Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Steigerung der Füchse nicht belohnt
27.11.2004 | 12:28 Uhr von DavidH.
Nach ihrem sensationellen Höhenflug in den vergangenen Monaten kommen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser offenbar dem Boden der Realität immer näher. Am 21. Zweitliga-Spieltag unterlag der Aufsteiger, der als Tabellenzweiter in die Partie gegangen war, gestern zu Hause den Straubing Tigers mit 3:5 (0:2, 2:1, 1:2). Die Mannschaft von Trainer Horymir Sekera steigerte sich zwar nach schwachem Start, kassierte vor der Saison-Rekordkulisse von 2449 Zuschauern aber trotzdem die zweite Niederlage in Folge. Den Grundstein für ihren Auswärtssieg legten die Gäste bereits im ersten Drittel. 2:0 hieß es nach 20 Minuten für Straubing – und diese Führung war durchaus verdient. Denn die Tigers gingen unbeeindruckt von den Dissonanzen um ihren zu den Hannover Scorpions abgewanderten Trainer Kevin Gaudet in der Anfangsphase ein enorm hohes Tempo und ließen die Füchse kaum zur Entfaltung kommen.

Die Füchse aus Weißwasser kamen erst im zweiten Drittel auf Touren. Vor allem die erste Reihe um Kapitän Mattias Wikström sorgte jetzt für schwungvolle Kombinationen und Torchancen fast im Minutentakt. Die Steigerung der Füchse wurde zwischenzeitlich mit den Treffern von Martin Sekera (23.) und Jörg Pohling (27.) belohnt. Die anderen Gelegenheiten machte der starke Straubinger Torhüter Mike Bales zunichte, so dass es beim Stand von 2:3 ins letzte Drittel ging.
Die Wende konnten die Füchse trotz großen Engagements jedoch nicht mehr erzwingen. Trevor Gallant sorgte mit dem vierten Straubinger Tor (51. Minute) für die Entscheidung. Die zu den Titelanwärtern zählenden Tigers waren gestern zumindest eine halbe Nummer zu groß für den Aufsteiger, der morgen in Schwenningen (18.30 Uhr) spielt.
Für Verwunderung sorgte schon vor Spielbeginn die Tatsache, dass Sean Gagnon doch nicht – wie angekündigt – wieder einsatzbereit war. Die Knieverletzung des Verteidigers ist trotz intensiver Behandlung noch nicht ausgeheilt. «Wenn ich gespielt hätte, wäre dies ein gesundheitliches Risiko gewesen. Ich möchte erst hundertprozentig fit werden, dann kann ich der Mannschaft auch wieder helfen» , sagte der Abwehrspieler am Rande der gestrigen Partie. Wenn der Heilungsprozess positiv verläuft, will er Mitte der nächsten Woche wieder mit dem Eistraining beginnen. Gegen Straubing spielten die Füchse damit praktisch nur mit vier statt der erlaubten sechs Ausländer, da Trainer Sekera erst Vadim Kulabuchov und später Dorian Anneck wegen Formschwäche auf der Bank ließ.

von Frank Noack
521 mal gelesen
 
1 | Axel Schweiss | 27.11.2004 @ 17:59
Das wir nur mit 4Ausländern gespielt haben und das nicht zu kompensieren ist war gestern auch mein Gedanke.Wenn es was gibt was man kritisieren kann dann ist das die verschenkte Ausländerposition an Vadim(tut mir leid fand den immer gut nur die Zeit ist vorbei)und Anneck den ich den Laufpass geben würde.Gagnon verletzt und damit mit nur 3 Top Ausländern die zur Zeit das spielen was man erwarten muss in der 2Liga bei einen Aufsteiger.Das geht nicht gut und das kann sich gerade nicht ein Aufsteiger erlauben denn es kommen auch schlechtere Zeiten.Denk mal in Schwenningen holt man nichts und dann kann es weiter bergab gehen. Man muss sich mal Gedanken machen ob bei den Ausländern noch was zu machen ist denn noch stehen wir gut da und die Fans kommen auch noch.Tschau Axel.
2 | Drahtknecht | 27.11.2004 @ 19:03
Genau Axel. So kennen wir Dich und Unrecht haste auch nicht. Ich denke die Cup-Pause war das schlimmste was uns passieren konnte. Raus aus dem Run und jetzt Flaute. Vielleicht haben wir beide ja unrecht und man gewinnt in Schwenningen.
3 | Nino.csas | 28.11.2004 @ 08:36
Trotz allem, verliere ich nicht die Realität und tippe auf ein 4:2 Erfolg der Füchse heute Abend in Schwenningen, denn eigentlich kommt der Erfolg ja nicht von irgendwo! MFG der Nino
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