Dietzes warnender Zeigefinger: Höhenluft bekommt den Füchsen nicht
"Genießen wir diesen Augenblick, der auch der Lohn für eine solide Finanzpolitik ist. Aber es kommen mit Sicherheit auf uns auch wieder Niederlagen und schwere Zeiten zu", hatte Weißwassers Manager Klaus Dietze am Freitag angesichts des "historischen Moments" einer Tabellenführung wenig euphorisch prophezeit. Durch einen 5:4-Sieg über den EC Bad Tölz bei gleichzeitiger 1:5-Heimpleite der Straubinger Tiger gegen Schwenningen kletterten die Lausitzer Eishockeyfüchse erstmals seit der Wende auf Platz 1 einer Eishockeytabelle. Den mussten sie bereits am Sonntag wieder räumen. Nach einer indiskutablen Leistung beim Tabellenvorletzten EV Weiden setzte es ein 1:3 und den "Absturz" auf Rang 2. Ob Manager Dietze die "schweren Zeiten" so schnell kommen sah? Dabei deutete sich bereits beim Match gegen die Tölzer an, dass die Spitzenposition beim EHC irgendwie zu "Lähmungen" führt. Durch regelmäßige Einblendungen auf der Anzeigetafel wurde das Ergebnis aus Straubing und damit der Fakt des Erreichens des Spitzenplatzes auch an die Mannschaft transportiert. Die bekam schließlich trotz einer 5:1-Führung nach 49 Spielminuten plötzlich Angst vor der eigenen Courage und machte haarsträubende Fehler, die Bad Tölz zu einer Aufholjagd bis hin zum 4:5 nutzte. Mit Ach und Krach wurde der Sieg über die Zeit gerettet. "Weißwasser war pro Drittel jeweils etwa fünf Minuten besser als wir. Das haben die genutzt. Das nennt man Cleverness", resümierte Gästetrainer Peter Obresa. Überhaupt nicht clever präsentierten sich die Füchse in Weiden. Statt aus der frühen 1:0-Führung durch Kulabuchov nach 104 Sekunden und der sich anschließenden Verunsicherung der Oberpfälzer Kapital zu schlagen, gaben die Lausitzer das Heft des Handelns mehr und mehr aus der Hand und hatten es am Ende nur ihrem starken Keeper Ronny Glaser zu verdanken, dass es bei drei Gegentoren blieb.
In den nächsten Tagen steht nun auch Ursachenforschung darüber an, warum es zu diesem Einbruch kam. Waren es die Umstellungen von Coach Sekera im zweiten Block, wo Anneck und Mücke diesmal Thiede und Kulabuchov weichen mussten? War es das Fehlen des Verteidiger-recken Sean Gagnon (Knieentzündung)?Oder aber nahm der EHC die Weidener nicht ernst genug? "Bei aller Freude über die bisher gute Platzierung: Für uns bleibt der Abstand zu Rang neun das Maß aller Dinge. Sollten wir tatsächlich mindestens Achter werden und die Play-offs erreichen, dann wäre das eine schon eine Sensation", sagte Manager Dietze nach dem Tölz-Spiel. Weiden hat ihn und den erhobenen Zeigefinger schon bestätigt.
"Genießen wir diesen Augenblick, der auch der Lohn für eine solide Finanzpolitik ist. Aber es kommen mit Sicherheit auf uns auch wieder Niederlagen und schwere Zeiten zu", hatte Weißwassers Manager Klaus Dietze am Freitag angesichts des "historischen Moments" einer Tabellenführung wenig euphorisch prophezeit. Durch einen 5:4-Sieg über den EC Bad Tölz bei gleichzeitiger 1:5-Heimpleite der Straubinger Tiger gegen Schwenningen kletterten die Lausitzer Eishockeyfüchse erstmals seit der Wende auf Platz 1 einer Eishockeytabelle. Den mussten sie bereits am Sonntag wieder räumen. Nach einer indiskutablen Leistung beim Tabellenvorletzten EV Weiden setzte es ein 1:3 und den "Absturz" auf Rang 2. Ob Manager Dietze die "schweren Zeiten" so schnell kommen sah? Dabei deutete sich bereits beim Match gegen die Tölzer an, dass die Spitzenposition beim EHC irgendwie zu "Lähmungen" führt. Durch regelmäßige Einblendungen auf der Anzeigetafel wurde das Ergebnis aus Straubing und damit der Fakt des Erreichens des Spitzenplatzes auch an die Mannschaft transportiert. Die bekam schließlich trotz einer 5:1-Führung nach 49 Spielminuten plötzlich Angst vor der eigenen Courage und machte haarsträubende Fehler, die Bad Tölz zu einer Aufholjagd bis hin zum 4:5 nutzte. Mit Ach und Krach wurde der Sieg über die Zeit gerettet. "Weißwasser war pro Drittel jeweils etwa fünf Minuten besser als wir. Das haben die genutzt. Das nennt man Cleverness", resümierte Gästetrainer Peter Obresa. Überhaupt nicht clever präsentierten sich die Füchse in Weiden. Statt aus der frühen 1:0-Führung durch Kulabuchov nach 104 Sekunden und der sich anschließenden Verunsicherung der Oberpfälzer Kapital zu schlagen, gaben die Lausitzer das Heft des Handelns mehr und mehr aus der Hand und hatten es am Ende nur ihrem starken Keeper Ronny Glaser zu verdanken, dass es bei drei Gegentoren blieb.
In den nächsten Tagen steht nun auch Ursachenforschung darüber an, warum es zu diesem Einbruch kam. Waren es die Umstellungen von Coach Sekera im zweiten Block, wo Anneck und Mücke diesmal Thiede und Kulabuchov weichen mussten? War es das Fehlen des Verteidiger-recken Sean Gagnon (Knieentzündung)?Oder aber nahm der EHC die Weidener nicht ernst genug? "Bei aller Freude über die bisher gute Platzierung: Für uns bleibt der Abstand zu Rang neun das Maß aller Dinge. Sollten wir tatsächlich mindestens Achter werden und die Play-offs erreichen, dann wäre das eine schon eine Sensation", sagte Manager Dietze nach dem Tölz-Spiel. Weiden hat ihn und den erhobenen Zeigefinger schon bestätigt.
Quelle: dnn-online