Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Vater brachte Sohn in Rage
05.10.2004 | 20:12 Uhr von Sven Schimanski
Zehn Punkte haben die Lausitzer Füchse aus den letzten vier Spielen geholt. "Fabelhaft", nennt das Coach Horymir Sekera, den eines ganz besonders freut: "Wir haben dabei gegen Teams gespielt, die eher in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt sind. Solche Spiele haben wir früher häufig verloren. Gegen Weiden gab es nur wenig Eishockey zu sehen, aber viel Kampf. Den haben wir bestanden." Das 3:0 drückt die Überlegenheit der Lausitzer zutreffend aus. Die Blue Devils waren vom Weißwasseraner Ex-Trainer Leos Sulak sehr destruktiv eingestellt und hatten es allein ihrem Keeper Reinhard Haider zu verdanken, dass die Schlappe nicht höher ausfiel.

Andererseits musste sich Ronny Glaser im EHC-Kasten sein "Zu Null" auch hart erarbeiten. Denn bei Kontern waren die Franken durchaus gefährlich. Gefährlich wurde es für die Füchse auf der Bank am Ende des 2. Drittels. Da feuerte Stürmer Martin Sekera seinen Schläger wutentbrannt hinter die Bande. Grund: Bei einer Fünf-gegen-Drei-Überzahl beorderte Coach Sekera seinen Sohn vom Eis. Erst beruhigende Worte von Kapitän Mattias Wikström halfen Sekera jun. zu beruhigen. "Martin will immer spielen.Ich wollte aber seine Kräfte schonen. Sein Tor hat er noch geschossen. So ist alles wieder in Butter", kommentierte Vater Horymir.

Der musste in Bad Tölz am Ende noch mal heftig zittern.Zwar hatten die Füchse zu Beginn des Schlussdrittels 4:1 geführt. Dumme Strafen brachten die Gastgeber aber noch auf 3:4 heran. Den kostbaren Vorsprung konnten die Weißwasseraner über die Zeit retten. So standen am Ende des Wochenendes sechs Zähler und erste Erkenntnisse zur Schussstärke des neuen Verteidigers Sean Gagnon, der in Bad Tölz mit einem harten Schlagschuss für staunende Gesichter sorgte.

Quelle: www.dnn-online.de
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