Die Lausitzer Füchse haben ihre Siegesserie ausgebaut und sind erfolgreich in die «Woche der Arbeit» gestartet. Am 15. Zweitliga-Spieltag bezwangen sie gestern Mitaufsteiger REV Bremerhaven 5:3 und verteidigten damit ihren 4. Platz in der Tabelle. Für Weißwasser war es immerhin schon der siebte Erfolg in den zurückliegenden acht Spielen.
Morgen reisen die Lausitzer Füchse zu den Landshut Cannibals (Beginn um 18 Uhr). Am Montag steht dann bereits das wegen Nebels ausgefallene Spiel bei den Straubing Tigers (19 Uhr) als Nachholpartie auf dem Programm. Innerhalb von zehn Tagen haben die Füchse fünf Spiele zu bestreiten. Die erste Schrecksekunde mussten die 2198 Zuschauer gestern schon vor dem Startbully verdauen. Denn Schiedsrichter Daniel Piechaczek aus dem bayrischen Ottobrunn traf nicht rechtzeitig in der Lausitz ein, so dass die Partie mit Verspätung begann. Bei den Gastgebern konnte Trainer Horymir Sekera gerade rechtzeitig vor der kräftezehrenden Woche wieder auf alle zuletzt angeschlagenen Spieler zurückgreifen. Sowohl Sean Gagnon als auch Jörg Pohling haben ihre Verletzungen auskuriert.
Den besseren Start in diesem Duell der Liga-Neulinge erwischten die Gastgeber. In der 8. Minute traf Markus Kempf zum 1:0 für Weißwasser. Kurze Zeit später stand der Stürmer erneut im Mittelpunkt, als er mit einer blutenden Platzwunde am Kinn vom Eis musste. Kempf hatte einen gegnerischen Schläger ins Gesicht bekommen. Die Wunde wurde in der Kabine mit zwei Stichen genäht. Noch im ersten Drittel kehrte der Angreifer zurück. Doch nicht nur er – auch die Gäste von der Nordseeküste kamen jetzt besser ins Spiel und auch zu mehreren guten Gelegenheiten. Eine dieser Chancen nutzte REV-Topscorer Jean Francois Caudron zum Ausgleich (1:1/16.).
Im zweiten Drittel nahm die Partie dann richtig Fahrt auf. Sie wurde jetzt vor allem verbissener von beiden Teams geführt. Dabei konnten sich die Füchse erneut auf ihre derzeitige Stärke verlassen: das höchst effiziente Überzahlspiel. Mit zwei Treffern bei numerischer Überlegenheit sorgten sie für die Vorentscheidung zum 4:2. Im letzten Drittel musste die Gastgeber zwar noch einmal hart arbeiten, aber sie brachten ihren Vorsprung letztlich verdient über die Zeit.
Zu den Aktivposten im Füchse-Trikot zählte Daniel Bartell. Was nur wenige in der Eishalle wussten: Der ursprüngliche Drei-Monatsvertrag des Weißwasseraner Eigengewächses wurde jetzt bis zum Jahresende verlängert. Bartell revanchierte sich gestern mit einem Treffer nach schönem Solo sowie einer Vorlage auf eindrucksvolle Art und Weise für das Vertrauen. Quelle: Lausitzer Rundschau
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Morgen reisen die Lausitzer Füchse zu den Landshut Cannibals (Beginn um 18 Uhr). Am Montag steht dann bereits das wegen Nebels ausgefallene Spiel bei den Straubing Tigers (19 Uhr) als Nachholpartie auf dem Programm. Innerhalb von zehn Tagen haben die Füchse fünf Spiele zu bestreiten. Die erste Schrecksekunde mussten die 2198 Zuschauer gestern schon vor dem Startbully verdauen. Denn Schiedsrichter Daniel Piechaczek aus dem bayrischen Ottobrunn traf nicht rechtzeitig in der Lausitz ein, so dass die Partie mit Verspätung begann. Bei den Gastgebern konnte Trainer Horymir Sekera gerade rechtzeitig vor der kräftezehrenden Woche wieder auf alle zuletzt angeschlagenen Spieler zurückgreifen. Sowohl Sean Gagnon als auch Jörg Pohling haben ihre Verletzungen auskuriert.
Den besseren Start in diesem Duell der Liga-Neulinge erwischten die Gastgeber. In der 8. Minute traf Markus Kempf zum 1:0 für Weißwasser. Kurze Zeit später stand der Stürmer erneut im Mittelpunkt, als er mit einer blutenden Platzwunde am Kinn vom Eis musste. Kempf hatte einen gegnerischen Schläger ins Gesicht bekommen. Die Wunde wurde in der Kabine mit zwei Stichen genäht. Noch im ersten Drittel kehrte der Angreifer zurück. Doch nicht nur er – auch die Gäste von der Nordseeküste kamen jetzt besser ins Spiel und auch zu mehreren guten Gelegenheiten. Eine dieser Chancen nutzte REV-Topscorer Jean Francois Caudron zum Ausgleich (1:1/16.).
Im zweiten Drittel nahm die Partie dann richtig Fahrt auf. Sie wurde jetzt vor allem verbissener von beiden Teams geführt. Dabei konnten sich die Füchse erneut auf ihre derzeitige Stärke verlassen: das höchst effiziente Überzahlspiel. Mit zwei Treffern bei numerischer Überlegenheit sorgten sie für die Vorentscheidung zum 4:2. Im letzten Drittel musste die Gastgeber zwar noch einmal hart arbeiten, aber sie brachten ihren Vorsprung letztlich verdient über die Zeit.
Zu den Aktivposten im Füchse-Trikot zählte Daniel Bartell. Was nur wenige in der Eishalle wussten: Der ursprüngliche Drei-Monatsvertrag des Weißwasseraner Eigengewächses wurde jetzt bis zum Jahresende verlängert. Bartell revanchierte sich gestern mit einem Treffer nach schönem Solo sowie einer Vorlage auf eindrucksvolle Art und Weise für das Vertrauen.
Quelle: Lausitzer Rundschau