Konkurrenz ist beeindruckt vom Füchse-Höhenflug
Morgen im Heimspiel gegen Bietigheim winkt dem Neuling sogar die Tabellenführung / Bullard: «Weißwasser ist unglaublich»
Die Fans drücken begeistert die Daumen, die Konkurrenz in der 2. Liga reibt sich erstaunt die Augen: Mit ihrem überraschenden Höhenflug sorgen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser derzeit deutschlandweit für Aufsehen.
Mit einem Sieg im Heimspiel morgen gegen den SC Bietigheim/Bissingen (19.30 Uhr) könnte der Aufsteiger sogar die Tabellenführung erobern. Hier einige Stimmen der Konkurrenten zur Erfolgsserie der Füchse, die neun der letzten zehn Spiele gewannen. Mike Bullard (Trainer der Wild Wings Schwenningen): «Die Leistungen der Füchse aus Weißwasser sind unglaublich. Da gewinnen die am Sonntag in Landshut und nur einen Tag später beim nächsten Topteam in Straubing. Sie ziehen mit den starken Stürmern Mattias Wikström, Martin Sekera und Dirk Rohrbach ein hervorragendes Überzahlspiel auf. Die Füchse tun der Liga gut, sie sind eine Bereicherung.» Christoph Dropmann (Sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren): «Die Lausitzer Füchse haben sich zum einen sehr gut verstärkt. Lindmark und Wikström sind richtige 'Bomben'. Zudem ist das Kollektiv hervorragend. Der Mix aus Kampf, Routine, Qualität lässt sie derzeit so erfolgreich agieren. Dazu kommen die vielen Eigengewächse. Mit dem momentanen Tabellenplatz hätte ich aber vor Saisonbeginn, ehrlich gesagt, nicht gerechnet.» Toni Krinner (Trainer der Moskitos Essen): «Die Füchse treten als kompakte Mannschaft auf. Es will niemand besonders hervortreten, alle arbeiten für das Kollektiv. Das ist das Erfolgsgeheimnis im modernen Eishockey. Die Stimmung in Weißwasser trägt auch viel zum Erfolg bei. Man spürt, dass eine ganze Region mit dem Club fiebert. Wenn die Stimmung auf den Rängen aufgeheizt ist, wird es für jedes Team unglaublich schwer, die Punkte da mitzunehmen.» Peter Obresa (Trainer der Tölzer Löwen): «Es ist bemerkenswert, was in Weißwasser abläuft. Sie hatten vor dieser Saison nicht so viele Wechsel, sind eingespielt und die Neuen passen wohl sehr gut rein in den Kader. Ich denke, dass die Mannschaft weiß, was der Trainer will und dass sie diese Vorgaben gut umsetzen kann. Vieles wird davon abhängen, wie sie eine Krise meistern können. Da wird sich zeigen, wie stark das Nervenkostüm der Mannschaft ist.» Kevin Gaudet (Trainer der Straubing Tigers): «Wenn ich die Leistung gegen uns als Maßstab nehme, dann wundert mich die gute Platzierung nicht. Sie waren neben Duisburg das stärkste Team in Straubing. Ein Schlüssel zum Erfolg sind die hervorragenden deutschen Spieler. Michael Kreitl, Dirk Rohrbach – das wären Verstärkungen für jede andere Mannschaft.» Alfred Prey (Sportwart des REV Bremerhaven): «Weißwasser hat die Play-offs jetzt schon sicher, da kann nichts mehr anbrennen. Gerade die jungen Spieler überzeugen. Profis wie Wartenberg, Mücke oder Koalick stehen bei den DEL-Spionen auf der Einkaufsliste.»
Tja wie sagte Herr Dietze vor dieser Saison: "Vielleicht werden wir ja die Griechen des Eishockey's !!!!"
Aber trotzdem auch noch mal ein Lob an unser Team echt klasse Leistung von euch und ich mussen sagen die sollte echt gehalten werden hoffe ich zu mindest...
