Vier Punkte, ein ordentliches Debüt von Neuzugang Sean Gagnon, aber auch eine erneute Heimniederlage im Sachsenderby – das ist die durchwachsene Wochenend-Bilanz der Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Zwei Tage nach dem überraschenden 5:4-Erfolg beim SC Bietigheim/Bissingen unterlagen sie gestern Abend dem ETC Crimmitschau zu Hause mit 2:3 nach Penaltyschießen und fügten damit ihrer schwarzen Serie gegen die Westsachsen ein schmerzliches Kapitel hinzu.
Spaßvögel im Fuchsbau behaupten immer noch standhaft, Weißwasser hätte den früheren ETC-Trainer Horymir Sekera vor zwei Jahren auch deshalb verpflichtet, damit die Blau-Gelben endlich einmal ein Heimspiel gegen Crimmitschau gewinnen. Denn seitdem beide Teams nach der Wende im deutschen Profi-Eishockey gegeneinander antreten, müssen die Fans Jahr für Jahr auf dieses Erfolgserlebnis warten. Den bislang einzigen Sieg vor eigenem Publikum gegen den ETC im Jahr 1997 verloren die Füchse später wieder am «grünen Tisch» , weil Stürmer Kamil Kastak damals trotz fehlender Spielgenehmigung mitwirkte.
«Mit diesem Sachsenderby ist es eine komplizierte Sache. Wahrscheinlich liegt es an der Luft in Weißwasser, die Crimmitschau offenbar sehr gut bekommt» , nahm Horymir Sekera die erneute Niederlage mit Humor.
Vor allem in den ersten beiden Dritteln hatten die Gastgeber vor 2321 Zuschauern erhebliche Mühe mit dem laufintensiven Spiel des ETC. Crimmitschau störte früh und ließ den Füchsen kaum Raum, um die eigenen Kombinationen aufzuziehen. Erst im letzten Abschnitt fanden die Gastgeber besser in die Partie. Nach dem 2:2-Ausgleichstreffer durch Martin Sekera in der 43. Spielminute schöpften die Füchse noch einmal Hoffnung. Doch ein starker Radek Toth im Crimmitschauer Tor verhinderte einen weiteren Treffer. Im Penaltyschießen scheiterten dann gleich vier Weißwasseraner an Toth, während auf der anderen Seite Mark Smith mit seinem Treffer für die Entscheidung sorgte. Trotzdem war Trainer Sekera nicht unzufrieden: «Wenn wir an jedem Wochenende vier Punkte holen, sind wir auf dem richtigem Weg» , bilanzierte er.
Neuzugang Sean Gagnon, der am Freitag einen Vertrag mit zweimonatiger Probezeit unterzeichnet hatte, gab sein Debüt. Der 31 Jahre alte Kanadier spielte in der zweiten Verteidigungsreihe mit Petr Bares und verschaffte sich schnell Respekt auf dem Eis.
«Wenn wir an jedem Wochenende vier Punkte holen, sind wir auf dem richtigem Weg» , bilanzierte er.
Der Scherz des Tages.Mit der Leistung gewinnen wir gegen keinen Gegner.Für 4PKT Wochenden sind wir nicht stark genug und auch zu unbeständig in den Leistungen.Bin ja mal gespannt wenn wir nächstes Wochende keine 6PKT sondern nur 3 oder 0 holen.Ich denke der ETC und die nächsten Gegner sind die Teams gegen die wir punkten müssen?Na gegen den ETC ging es ja schon in die Hose.Tschau Axel.
2 | Brian | 27.09.2004 @ 16:25
Der ETC ist eine andere Welt.
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Spaßvögel im Fuchsbau behaupten immer noch standhaft, Weißwasser hätte den früheren ETC-Trainer Horymir Sekera vor zwei Jahren auch deshalb verpflichtet, damit die Blau-Gelben endlich einmal ein Heimspiel gegen Crimmitschau gewinnen. Denn seitdem beide Teams nach der Wende im deutschen Profi-Eishockey gegeneinander antreten, müssen die Fans Jahr für Jahr auf dieses Erfolgserlebnis warten. Den bislang einzigen Sieg vor eigenem Publikum gegen den ETC im Jahr 1997 verloren die Füchse später wieder am «grünen Tisch» , weil Stürmer Kamil Kastak damals trotz fehlender Spielgenehmigung mitwirkte.
«Mit diesem Sachsenderby ist es eine komplizierte Sache. Wahrscheinlich liegt es an der Luft in Weißwasser, die Crimmitschau offenbar sehr gut bekommt» , nahm Horymir Sekera die erneute Niederlage mit Humor.
Vor allem in den ersten beiden Dritteln hatten die Gastgeber vor 2321 Zuschauern erhebliche Mühe mit dem laufintensiven Spiel des ETC. Crimmitschau störte früh und ließ den Füchsen kaum Raum, um die eigenen Kombinationen aufzuziehen. Erst im letzten Abschnitt fanden die Gastgeber besser in die Partie. Nach dem 2:2-Ausgleichstreffer durch Martin Sekera in der 43. Spielminute schöpften die Füchse noch einmal Hoffnung. Doch ein starker Radek Toth im Crimmitschauer Tor verhinderte einen weiteren Treffer. Im Penaltyschießen scheiterten dann gleich vier Weißwasseraner an Toth, während auf der anderen Seite Mark Smith mit seinem Treffer für die Entscheidung sorgte. Trotzdem war Trainer Sekera nicht unzufrieden: «Wenn wir an jedem Wochenende vier Punkte holen, sind wir auf dem richtigem Weg» , bilanzierte er.
Neuzugang Sean Gagnon, der am Freitag einen Vertrag mit zweimonatiger Probezeit unterzeichnet hatte, gab sein Debüt. Der 31 Jahre alte Kanadier spielte in der zweiten Verteidigungsreihe mit Petr Bares und verschaffte sich schnell Respekt auf dem Eis.
Quelle: Lausitzer Rundschau