Normalerweise ist bei ihm das Team der Star, an diesem Wochenende steht jedoch Horymir Sekera im Mittelpunkt: Der Trainer der Lausitzer Eishockey-Füchse will heute im Heimspiel gegen den SC Bietigheim/Bissingen (19.30 Uhr) den Höhenflug fortsetzen, um dann am Sonntag mit ganz viel Selbstvertrauen an seine ehemalige Wirkungsstätte nach Westsachsen zum ETC Crimmitschau reisen zu können. Horymir Sekera und Crimmitschau – das ist eine Beziehung der ganz besonderen Art. In der Saison 2001/02 sorgte er mit dem ETC als Aufsteiger in die 2. Bundesliga für deutschlandweites Aufsehen. So wie derzeit mit den Lausitzer Füchsen. Deshalb hofft der 55-jährige Coach aus Tschechien, dass sich die damalige Erfolgsgeschichte aus dem Sahnpark jetzt im Fuchsbau wiederholt. «Ich hätte nichts dagegen, wenn uns ein solcher Coup gelingen würde wie damals in Crimmitschau» , betont er mit Blick auf den Einzug in die Play-off-Runde.
Zumal sich Sekera praktisch selbst kopiert. Denn es gibt gleich mehrere Parallelen zwischen seinen Erfolgsrezepten damals und heute. Die Wichtigste: Beide Teams begeisterten beziehungsweise begeistern mit attraktivem Offensiv-Eishockey die Fans. Nach neun Siegen in den letzten zehn Partien sind die Füchse inzwischen auf den zweiten Tabellenplatz geklettert. Kurios: Auch damals mit dem ETC war Platz zwei die beste Platzierung in der Hauptrunde. Wie in Crimmitschau setzt Sekera jetzt in Weißwasser wieder auf mannschaftliche Geschlossenheit. Im Sahnpark sortierte er nach und nach die nicht teamfähigen Stars aus, bis der Kader seinen Vorstellungen entsprach. Im Fuchsbau verzichtete er kürzlich sogar auf die Verpflichtung von NHL-Stürmer Ryan Johnson. „Die Mannschaft harmoniert. Es stimmt die Mischung aus mehreren Nationen“, sagt der Erfolgstrainer.
Eine weitere Parallele: Auch mit Crimmitschau rutschte Sekera erst als Nachrücker in die Liga, weil damals das Unterhaus aufgestockt wurde. Diesmal profitierte er von den finanziellen Problemen in Bad Nauheim. Deshalb setzt der Coach erneut konsequent auf den Überraschungseffekt. «Als Neuling wird man von einigen Gegnern unterschätzt. Diese Chance müssen wir nutzen.»
Die Frage ist allerdings: Wie lange werden die Füchse den Außenseiter-Bonus noch genießen können? In den beiden Wochenend-Partien gegen Bietigheim (8.) und Crimmitschau (12.) sind sie jedenfalls zumindest von der Tabelle her leichter Favorit. Bei einem Sieg heute Abend in eigener Halle winkt sogar die Tabellenführung. Vor aussetzung ist jedoch, dass gleichzeitig der derzeitige Spitzenreiter Straubing verliert. Die Tigers spielen übrigens gegen Crimmitschau . . .
Zum Thema Heiß auf das Derby
Die Füchse-Fans sind heiß auf das Derby am Sonntag in Crimmitschau. 480 Tickets stehen in Weißwasser zur Verfügung. «Die meisten Karten sind bereits verkauft» , erklärte gestern Manager Klaus Dietze. Restkarten gibt es heute Abend an den Kassen des Eisstadions vor der Heimpartie gegen Bietigheim. Auch in Crimmitschau sind noch Karten erhältlich.
1 | Füchsefenster | 05.11.2004 @ 10:12
Ein Sieg gegen Crimmitschau wäre mit Sicherheit das schönste Geburtstagsgeschenk für Horymir Sekera, denn er hat am Sonntag Geburtstag (56).
2 | Matzl | 05.11.2004 @ 11:12
Von den Parallelen in Crimmitschau damals und Weißwasser heute halte ich nicht viel. Die hatten zwar damal auch einen Höhenflug, sind aber dach kontinuierlich nach unten gegangen. Sekera iss gefeuert worden. Ich denke und hoffe, dass man die damalige Situation nicht auf die derzeitige übertragen kann und sollte.
