Bei spätsommerlichen Temperaturen mitten im Herbst haben auch die Lausitzer Füchse gestern mit einer starken Leistung die Herzen ihrer Fans wieder erwärmt: Weißwasser bezwang die Wölfe Freiburg mit 5:3 und stoppte damit die Erfolgsserie des Tabellenführers, der zuvor vier Mal als Sieger vom Eis gegangen war. Damit haben die Füchse als Aufsteiger sechs der letzten sieben Partien gewonnen und verbesserten sich auf Rang vier. «Wir haben den Gegner früh gestört und damit kaum zur Entfaltung kommen lassen. Eine super Leistung meiner Mannschaft» . freute sich Trainer Horymir Sekera.
Über Erfolg oder Misserfolg der Gästemannschaften im Fuchsbau entscheidet in dieser Saison vor allem eine Komponente: Wie besteht der Kontrahent gegen das Überzahlspiel der Lausitzer? Freiburg löste die ersten drei Powerplay-Situationen denkbar schlecht – und lag nach der Hälfte der Spielzeit prompt mit 0:3 im Rückstand. Dass die Partie doch noch einmal spannend wurde, lag an zwei Unkonzentriertheiten der Gastgeber. Innerhalb von nur 21 Sekunden, noch dazu in Überzahl, kassierten sie zwei Gegentore. Als Freiburg am Anfang des letzten Drittels sogar den 3:3-Ausgleichstreffer erzielte, war das Spiel endgültig auf den Kopf gestellt. Denn mit Ausnahme der Anfangsphase, als zweimal der Pfosten und ein starker Sebastian Elwing im Tor den möglichen Rückstand verhinderten, boten die sehr kompakten Füchse dem Tabellenführer überaus couragiert Paroli.
Und die Lausitzer bewiesen vor allem eine intakte Moral. Denn den zwischenzeitlichen Ausgleich beantworteten sie mit zwei blitzsauber rausgespielten Toren zum 5:3-Endstand.
So langsam wird mir die ganze Sache unheimlich. Immer weiter so. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.
2 | Gaggi | 25.10.2004 @ 17:00
Sobald das Gespenst "Verletzungen" die 1. Reihe erwischt, wird es wieder anders werden. Wollen wir hoffen, dass es soweit nicht kommt. Auch kann auf die Länge der Saison das Phänomen "Fitness" noch einiges korrigieren. Hoffen wir das Beste. Derzeit ist alles nur GEIL! :-)
3 | landau15 | 25.10.2004 @ 19:50
jo das seh ich och so!
4 | Bure | 25.10.2004 @ 20:54
ich seh das nich so denn wir haben noch zwei andere reihen die auch bewiesen haben das sie tore schießen könn,und wenn sich noch einer verletzten sollte und der fällt länger aus kann man immer noch ein spieler verpflichten deshalb kann man auch verstehn das man Johnson nicht geholt hat denn die saison ist noch sehr lang.
5 | Drahtknecht | 25.10.2004 @ 20:54
Da kann ich sogar meinen Vater wieder vom Hockey überzeugen. Der war gestern übrigens bei Verwandten am Rathaus und man hat die Halle (Euch) bis dahin gehört. Klasse und weiter so, Füchse und Fans :-)
6 | Picard | 26.10.2004 @ 09:34
Respeckt ! Ihr scheint ja wohl einen ganz guten Lauf zu haben, erinnert mich an das erste Bundesligajahr in Crimmitschau. Aber die Punkte kann Euch keiner mehr nehmen.
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Über Erfolg oder Misserfolg der Gästemannschaften im Fuchsbau entscheidet in dieser Saison vor allem eine Komponente: Wie besteht der Kontrahent gegen das Überzahlspiel der Lausitzer? Freiburg löste die ersten drei Powerplay-Situationen denkbar schlecht – und lag nach der Hälfte der Spielzeit prompt mit 0:3 im Rückstand. Dass die Partie doch noch einmal spannend wurde, lag an zwei Unkonzentriertheiten der Gastgeber. Innerhalb von nur 21 Sekunden, noch dazu in Überzahl, kassierten sie zwei Gegentore. Als Freiburg am Anfang des letzten Drittels sogar den 3:3-Ausgleichstreffer erzielte, war das Spiel endgültig auf den Kopf gestellt. Denn mit Ausnahme der Anfangsphase, als zweimal der Pfosten und ein starker Sebastian Elwing im Tor den möglichen Rückstand verhinderten, boten die sehr kompakten Füchse dem Tabellenführer überaus couragiert Paroli.
Und die Lausitzer bewiesen vor allem eine intakte Moral. Denn den zwischenzeitlichen Ausgleich beantworteten sie mit zwei blitzsauber rausgespielten Toren zum 5:3-Endstand.
Quelle: lr-online.de