Mit einem "Einkaufs-Ausflug" am Montag nach Leipzig hatte Weißwassers Trainer Horymir Sekera nach dem vergangenen Sechs-Punkte-Wochenende sich und seine Frau belobigt. Und wenn es diesmal wieder sechs Zähler werden? "Dann fahren wir nach Hause nach Tschechien. Denn dann habe ich hier ja nichts mehr zu tun", scherzte der Oberfuchs vor den schweren Wochenendspielen beim Vierten, EHC Straubing (heute, 20 Uhr), und im Fuchsbau gegen den ERC Schwenningen (Sonntag 17 Uhr). "Wenn wir drei Punkte holen, dann bleiben wir wenigstens oben dran", fügte Sekera ernsthaft an. Dabei will der Coach nach der Devise, wonach eine erfolgreiche Mannschaft nicht verändert werden sollte, verfahren. Die Sieger von Tölz und gegen Weiden dürfen wieder ran. Mit einer Abweichung: Die Rotation im Tor geht weiter. Diesmal soll Ronny Glaser beim Auswärtsspiel halten und Sebastian Elwing daheim. Und das nicht, weil "Elle" seinem Eishockeylehrer in Bad Tölz einen dicken Schreck eingejagt hatte. "Es gab Bully im gegenerischen Drittel. Elwing hat einen auf Eiskunstlauf a la Kati Witt gemacht und den Scheibenwurf verpasst. Zum Glück ging der Schuss direkt nach dem Buly knapp am leeren Tor vorbei, schilderte der Tscheche diese kuriose Szene. "Blöd", nennt er die Situation, die sich für ihn momentan in Sachen Spieler darstellt: "Mit 27 Leuten inclusiv einiger Junioren konnte ich trainieren. Nur 19 dürfen spielen." Das bedeutet für die Profis Thiede, Bartell und Freymark erneut auf der Tribüne Platz nehmen zu müssen. Für Sonntag macht Sekera den Bankdrückern aber ein wenig Hoffnung: "Man sieht, dass im Training der Kampf um die Plätze in der Mannschaft härter wird. Deshalb muss ich auch denen, die sich anbieten, Einsatzzeiten geben. Möglicherweise werden gegen Schwenningen mal andere draußen sitzen."
Quelle: DNN-online