Der Höhenflug der Lausitzer Eishockeyfüchse scheint gestoppt. Zum zweiten Mal in dieser Saison (nach dem 17./19. September) gingen die Weißwasseraner punktlos aus einem Wochenende. Sowohl der "Erneut"-Spitzenreiter EHC Straubing (3:5) als auch der Ex-Spitzenreiter Schwenninger Wild Wings (3:4) erwiesen sich für die Füchse als eine Nummer zu groß. Dabei lag ein Punktgewinn in beiden Partien im Bereich des Möglichen. Gewaltige Lücken im Defensivverbund und ein nicht funktionierender zweiter Block verhinderten bessere Resultate. "Ganz ehrlich: Wir sind nicht so gut wie es der Tabellenplatz aussagt", hatte schon vor Wochenfrist Verteidiger Mats Lindmark angesichts des Sprungs auf Rang eins für aber nur knapp 48 Stunden gesagt. Irgendwie war den Weißwasseranern nach der Länderspielpause auch der Schwung, mit dem sie zuvor die Gegner bekämpft hatten, abhanden gekommen. Und so konnten die Füchse beispielsweise bis einschließlich des ersten Spielabschnitts gegen Straubing die letzten sechs Drittel nicht gewinnen. Die Tigers wirkten einfach spritziger, reaktionsschneller und geordneter als der EHC. Das 0:2 nach 20 Minuten war noch das Beste aus Sicht der Lausitzer. Ab dem Mittelabschnitt erwachte der alte Füchse-Geist. Diesmal aber klappte es mit dem Toreschießen weder in Überzahl noch bei einer Reihe hochkarätiger Möglichkeiten bei voller Besetzung. Weil der Druck nicht in den Schlussabschnitt gerettet werden konnte, hatten die Bayern da wieder leichteres Spiel.In Schwenningen fanden die Gelb-Blauen besser in Match, brachten sich dann aber durch Undiszipliniertheiten und damit verbundene unnötige Strafen um den Lohn ihrer Mühen. Erst als beim Stand von 1:4 nach 40 Minuten alles entschieden schien, kämpfte man sich zurück und hätte die Partie noch kippen können. Allerdings blieben danach die Chancen wieder ungenutzt. "Vielleicht haben nun endlich alle gemerkt, dass wir uns jeden Punkt durch harte, ehrliche Arbeit verdienen müssen", gewinnt Manager Klaus Dietze den drei Niederlagen am Stück (zuvor auch noch 1:3 in Weiden) dennoch Positives ab. Weniger positiv sieht es hingegen für Dorian Anneck aus. Der als Torjäger in den Fuchsbau geholte Kanadier saß gegen Straubing ab dem 2. Drittel draußen und durfte nach Schwenningen gar nicht erst mitreisen. "Wer seine Leistung nicht bringt, der bleibt draußen - egal ob Ausländer oder Deutscher. Und Dorian hat einfach nicht defensiv gearbeitet", begründete Trainer Horymir Sekera seine Entscheidung, die zu diversen "Umbauten" im 2. und 3. Sturm führten. Weil Gagnon verletzungsbedingt fehlte und Vadim Kulabuchov praktisch nur noch ein Schatten vergangener Tage ist, spielte der EHC am Wochenende praktisch nur mit "reichlich drei" Ausländern statt der erlaubten sechs. Kann das gut gehen?
der schatten hat in den letzten drei spielen immerhin 2tore gemacht.. allein reissen kann er, aber ein spiel leider nimmer das stimmt schon!
2 | Manni | 30.11.2004 @ 17:02
stimmt schon alles was da so drin steht.....schade das der coach nicki versauern lässt.....naja ansichtssache...ich würde ihn sogar in die erste reihe stellen....
3 | Koscho | 01.12.2004 @ 19:22
Warum reihen umstellen? Haben wir fans nicht genug gehadert mit Miros Reihenumstellung in der letzten Saison?
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Der Höhenflug der Lausitzer Eishockeyfüchse scheint gestoppt. Zum zweiten Mal in dieser Saison (nach dem 17./19. September) gingen die Weißwasseraner punktlos aus einem Wochenende. Sowohl der "Erneut"-Spitzenreiter EHC Straubing (3:5) als auch der Ex-Spitzenreiter Schwenninger Wild Wings (3:4) erwiesen sich für die Füchse als eine Nummer zu groß. Dabei lag ein Punktgewinn in beiden Partien im Bereich des Möglichen. Gewaltige Lücken im Defensivverbund und ein nicht funktionierender zweiter Block verhinderten bessere Resultate. "Ganz ehrlich: Wir sind nicht so gut wie es der Tabellenplatz aussagt", hatte schon vor Wochenfrist Verteidiger Mats Lindmark angesichts des Sprungs auf Rang eins für aber nur knapp 48 Stunden gesagt. Irgendwie war den Weißwasseranern nach der Länderspielpause auch der Schwung, mit dem sie zuvor die Gegner bekämpft hatten, abhanden gekommen. Und so konnten die Füchse beispielsweise bis einschließlich des ersten Spielabschnitts gegen Straubing die letzten sechs Drittel nicht gewinnen. Die Tigers wirkten einfach spritziger, reaktionsschneller und geordneter als der EHC. Das 0:2 nach 20 Minuten war noch das Beste aus Sicht der Lausitzer. Ab dem Mittelabschnitt erwachte der alte Füchse-Geist. Diesmal aber klappte es mit dem Toreschießen weder in Überzahl noch bei einer Reihe hochkarätiger Möglichkeiten bei voller Besetzung. Weil der Druck nicht in den Schlussabschnitt gerettet werden konnte, hatten die Bayern da wieder leichteres Spiel.In Schwenningen fanden die Gelb-Blauen besser in Match, brachten sich dann aber durch Undiszipliniertheiten und damit verbundene unnötige Strafen um den Lohn ihrer Mühen. Erst als beim Stand von 1:4 nach 40 Minuten alles entschieden schien, kämpfte man sich zurück und hätte die Partie noch kippen können. Allerdings blieben danach die Chancen wieder ungenutzt. "Vielleicht haben nun endlich alle gemerkt, dass wir uns jeden Punkt durch harte, ehrliche Arbeit verdienen müssen", gewinnt Manager Klaus Dietze den drei Niederlagen am Stück (zuvor auch noch 1:3 in Weiden) dennoch Positives ab. Weniger positiv sieht es hingegen für Dorian Anneck aus. Der als Torjäger in den Fuchsbau geholte Kanadier saß gegen Straubing ab dem 2. Drittel draußen und durfte nach Schwenningen gar nicht erst mitreisen. "Wer seine Leistung nicht bringt, der bleibt draußen - egal ob Ausländer oder Deutscher. Und Dorian hat einfach nicht defensiv gearbeitet", begründete Trainer Horymir Sekera seine Entscheidung, die zu diversen "Umbauten" im 2. und 3. Sturm führten. Weil Gagnon verletzungsbedingt fehlte und Vadim Kulabuchov praktisch nur noch ein Schatten vergangener Tage ist, spielte der EHC am Wochenende praktisch nur mit "reichlich drei" Ausländern statt der erlaubten sechs. Kann das gut gehen?
Quelle: DNN-online