchste Organ verklagen sollte, wie schon von elFranzu erwähnt wurde
13 | Daniel|fff | 16.06.2004 @ 18:29
Also warum alle sagen wir haben den Aufstieg nicht geschafft. Klar nicht im 1. Anlauf aber wir haben uns schließlich sportlich als 1. Nachrücker für die 2. Liga qulifiziert. Dafür das uns die ESBG unattraktiv findet können wir nix machen. Für mich is dis schon fast diskriminierung. Wir müssens der ESBG halt nächste Saison zeigen das wir es och als OLMeister schaffen aufzusteigen dann gibs keene ausreden mehr.
14 | Brian | 16.06.2004 @ 20:34
Wir unatraktiv? Hä? Gibt kaum ein Verein der konstant viele Gästefans aus mit Weggezogenen aus der Umgebung in das gegnerische Stadion schleppt. Aber egal dann halt sportlich.
15 | Thorben | 16.06.2004 @ 22:05
@13 & @14 jo jo jo jo! Genau so soll es sein. Last uns ein schönes OL Jahr erleben und ab eine Liga höher qualifizieren!
16 | Loki | 17.06.2004 @ 10:14
plant doch einfach für die ol dann hat der stress ein ende und die esbg die brille auf den im fall das nauheim doch liezens bekommt reißen die spätestens in der hälte der saison die hufe hoch bin ja mal gespannt wieviele vereine noch pleite gehen müssen bevor sich da was dran ändert ...
17 | planfried | 17.06.2004 @ 11:09
Man wünscht ja eigentlich keinem Verein was schlechtes. Aber es wäre wirklich mal interessant was für Ausreden von der ESBG kommen, wenn dann doch wieder Vereine mitten in der Saison insolvent sind, wovon ich auch ausgehe. Dann ist vermutlich wieder alles unvorhersehbar gewesen. Bei diesem Sauhaufen wird sich nichts ändern. Also heißt die Devise Vollgas geben und sportlich aufsteigen. Dann ärgern die Herren sich noch viel mehr, da sie nichts gegen den Aufstieg machen könenen.
18 | Brian | 17.06.2004 @ 12:35
Sag das nicht die schicken uns in den entscheidenen Spielen Schiries wie Bucala, van der Fenn oder sonst so eine korrupte Natur. Diesem Sauhaufen traue ich alles zu.
19 | planfried | 17.06.2004 @ 13:04
Der Einwand ist natürlich berechtigt. Durchaus vorstellbar, daß man dann solche Methoden anwendet.
20 | elFranzo | 17.06.2004 @ 13:14
nu hört aber mal auf. Einige scheinen hier unter Verfolgungswahn oder ähnlichem zu leiden.
21 | Brian | 17.06.2004 @ 13:26
Junge Junge du gehst wirklich noch nicht lange zum Eishockey. Das sind doch die beschissensten Bescheisser die uns jemals beschissen haben.
22 | elFranzo | 17.06.2004 @ 13:33
ich geh schon einige Zeit zum Eishockey aber ich hab gelernt wann es mal gut ist sich über alles und jeden zu beschweren. Das du und einige andere Hass gegen die ESBG und deren Leute hat jetzt jeder verstanden. Also lass es irgendwelche Szenarien zu erfinden die dich noch weiter aufgeilen. Das hilft hier niemanden
23 | Loki | 17.06.2004 @ 13:44
@elFranzo
ich muss aberzugeben das Brian recht hat wenn alle sträng reißen fahren die schiries mit dem gegnerischen manschaftsbus nach weißwasser ...
24 | Nero | 17.06.2004 @ 14:07
Ruhig Leute, ruhig. Machen wir es einfach kurz. Wir werden nächstes Jahr sportlich aufsteigen und dann kann die ESBG auch nichts mehr dagegen machen.
25 | Bure | 17.06.2004 @ 14:42
Nero.genau so is es wir steigen sportlich auf und nich anders..und nero wir bräuchten gar nicht für die bundesliga planen denn wir sind nicht aufgestiegen,das thema is doch nur zum vorschein gekommen weil nauheim und schwenningen geldprobleme haben.unser ziel müsste oberliga heißen und nicht bundesliga beispiel an münchen nehmen die wollten auch nicht hoch..wir wollen uns doch nichts nachreden lassen das wir am grünen tisch aufsteigen wollen..
26 | Nero | 17.06.2004 @ 14:46
@Bure. Hast vollkommen Rech
27 | Andi | 17.06.2004 @ 16:34
@Nero. Na ja, das mit dem sportlich aufsteigen ist ja gut und schön, aber das die ESBG dann nischt mehr machen kann ist falsch. Dann werden halt unerfüllbare Auflagen gestellt, wie z.B. eine Halle mit 8.000 Zuschauer Fassungsvermögen o.ä. Die Herren sind doch erfinderisch, wie die letzten Jahre eindrucksvoll bewiesen haben. Und ich glaube wir haben schon das Recht uns aufzuregen über diese Machenschaften. Denn irgendwas muß sich ändern, im Interesse des gesamten Eishocksports in Deutschland.