2 | p.e.187 | 04.11.2004 @ 10:06
laber schwall gummiball
morgen ist der 17. von 52. spieltagen!
obresa hats am schluss bestens formuliert.
*nach uns der insolvenzverwalter*
3 | LEVIT19 | 04.11.2004 @ 10:25
Was interessieren einen die Kommentare der Konkurrenten.
Fakt ist doch eins: Wir sind im hier und jetzt und sollten zusehen, dass wir das beste daraus machen. Es kann nur schwerer werden.
4 | Nero | 04.11.2004 @ 10:51
Schön und gut alles. Und natürlich auch eine riesen Gratulation an die Füchse für die bisherige erbrachte Leistung. ABER: Noch ist die Saison nicht vorbei. Kommentare wie von Alfred Prey wir hätten die Playoff sicher kann man sich sparen. Also immer schön am Boden bleiben. Noch sind wir Abstiegskandidat Nummer 1 :-). Abgerechnet wird am Schluss. Spielen wir so weiter küss ich jedem persönlich die Schlittschuhe, kleiner Scherz :-)
5 | lehm | 04.11.2004 @ 11:35
"Die Füchse tun der Liga gut" - und auch die Fans :-) und das ist ein schönes Lob und da kann man schon bissl stolz auf den Verein sein und das auch zeigen. Und zwar jetzt zeigen und nicht irgendwelche Probleme raufbeschwören die es viell irgendwann mal, oder auch nicht, gibt.
6 | Renegade | 04.11.2004 @ 12:46
Immer schön Vorsicht ! Die Saison ist noch lang! Aber spätestens jetzt wissen wir, die Füchse werden in der Liga nicht mehr unterschätzt !
7 | elarenal | 04.11.2004 @ 13:35
Das positive ist doch , daß man dem Verein wieder mit Respekt gegenübersteht und das ist allein Verdienst der Mannschaft und aller Beteiligter. Dafür danke.
8 | SGD_Support | 04.11.2004 @ 13:57
Das Wartenberg auf der liste von DEL Spionen steht, kann ich mir nicht vorstellen. Er hat hier ja schon oft probleme bei einem Break des Gegners hinterher zu kommen!
9 | Stadtfuchs | 04.11.2004 @ 14:11
Auch vor dem Hintergrund, daß die Serie durch Verletzungen von Schlüsselspielern ein massives Ende finden kann .... im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten trägt der Erfolg der Füchse nicht zwangsläufig einen oder wenige Namen. Stelle man sich mal vor, wie in Crimmitschau noch Eishockey gespielt werden soll, wenn sich nur ein Herr Schneider mal für wenige Spiele verabschiedet ?!? Die haben ein Problem - nicht wir !!!
10 | Keven1987 | 04.11.2004 @ 16:57
man man was geht hier ab? die füchse haben einen lauf nach jahren mal wieder einen super lauf aber das heißt lang nicht das wir die besten der besten sind doer so! wir spielen unser spiel und spielen nicht mit! wir agieren und reagieren nicht nur! und die mannschaft untereinander sind freunde(kumpels) alles passt einfach für dieses team! und es sthet immer noch jeder kann jeden schlagen in der liga! unser team ist einfach mit das best eingespielste und so verstehste ? :-) I LOVE FÜCHSE :-)
11 | Jörg | 04.11.2004 @ 18:01
Mit dem Preyschen Spruch sollen wir vielleicht eingelullt werden. Es heißt jederzeit hellwach zu sein. Noch reichen die Punkte längst nicht für die Play offs. Es ist alles eine wunderschöne Momentaufnahme. Mehr (leider) noch nicht! Ergo: Holzauge- sei wachsam!!!
12 | Silvio | 04.11.2004 @ 22:59
Man kann nur hoffen das , daß alles dem Füchse Vorstand , dem ESW-Juniorenbereich und der Stadt bewußt ist. Das die zusammenarbeit bestens funktioniert (auch in Sachen Stadionüberdachung, als Beispiel) Nur so kann man nach den Sternen greifen ( DEL ?) und die regionale Wirtschaft in ein Sponsorenpool binden mit Aussicht auf längeren Erfolg, denn es gibt hier nicht viel auf was man stolz sein kann und was Traditin hat.
