Weißwasser. Füchse-Manager Klaus Dietze war am Montagabend nach dem 4:2-Sieg bei Tabellenführer Straubing völlig aus dem Häuschen: "Was mich ehrlich gesagt stört, sind die weiten Reisen - in der DEL." Der Oberfuchs genießt die Momentaufnahme mit nun Tabellenplatz zwei in vollen Zügen. "Unser Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Für einen Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse stimmt bei uns weder das wirtschaftliche Umfeld noch die Infrastruktur. Aber unsere Erfolgsserie ist ein schöner Lohn für den Kampf um eine solide Finanzpolitik, den wir in den letzten Jahren geführt haben", stellt Dietze klar, der sich nicht ernsthaft mit einem Sprung in die Deutsche Eishockey Liga beschäftigt.
Als Absteiger Nr. 1 wurden die Lausitzer von Experten nach dem Aufstieg am Grünen Tisch vor der Zweitligasaison gehandelt. Die Mannschaft war für die Oberliga zusammengestellt worden. Und es gab mehrere Unsicherheitsfaktoren: Wie würden Oberliga-Top-Spieler wie Wikström und Anneck in der 2. Liga bestehen? Können die jungen deutschen Torhüter Elwing und Glaser der nötige Rückhalt sein? Kommt Dirk Rohrbach nach einjähriger Zwangspause wegen Kreuz- und Innenbandriss wieder in Schwung?
Die Füchse 2004/2005 ließen bisher alle Zweifler verstummen. Mit Sekera, Wikström und Rohrbach hat sich eine Sturmreihe gefunden, die zuweilen Zaubereishockey bietet. Dahinter führt der überragende Defender Mats Lindmark das EHC-Eigengewächs Robert Bartlick zu Top-Leistungen. Mit André Mücke hat ein weiterer Nachwuchsakteur einen Stammplatz im 2. Angriff an der Seite von Kreitl und Anneck erkämpft. Die Youngster zahlen Coach Horymir Sekera das Vertrauen zurück, dass er ihnen im letzten Jahr mit reichlich Eiszeiten entgegen brachte. Das deutsche Keeper-Duo hat noch nicht ein Spiel verloren. Elwing in Landshut und Glaser in Straubing standen ihren ausländischen Gegenübern in nichts nach. Coach Horymir Sekera ist glücklich: "Die Jungs haben meine Philosophie begriffen, sind taktisch gereift." So konnte die Angriffsmaschinerie des Tabellenführers die Füchse nur in Überzahl überraschen. Bei kompletter Besetzung ließen die Weißwasseraner wenig zu. "Kaum zu fassen - aber dieser Sieg ist verdient", bilanzierte Dietze nach dem zweiten 4:2 in zwei Tagen in Bayern. Immerhin 16 Punkte Vorsprung auf Nicht-Play-off-Platz 9 haben die Füchse inzwischen.
Toll war auch der Empfang der Helden gestern bei ihrer Rückkehr nach Weißwasser. Über 100 Fans empfingen den Mannschaftsbus am frühen Morgen gegen 3.20 Uhr mit einem Feierwerk. Kapitän Matthias Wikström: "So etwas habe ich noch nie erlebt. Was geht hier eigentlich erst ab, wenn wir mal etwas Richtiges gewinnen!?" Quelle: dnn-online
1 | Renegade | 03.11.2004 @ 11:28
Ich sag mal, Wiki , du wirst es schon sehen, wenn ihr "mal was Richtiges" gewinnt !!!
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Als Absteiger Nr. 1 wurden die Lausitzer von Experten nach dem Aufstieg am Grünen Tisch vor der Zweitligasaison gehandelt. Die Mannschaft war für die Oberliga zusammengestellt worden. Und es gab mehrere Unsicherheitsfaktoren: Wie würden Oberliga-Top-Spieler wie Wikström und Anneck in der 2. Liga bestehen? Können die jungen deutschen Torhüter Elwing und Glaser der nötige Rückhalt sein? Kommt Dirk Rohrbach nach einjähriger Zwangspause wegen Kreuz- und Innenbandriss wieder in Schwung?
Die Füchse 2004/2005 ließen bisher alle Zweifler verstummen. Mit Sekera, Wikström und Rohrbach hat sich eine Sturmreihe gefunden, die zuweilen Zaubereishockey bietet. Dahinter führt der überragende Defender Mats Lindmark das EHC-Eigengewächs Robert Bartlick zu Top-Leistungen. Mit André Mücke hat ein weiterer Nachwuchsakteur einen Stammplatz im 2. Angriff an der Seite von Kreitl und Anneck erkämpft. Die Youngster zahlen Coach Horymir Sekera das Vertrauen zurück, dass er ihnen im letzten Jahr mit reichlich Eiszeiten entgegen brachte. Das deutsche Keeper-Duo hat noch nicht ein Spiel verloren. Elwing in Landshut und Glaser in Straubing standen ihren ausländischen Gegenübern in nichts nach. Coach Horymir Sekera ist glücklich: "Die Jungs haben meine Philosophie begriffen, sind taktisch gereift." So konnte die Angriffsmaschinerie des Tabellenführers die Füchse nur in Überzahl überraschen. Bei kompletter Besetzung ließen die Weißwasseraner wenig zu. "Kaum zu fassen - aber dieser Sieg ist verdient", bilanzierte Dietze nach dem zweiten 4:2 in zwei Tagen in Bayern. Immerhin 16 Punkte Vorsprung auf Nicht-Play-off-Platz 9 haben die Füchse inzwischen.
Toll war auch der Empfang der Helden gestern bei ihrer Rückkehr nach Weißwasser. Über 100 Fans empfingen den Mannschaftsbus am frühen Morgen gegen 3.20 Uhr mit einem Feierwerk. Kapitän Matthias Wikström: "So etwas habe ich noch nie erlebt. Was geht hier eigentlich erst ab, wenn wir mal etwas Richtiges gewinnen!?"
Quelle: dnn-online