So richtig konnte sich Weißwassers Torhüter Sebastian Elwing nicht mehr an sein letztes - das im Eishockey seltene - Erlebnis eines Spiels ohne Gegentor erinnern. Irgendwann in der Jugend könnte es gewesen sein, orakelte der 24-Jährige freudestrahlend nach dem 3:0-Sieg der Füchse im ersten Zweitligaheimspiel gegen die Moskitos aus Essen.
Je länger das Spiel dauerte, um so energischer mahnte der Keeper seine Vorderleute zu absoluter Konzentration - für seinen Shut-out. "In der zweiten Drittelpause haben wir uns vorgenommen, für "Elles" Zu-Null zu spielen", erläuterte Weißwassers Trainer Horymir Sekera nach der Partie und gab damit auch eine Erklärung für die im Schlussabschnitt spärlicher werdenden Angriffsbemühungen der Gelb-Blauen. Welch seltenes Bild: Schon nach der zweiten Sirene huschte ein Lächeln über das sonst stets skeptische Gesicht des tschechischen Eishockeylehrers. Der in der Vorsaison häufig umstrittene Coach sah nun zum dritten Mal in Folge sein Team so spielen, wie es seiner Eishockeyphilosophie entspricht: Den Gegner schon an der Mittellinie durch aggressive Forechecking stören; bei Scheibenbesitz blitzschnell auf Angriff umschalten, ohne die Abwehr zu entblößen - und vorne möglichst cool die Chancen nutzen. Reichte das in Freiburg und gegen Wolfsburg noch nicht zum Erfolg (DNN berichtete), so war Essen praktisch chancenlos. "Der Sieg war ganz wichtig für unser Selbstbewusstsein. Was hat man vom Lob für gutes Spiel? Lieber spiele ich schlecht und gewinne", hielt Petr Bares mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Der 34-jährige Verteidigerroutinier, vor der Saison aus Wolfsburg gekommen, glaubt die Mannschaft auf einem guten Weg: "Wie sind eine verschworene Truppe, haben uns gegenseitige Hilfe geschworen. Vom Potenzial her meine ich, dass wir noch viel erreichen können."
Fast schon im "Olymp" angekommen scheint dagegen Michael Kreitl. Der Stürmer, der vor der Saison nicht ganz "im Frieden" aus Essen in den Fuchsbau gewechselt war, erzielte nach 55 Sekunden gegen seine alten Kameraden das wichtige 1:0 und wurde zudem als "Bester Spieler" ausgezeichnet. Diese Ehrung hätte sich neben Torhüter Elwing und dem Doppeltorschützen Pohling auch Andre Koalick verdient. Nur wegen Marcel Linkes Sperre ins Team gerutscht, rackerte der nur 1,74 m große und nur 72kg "leichte" Verteidiger wie ein ganz Großer und ließ die ihm körperlich klar überlegenen Essener Angreifer mehr als einmal ganz "klein" aussehen. Insofern hat Coach Sekerea bei der Besetzung der Abwehr die angenehme "Qual der Wahl". Das nächste Mal am Freitag, wenn die Lausitzer in Bremerhaven gastieren. Am Sonntag kreuzt dann mit dem EV Landshut (17 Uhr) einer der großen Favoriten im Fuchsbau auf.
Je länger das Spiel dauerte, um so energischer mahnte der Keeper seine Vorderleute zu absoluter Konzentration - für seinen Shut-out. "In der zweiten Drittelpause haben wir uns vorgenommen, für "Elles" Zu-Null zu spielen", erläuterte Weißwassers Trainer Horymir Sekera nach der Partie und gab damit auch eine Erklärung für die im Schlussabschnitt spärlicher werdenden Angriffsbemühungen der Gelb-Blauen. Welch seltenes Bild: Schon nach der zweiten Sirene huschte ein Lächeln über das sonst stets skeptische Gesicht des tschechischen Eishockeylehrers. Der in der Vorsaison häufig umstrittene Coach sah nun zum dritten Mal in Folge sein Team so spielen, wie es seiner Eishockeyphilosophie entspricht: Den Gegner schon an der Mittellinie durch aggressive Forechecking stören; bei Scheibenbesitz blitzschnell auf Angriff umschalten, ohne die Abwehr zu entblößen - und vorne möglichst cool die Chancen nutzen. Reichte das in Freiburg und gegen Wolfsburg noch nicht zum Erfolg (DNN berichtete), so war Essen praktisch chancenlos. "Der Sieg war ganz wichtig für unser Selbstbewusstsein. Was hat man vom Lob für gutes Spiel? Lieber spiele ich schlecht und gewinne", hielt Petr Bares mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Der 34-jährige Verteidigerroutinier, vor der Saison aus Wolfsburg gekommen, glaubt die Mannschaft auf einem guten Weg: "Wie sind eine verschworene Truppe, haben uns gegenseitige Hilfe geschworen. Vom Potenzial her meine ich, dass wir noch viel erreichen können."
Fast schon im "Olymp" angekommen scheint dagegen Michael Kreitl. Der Stürmer, der vor der Saison nicht ganz "im Frieden" aus Essen in den Fuchsbau gewechselt war, erzielte nach 55 Sekunden gegen seine alten Kameraden das wichtige 1:0 und wurde zudem als "Bester Spieler" ausgezeichnet. Diese Ehrung hätte sich neben Torhüter Elwing und dem Doppeltorschützen Pohling auch Andre Koalick verdient. Nur wegen Marcel Linkes Sperre ins Team gerutscht, rackerte der nur 1,74 m große und nur 72kg "leichte" Verteidiger wie ein ganz Großer und ließ die ihm körperlich klar überlegenen Essener Angreifer mehr als einmal ganz "klein" aussehen. Insofern hat Coach Sekerea bei der Besetzung der Abwehr die angenehme "Qual der Wahl". Das nächste Mal am Freitag, wenn die Lausitzer in Bremerhaven gastieren. Am Sonntag kreuzt dann mit dem EV Landshut (17 Uhr) einer der großen Favoriten im Fuchsbau auf.
Quelle: DNN online