3 | Gaggi | 05.11.2004 @ 11:27
.... ich kann die Überschrift nicht so ganz deuten. Kann mir da mal jemand bitte auf die Sprünge helfen? Vielleicht der Autor selbst?
4 | Picard | 05.11.2004 @ 13:04
Zur Überschrift 1. Aufsteiger ETC 01/02, 2. Aufsteiger WSW 04/05
So einen Erfolg werdet auch Ihr nicht halten können, Euch wird es gehen wie in Crimmitschau auch!
Aber genießt es so lange es so ist.
5 | Axel Schweiss | 05.11.2004 @ 13:47
ES muss alles erst gespielt werden.Also seih ruhig und warte ab.Tschau Axel.
6 | Keven1987 | 05.11.2004 @ 14:24
genau schweisschen xP
7 | HeavensDJ | 05.11.2004 @ 14:32
ich finde auch das es nur reiner zufall ist.... denn! wir wissen alle das früher nicht so gespielt wurde wie heute, früher wären wir mit den leistungen die wir jetz ham del meister geworden!!!!!!!!! die einzigste frage ist nur, wie lange gehts da nochwas??!?!?! wenn wir ehrlich sind, sind wir dennoch bei jedem spiel pessimistisch, und ich denke das nich ohne grund!!!! also immer aufm boden bleiben ne?!?!? aber trotzdem freuen! :O) und geniiiiieeeßen solange wir es noch könn!
bis heut abend!
8 | Gaggi | 06.11.2004 @ 00:56
@Picard Dann habe ich es ja richtig verstanden. :-) Mein Kollege meinte, Sekera wünscht einen weiteren Aufsteiger in die DEL! ***michvorlachenaufdieschenkelhau***
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Zumal sich Sekera praktisch selbst kopiert. Denn es gibt gleich mehrere Parallelen zwischen seinen Erfolgsrezepten damals und heute. Die Wichtigste: Beide Teams begeisterten beziehungsweise begeistern mit attraktivem Offensiv-Eishockey die Fans. Nach neun Siegen in den letzten zehn Partien sind die Füchse inzwischen auf den zweiten Tabellenplatz geklettert. Kurios: Auch damals mit dem ETC war Platz zwei die beste Platzierung in der Hauptrunde. Wie in Crimmitschau setzt Sekera jetzt in Weißwasser wieder auf mannschaftliche Geschlossenheit. Im Sahnpark sortierte er nach und nach die nicht teamfähigen Stars aus, bis der Kader seinen Vorstellungen entsprach. Im Fuchsbau verzichtete er kürzlich sogar auf die Verpflichtung von NHL-Stürmer Ryan Johnson. „Die Mannschaft harmoniert. Es stimmt die Mischung aus mehreren Nationen“, sagt der Erfolgstrainer.
Eine weitere Parallele: Auch mit Crimmitschau rutschte Sekera erst als Nachrücker in die Liga, weil damals das Unterhaus aufgestockt wurde. Diesmal profitierte er von den finanziellen Problemen in Bad Nauheim. Deshalb setzt der Coach erneut konsequent auf den Überraschungseffekt. «Als Neuling wird man von einigen Gegnern unterschätzt. Diese Chance müssen wir nutzen.»
Die Frage ist allerdings: Wie lange werden die Füchse den Außenseiter-Bonus noch genießen können? In den beiden Wochenend-Partien gegen Bietigheim (8.) und Crimmitschau (12.) sind sie jedenfalls zumindest von der Tabelle her leichter Favorit. Bei einem Sieg heute Abend in eigener Halle winkt sogar die Tabellenführung. Vor aussetzung ist jedoch, dass gleichzeitig der derzeitige Spitzenreiter Straubing verliert. Die Tigers spielen übrigens gegen Crimmitschau . . .
Zum Thema Heiß auf das Derby
Die Füchse-Fans sind heiß auf das Derby am Sonntag in Crimmitschau. 480 Tickets stehen in Weißwasser zur Verfügung. «Die meisten Karten sind bereits verkauft» , erklärte gestern Manager Klaus Dietze. Restkarten gibt es heute Abend an den Kassen des Eisstadions vor der Heimpartie gegen Bietigheim. Auch in Crimmitschau sind noch Karten erhältlich.