Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Die Füchse lassen als Spitzenreiter grüßen
20.11.2004 | 16:53 Uhr von
Weißwasseraner mühevolle 5:4-Sieger über Tölzer Löwen / Vor dem Sonntagsmatch bei den Blue Devils Weiden grüßen die Lausitzer Füchse als Spitzenreiter der Bundesliga. Das wurde nach dem ges trigen 5:4-Zittererfolg Weißwassers gegen die Tölzer Löwen Wirklichkeit.
Allerdings waren die Mannen um Trainer Horymir Sekera auf die Schützenhilfe der Schwenninger Wild Wings angewiesen. Die jedoch zeigten sich kooperativ und hauten Spitzenreiter Straubing 5:1 auf dessen Eis um. Weißwassers Füchse haben sich den Gang auf den Liga-Thron letztendlich verdient. Auch die Zwangspause durch den Deutschland-Cup hat den Füchsen augenscheinlich wenig von der Lockerheit zuvor genommen.
Nach forschem Beginn der Gäste wurde schnell klar, dass die Tölzer um Trainer Petr Obresa vor allem konditionelle Defizite aufwiesen. Die Strafe dafür folgte auf dem Fuß. Dorian Anneck, diesmal einziger Kanadier beim ESW wegen des Fehlens nach Verletzung von Sean Gagnon, machte ein wunderschönes Führungstor auf Zuspiel von Michael Kreitl. Mats Lindmark doppelt sowie Martin Sekera legten nach. Das zwischenzeitliche 1:3 durch Stevens interessierte zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur die harten Statistiker. Die Sache schien gelaufen. Coach Sekera nutzte die günstige Gelegenheit, um immer wieder taktische Varianten zu probieren. Am B eginn ließ er z. B. Publikumsliebling Vadim Kulabuchov auf der Bank schmoren, später setzte er ihn ebenso ein wie Benjamin Thiede. Doch Ex-Nationalspieler Ronny Reddo warnte beim Pausenplausch vor Euphorie: «Das Spiel kann sich schnell drehen.» Seine Sorge war, wie sich zeigte, nicht unbegründet. Weißwassers Cracks beherrschten die Bayern zwar bis dahin nach Belieben, aber im letzten Drittel zog der Schlendrian bei den Hausherren heftig ein. Schnell wurde nämlich aus dem 5:1 ein 5:4. Drei Tore binnen sieben Minuten strapazierten die Nerven der Fans über Gebühr. Die Gäste aus Bad Tölz witterten Morgenluft, wollten unbedingt die Wende. Weißwassers Team wankte, aber es fiel letztendlich nicht. Mit Glück und Geschick rettete es sich knapp ins gestrige Ziel, umjubelt von reichlich 2218 Fans. Ein paar mehr dürften es bei den kommenden Heimspieltagen sein. Nach der 19. Auflage dieser Saison sind die Lausitzer Füchse Spitzenreiter der Liga, in die sie 2004/05 nur durch den Rückzug des EC Bad Nauheim gelangten. Ansonsten hätte Oberligaflair gedroht. Nun blickt die Eishockey-Lausitz gespannt nach Oberfranken, wenn der ESW am Sonntag in Weiden gastiert. Dort steht mit Alexej Sulak ein Ex-Weißwasseraner Coach unter Vertrag.

Quelle: Lausitzer Rundschau
450 mal gelesen
 
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
MATCHUP
 
SOMMERPAUSE
LETZTER SPIELTAG
So. 29.03.26
  1 2 3 F
LF 0 0 0 0
KH 0 0 0 0
KURZTABELLE
1. Krefeld Pinguine 114
2. Kassel Huskies 106
3. Star Bulls Rosen 97
4. Ravensburg Tower 91
5. SC Bietigheim St 89
6. EV Regensburg 81
7. Lausitzer Füchse 79
8. EV Landshut 76
9. Düsseldorfer EG 74
10. Eispiraten Crimm 68
11. EHC Freiburg 61
12. Blue Devils Weid 57
13. EC Bad Nauheim 55
14. ESV Kaufbeuren 44
KALENDER
LINKS
ADMINISTRATION