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Morgen im Heimspiel gegen Bietigheim winkt dem Neuling sogar die Tabellenführung / Bullard: «Weißwasser ist unglaublich»
Die Fans drücken begeistert die Daumen, die Konkurrenz in der 2. Liga reibt sich erstaunt die Augen: Mit ihrem überraschenden Höhenflug sorgen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser derzeit deutschlandweit für Aufsehen.
Mit einem Sieg im Heimspiel morgen gegen den SC Bietigheim/Bissingen (19.30 Uhr) könnte der Aufsteiger sogar die Tabellenführung erobern. Hier einige Stimmen der Konkurrenten zur Erfolgsserie der Füchse, die neun der letzten zehn Spiele gewannen.
Mike Bullard (Trainer der Wild Wings Schwenningen): «Die Leistungen der Füchse aus Weißwasser sind unglaublich. Da gewinnen die am Sonntag in Landshut und nur einen Tag später beim nächsten Topteam in Straubing. Sie ziehen mit den starken Stürmern Mattias Wikström, Martin Sekera und Dirk Rohrbach ein hervorragendes Überzahlspiel auf. Die Füchse tun der Liga gut, sie sind eine Bereicherung.»
Christoph Dropmann (Sportlicher Leiter des ESV Kaufbeuren): «Die Lausitzer Füchse haben sich zum einen sehr gut verstärkt. Lindmark und Wikström sind richtige 'Bomben'. Zudem ist das Kollektiv hervorragend. Der Mix aus Kampf, Routine, Qualität lässt sie derzeit so erfolgreich agieren. Dazu kommen die vielen Eigengewächse. Mit dem momentanen Tabellenplatz hätte ich aber vor Saisonbeginn, ehrlich gesagt, nicht gerechnet.»
Toni Krinner (Trainer der Moskitos Essen): «Die Füchse treten als kompakte Mannschaft auf. Es will niemand besonders hervortreten, alle arbeiten für das Kollektiv. Das ist das Erfolgsgeheimnis im modernen Eishockey. Die Stimmung in Weißwasser trägt auch viel zum Erfolg bei. Man spürt, dass eine ganze Region mit dem Club fiebert. Wenn die Stimmung auf den Rängen aufgeheizt ist, wird es für jedes Team unglaublich schwer, die Punkte da mitzunehmen.»
Peter Obresa (Trainer der Tölzer Löwen): «Es ist bemerkenswert, was in Weißwasser abläuft. Sie hatten vor dieser Saison nicht so viele Wechsel, sind eingespielt und die Neuen passen wohl sehr gut rein in den Kader. Ich denke, dass die Mannschaft weiß, was der Trainer will und dass sie diese Vorgaben gut umsetzen kann. Vieles wird davon abhängen, wie sie eine Krise meistern können. Da wird sich zeigen, wie stark das Nervenkostüm der Mannschaft ist.»
Kevin Gaudet (Trainer der Straubing Tigers): «Wenn ich die Leistung gegen uns als Maßstab nehme, dann wundert mich die gute Platzierung nicht. Sie waren neben Duisburg das stärkste Team in Straubing. Ein Schlüssel zum Erfolg sind die hervorragenden deutschen Spieler. Michael Kreitl, Dirk Rohrbach – das wären Verstärkungen für jede andere Mannschaft.»
Alfred Prey (Sportwart des REV Bremerhaven): «Weißwasser hat die Play-offs jetzt schon sicher, da kann nichts mehr anbrennen. Gerade die jungen Spieler überzeugen. Profis wie Wartenberg, Mücke oder Koalick stehen bei den DEL-Spionen auf der Einkaufsliste.»
Quelle: Lausitzer Rundschau