28 | tbold | 19.06.2004 @ 14:26
das lizensverfahren ist ein witz wir taugen für die nur als atraktiver gegner für die operetten liga äh ich meine oberliga man sollte in der nächsten saison aufpassen was die schiries pfeifen nich das die uns mit aller macht unten halten wollenalso leute AUFPASSEN!!!
29 | Andi | 19.06.2004 @ 18:56
Na da brauchen wir nicht weiter aufpassen. Was die Schiris in den letzten Jahren gepfiffen haben ist ja wohl schon ne Frechheit gewesen. Ich nenne nur so Namen wie Mrachatz und Bucala. Und ne Menge anderer sind auch nicht besser. Wir müssen halt trotz beschi... Schiris gewinnen um aufzusteigen. Auf gehts.
30 | oli81 | 19.06.2004 @ 20:32
kritik über die schirs is mir ein wenig suspekt...denn ich glaube, jede mannschaft hadert über schiris. drum, macht es besser und bewerbt euch um den posten!
31 | rico | 23.06.2004 @ 03:15
Nächstes Jahr machen wir das alles sportlich klar und da kann uns die ESBG mal. Da haben wir es nicht mehr nötig, auf finanziell abgeschlagene Vereine zu lauern!
Wir müssen nur mal kämpfen!
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Das gibt es nur im Eishockey: Zwei Monate nach Ablauf der alten Saison steht immer noch nicht hundertprozentig fest, welches Team in welcher Liga spielt. Auch die Lausitzer Füchse sind betroffen, hoffen sie doch, als erster Nachrücker in die zweite Bundesliga doch noch aufzusteigen. Lange Zeit sah es auch so aus, als ob die Weißwasseraner von den finanziellen Schwierigkeiten des diesjährigen Vizemeisters Bad Nauheim profitieren würden. Die „Roten Teufel“ hatten die Lizenzunterlagen nach langem Hin und Her erst im letzten Moment abgegeben, allerdings höchst unvollständig und mit der Auflage, die fehlenden Unterlagen bis Anfang Juni nachzureichen. Bis heute aber sind die wichtigsten Unterlagen, die der Finanzierung der Saison, noch nicht vollständig. Die Eishockey-Spielbetriebs-Gesellschaft (ESBG) gewährte eine nochmalige Fristverlängerung bis zum 2. Juli und „das gerade dem Verein, dessen Vorsitzender Bernd Koal noch vor einem Jahr getönt hatte ,Zu was gibt es denn Regeln und Durchführungsbestimmungen‘, als wir die 2. Liga aufstocken wollten. Jetzt profitiert er selbst von großzügigen Ausnahmeregelungen“, sagt ein saurer Füchse-Manager Klaus Dietze.
Nach den Worten des ESBG-Vorsitzenden Helmut Bauer ist die Tendenz jetzt positiv für Bad Nauheim, eine weitere Fristverlängerung werde es aber definitiv nicht geben. Gefragt, warum man erst Lizenzierungsregeln und -fristen festlegt und dann nicht konsequent durchsetzt, antwortet Bauer: „Mit jeder Mannschaft, die nach oben nachrückt, machen wir es der Oberliga doch noch schwerer. Weißwasser ist für eine attraktive Oberliga wichtig. Und dann wieder einen Nachrücker für die Oberliga zu finden, ist auch nicht so leicht. Außerdem war diese Fristverlängerung keine Lex-Bad Nauheim. Sie gilt auch für eine ganze Reihe Oberligavereine!“
Im Klartext: In der Münchener ESBG-Zentrale sieht man Weißwasser lieber in der Oberliga, damit die Gegner dort attraktive Spiele haben. Und würde man in der Oberliga die Lizenzierungsregeln konsequent anwenden, würden den Füchsen dort einige Gegner abhanden kommen. Unter einer Mindestzahl von Spielen aber lässt sich Eishockey nicht finanzieren.
Als Klaus Dietze das Argument der Attraktivität der Füchse für die Oberliga hört, muss er lachen: „Mich wundert nach den Jahren im Eishockeygeschäft gar nichts mehr! Wir werden unsere Meinung dazu auch auf der nächsten ESBG-Sitzung sagen. Aber ob’s was hilft?“ Planungssicherheit gebe es so jedenfalls nicht. Schließlich gelten in der 2. Liga und der Oberliga unterschiedliche Ausländer- und Ü23-Regeln. Dafür hat Bauer nur eines übrig: „Das geht allen Nachrückern so!“
Quelle:sz-online.de