Lausitzer Füchse für den Erfolg geimpft
Weißwasser heute gegen Bad Tölz / Trainer Sekera: «Wir sind heiß»
Es wäre zwar nur eine Momentaufnahme am 19. Spieltag, gleichzeitig aber eine Riesensensation: Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser können heute Abend mit einem Heimsieg gegen Bad Tölz (19.30 Uhr) und einem gleichzeitigen Patzer von Spitzenreiter Straubing gegen Schwenningen die Tabellenführung in der 2. Bundesliga übernehmen.
Die Chancen für eine Fortsetzung der Erfolgsserie des Aufsteigers auch nach der Länderspielpause stehen nicht schlecht. Damit die Spieler in den nächsten Wochen wieder Höchstleistungen vollbringen können, wurde das gesamte Team sogar komplett gegen Grippe geimpft. «Beim derzeitigen Wetter ist das gerade in einer Mannschaftssportart sehr wichtig. Wenn ein Spieler eine Erkältung in die Kabine mitbringt, ist das wie eine Kettenreaktion» , begründet Trainer Horymir Sekera. Die beiden Wochenend-Kontrahenten Bad Tölz (11.) und Weiden (13.) stellen für den Tabellenzweiten durchaus lösbare Aufgaben dar. Im nächsten Heimspiel gegen Straubing am 26. November könnte es dann im Fuchsbau endgültig zum Showdown um die Spitzenposition kommen.
Derartige Planspiele sind für Trainer Sekera allerdings zweitrangig. «Wir haben nach der Länderspielpause alle wieder Lust auf Eishockey und wollen weiter fleißig Punkte sammeln» , betont er. «Ich würde mich allerdings gegen die Tabellenführung auch nicht wehren . Sie ist für jede Mannschaft eine zusätzliche Motivation.» Intern ist eine Änderung des Saisonziels ohnehin längst beschlossene Sache. Kein Wunder: Denn zu Rang neun, der die Abstiegsrunde bedeuten würde, haben die Füchse immerhin schon 15 Punkte Vorsprung. Der Einzug in die Play-off-Runde der besten acht Teams ist deshalb absolut realistisch.
Zudem stehen die zuletzt angeschlagenen Mattias Wikström, Petr Bares und Martin Sekera heute gegen Bad Tölz zur Verfügung. Auch Dirk Rohrbach trainiert seit Dienstag wieder mit dem Team auf dem Eis. Er hatte sich im Sachsenderby gegen Crimmitschau eine Entzündung im Knie zugezogen. «Während der Länderspielpause wurde das Knie intensiv behandelt. Ich bin zwar noch nicht ganz schmerzfrei, kann aber spielen» , sagt Rohrbach. Erstmals im Kader ist heute André Koalick. Er hatte mehrere Monate wegen eines Fußbruchs pausieren müssen. Pavel Vait (Kreuzbandriss) steht voraussichtlich ab Mitte Januar wieder zur Verfügung. Er fehlt heute genau wie Sean Gagnon. Der Verteidiger aus Kanada musste gestern das Training wegen einer Knieblessur abbrechen.
Die positiven Vorzeichen für weitere Höhenflüge des Aufsteigers sind also gegeben. Zumal die jüngste Bilanz gegen Bad Tölz viel versprechend aussieht. Die letzten drei Heimpartien im Fuchsbau wurden allesamt gewonnen. Trotzdem warnt Sekera davor, den Kontrahenten aus Oberbayern zu unterschätzen: «In der Länderspielpause hatten alle Mannschaften genug Zeit, um an ihren Defiziten zu arbeiten. Deshalb spielt es jetzt auch eine wichtige Rolle, wer den besseren Start in die zweite Saisonhälfte erwischt.»
(Frank Noack)
Weißwasser heute gegen Bad Tölz / Trainer Sekera: «Wir sind heiß»
Es wäre zwar nur eine Momentaufnahme am 19. Spieltag, gleichzeitig aber eine Riesensensation: Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser können heute Abend mit einem Heimsieg gegen Bad Tölz (19.30 Uhr) und einem gleichzeitigen Patzer von Spitzenreiter Straubing gegen Schwenningen die Tabellenführung in der 2. Bundesliga übernehmen.
Die Chancen für eine Fortsetzung der Erfolgsserie des Aufsteigers auch nach der Länderspielpause stehen nicht schlecht. Damit die Spieler in den nächsten Wochen wieder Höchstleistungen vollbringen können, wurde das gesamte Team sogar komplett gegen Grippe geimpft. «Beim derzeitigen Wetter ist das gerade in einer Mannschaftssportart sehr wichtig. Wenn ein Spieler eine Erkältung in die Kabine mitbringt, ist das wie eine Kettenreaktion» , begründet Trainer Horymir Sekera.
Die beiden Wochenend-Kontrahenten Bad Tölz (11.) und Weiden (13.) stellen für den Tabellenzweiten durchaus lösbare Aufgaben dar. Im nächsten Heimspiel gegen Straubing am 26. November könnte es dann im Fuchsbau endgültig zum Showdown um die Spitzenposition kommen.
Derartige Planspiele sind für Trainer Sekera allerdings zweitrangig. «Wir haben nach der Länderspielpause alle wieder Lust auf Eishockey und wollen weiter fleißig Punkte sammeln» , betont er. «Ich würde mich allerdings gegen die Tabellenführung auch nicht wehren . Sie ist für jede Mannschaft eine zusätzliche Motivation.» Intern ist eine Änderung des Saisonziels ohnehin längst beschlossene Sache. Kein Wunder: Denn zu Rang neun, der die Abstiegsrunde bedeuten würde, haben die Füchse immerhin schon 15 Punkte Vorsprung. Der Einzug in die Play-off-Runde der besten acht Teams ist deshalb absolut realistisch.
Zudem stehen die zuletzt angeschlagenen Mattias Wikström, Petr Bares und Martin Sekera heute gegen Bad Tölz zur Verfügung. Auch Dirk Rohrbach trainiert seit Dienstag wieder mit dem Team auf dem Eis. Er hatte sich im Sachsenderby gegen Crimmitschau eine Entzündung im Knie zugezogen. «Während der Länderspielpause wurde das Knie intensiv behandelt. Ich bin zwar noch nicht ganz schmerzfrei, kann aber spielen» , sagt Rohrbach. Erstmals im Kader ist heute André Koalick. Er hatte mehrere Monate wegen eines Fußbruchs pausieren müssen. Pavel Vait (Kreuzbandriss) steht voraussichtlich ab Mitte Januar wieder zur Verfügung. Er fehlt heute genau wie Sean Gagnon. Der Verteidiger aus Kanada musste gestern das Training wegen einer Knieblessur abbrechen.
Die positiven Vorzeichen für weitere Höhenflüge des Aufsteigers sind also gegeben. Zumal die jüngste Bilanz gegen Bad Tölz viel versprechend aussieht. Die letzten drei Heimpartien im Fuchsbau wurden allesamt gewonnen. Trotzdem warnt Sekera davor, den Kontrahenten aus Oberbayern zu unterschätzen: «In der Länderspielpause hatten alle Mannschaften genug Zeit, um an ihren Defiziten zu arbeiten. Deshalb spielt es jetzt auch eine wichtige Rolle, wer den besseren Start in die zweite Saisonhälfte erwischt.»
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau