Lausitzer Füchse kassieren fünfte Niederlage in Folge / Unnötige 4:5-Schlappe gegen EV Duisburg
Ein Wechselbad der Gefühle bescherten gestern die Lausitzer Füchse ihren Fans – und verschenkten mögliche drei Heimpunkte gleich mit. Die Namensvetter vom EV Duisburg präsentierten sich zwar mit großen Namen und als kompakte Mannschaft, unbezwingbar aber waren Stefan & Co. beim 4:5 (1:1, 1:2, 2:2) nun wahrlich nicht.
Bereits nach reichlich einer Minute mussten die Weißwasseraner den ersten Rückstand in Kauf nehmen. Die Füchse-Verteidigung hatte daran eine erhebliche Aktie. Dennoch besannen sich die Hausherren danach ihrer Qualitäten, kämpften aufopferungsvoll und wurden mehrfach fündig. Auch der zuletzt arg gescholtene Kanadier Dorian Anneck machte in der Abwehrarbeit artig seine Hausaufgaben. Dass er zum 1:1 für die Füchse einklinken konnte, kam für ihn als Sahnehäubchen hinzu. Den Zuschauern blieb allerdings nicht verborgen, dass den Weißwasseranern zu viele Stockfehler unterliefen. Das waren Fehler, die auch Ronny Glaser im ESW-Kasten verunsicherten. Duisburgs cleveres Team wusste solche Aussetzer immer wieder zu nutzen. Weißwasser lief über die gesamte Spielzeit hinweg immer einem Rückstand hinterher.
Hoffnung keimte trotzdem auf, als Mattias Wikström in der 54. Minute den 4:4-Ausgleich erzielte. "Das hätte die Wende im Match sein können", meinte auch Weißwassers Torhüterlegende Klaus Hirche. Die Füchse durchliefen danach nochmals ein Wechselbad der Gefühle und bekamen mit dem 4:5 durch McNeil die kalte Dusche – abermals blieben Weißwassers Cracks auf heimischem Eis punktlos, kassierten inzwischen die fünfte Niederlage in Folge.
Kein Protest gegen 3:4 in Regensburg
Wie am Rande der Partie bekannt wurde, werden die Füchse keinen Protest gegen die 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen am Freitag in Regensburg einlegen und auch den umstrittenen Schiedsrichter Peter Bertl aus Peißenberg in Zukunft nicht ablehnen. "Es waren alles Tatsachenentscheidungen. Wir hätten deshalb keine Chance, wenn wir auf rechtlichem Wege dagegen vorgehen würden", sagte Manager Klaus Dietze. "Wir brauchen unsere Kräfte und Nerven für wichtigere Dinge." Trotzdem bleibt ein bitterer Beigeschmack. Denn Schiri Bertl wurde am Freitag von beiden Teams heftig kritisiert. Regensburg fühlte sich durch die frühe Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Martin Ancicka benachteiligt. Weißwasser monierte, dass sich der Schiri in der Folgezeit für diese Entscheidung "revanchierte" und die Füchse reihenweise auf die Strafbank schickte. "Er hat praktisch keinen Spielfluss zugelassen", klagte Trainer Horymir Sekera. Aber auch er will nicht nachkarten – weil man sich im Eishockey-Leben mehr als nur einmal sieht. "Außerdem hat der Schiedsrichter immer Recht", betont Sekera.
Ich wiederhole mich ungern aber die Verlängerung und das anschließende Peneltischießen hat die Manschaft verschossen und nicht der Schiri !!!!
2 | MarTenn | 06.12.2004 @ 14:33
@Blaufuchs 999: so siehts aus... aber trotdem ist es nicht schön wenn der schiri das spiel, mit seinem stil strafen zu verteilen, kaputt macht..... zu mal herr bertl wohl nicht das erste mal so eine schlechte leistungabgeliefert haben muss wie ich zu mindest gehört habe... naja was solls am ende muss das team entlich mal wieder zeigen was es kann aber dazu muss das gewürfel der reihen entlich aufhören das hat keinen sinn wie wir in den letzten saison gesehen haben...
3 | Brian | 06.12.2004 @ 14:55
Blaufuchs: Da die Füchse die ganze Zeit in Unterzahl spielten waren sie vorher garnicht in der Lage das Spiel zu gewinnen. UNterzahl kam aber nur des Schiries wegen zu Stande. Trotz alldem lassen wir den Bertl in Ruhe der hat sonst ganz gut für uns gepfiffen. Aber gegen die DEB Mafia mit ihrem Schatten Kühnhackel konnte er nicht ankämpfen.
4 | dozer84 | 06.12.2004 @ 20:28
Der Schiedsrichter kann Scheiße pfeiffen wie er will wenn wir jedes mal 10 Tore schießen dann verlieren wir auch nicht, oder besser gesagt die Füchse!!!
5 | KreJu | 06.12.2004 @ 21:15
10 tore in jedem spiel? is das dein anspruch an die mannschaft?
6 | Jupp | 06.12.2004 @ 21:43
Es müssen nicht jedesmal 10 Tore sein >KreJu< aber das Penaltyschiessen müssen sie endlich mal lernen,wenn es darauf an kommt,es kann nicht sein das kaum ein Spieler das Tor trifft
7 | Nino.csas | 06.12.2004 @ 21:48
Stimmt, das Penaltyschießen ist wirklich das aller, aller letzte! Ohne Scheiß, bevor der erste anläuft, weiß ich jedesmal schon im vorhinein wie es ausgeht...
8 | Jupp | 06.12.2004 @ 21:48
Entschuldige >KreJu< ich meinte >dozer84
9 | dozer84 | 06.12.2004 @ 23:27
Nee es müssen nicht 10 Tore sein. Aber ich Verstehe es nicht wenn man gegen Tölz Zuhause 5:1 führt warum spielt man nicht weiter und macht was für das Torverhältniss, nee da lässt man sich noch 3 reinhauen.
7 Tore reichen auch in fast jedem spiel sage ich.
10 | Stadtfuchs | 07.12.2004 @ 09:13
*lol* 7 Tore pro Spiel ?!?
Realität und Wunschdenken verschwimmt hier sukzessiv immer mehr! Ich glaube manche haben noch nicht kapiert, in was für einer Liga wir hier momentan spielen !!!
11 | szdd | 07.12.2004 @ 09:58
7 oder 10 Tore? Die Diskussion erübrigt sich. Um erfolgreich zu sein muss man in erster Linie Gegentore verhindern. Und da liegt meiner Meinung nach im Moment da Problem....
12 | Brian | 07.12.2004 @ 13:47
Wenn die 84 gerade für das Geburtsjahr steht kratze ich mir am Hinterkopf und überlege ob ich in dem Alter auch so fern der Realität lebte. Allerdings dadurch das sich die provokanten Äußerungen von Dozer84 hier in letzter Zeit häufen gehe ich mal von Masche aus.
13 | Blaufuchs 999 | 07.12.2004 @ 16:26
Wenn ich das vorher weiß wie oder wo ich spiele muß ich mir auch vorher im klaren sein ob ich in dieser Liga spielen will oder nicht !zum Stadtfuchs
Ich bin nämlich auch der Meinung das hier nochmal die Verantwortlichen gefragt sind!! Die Manschaft ist eigentlich ganz gut, oder ???
14 | dozer84 | 07.12.2004 @ 17:08
Mich kotzt das an immer wenn sie verlieren ist der Schiri schuld. Klar pfeifft der mal scheiße, aber man soll sich mal an der eigenen Nase kratzen. Wenn der Miro nicht immer mit den Reihen "6 aus 49" spielt, dann würde es auch wieder besser laufen, das ist doch kein Mittel, wenn man mal ein schlechtes Spiel macht alles zu mischen. Und prowokant sind meine Aüßerungen nicht,die entsprechen nur der Realität. Und und ich schreibe rein was ich will,es muss sich ja nicht jeder angesprochen fühlen!!
15 | kojoti | 07.12.2004 @ 23:24
das richtig mir dem angesprochen fühlen. aber offensichtlich warste in regensburg nich dabei.
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Ein Wechselbad der Gefühle bescherten gestern die Lausitzer Füchse ihren Fans – und verschenkten mögliche drei Heimpunkte gleich mit. Die Namensvetter vom EV Duisburg präsentierten sich zwar mit großen Namen und als kompakte Mannschaft, unbezwingbar aber waren Stefan & Co. beim 4:5 (1:1, 1:2, 2:2) nun wahrlich nicht.
Bereits nach reichlich einer Minute mussten die Weißwasseraner den ersten Rückstand in Kauf nehmen. Die Füchse-Verteidigung hatte daran eine erhebliche Aktie. Dennoch besannen sich die Hausherren danach ihrer Qualitäten, kämpften aufopferungsvoll und wurden mehrfach fündig. Auch der zuletzt arg gescholtene Kanadier Dorian Anneck machte in der Abwehrarbeit artig seine Hausaufgaben. Dass er zum 1:1 für die Füchse einklinken konnte, kam für ihn als Sahnehäubchen hinzu. Den Zuschauern blieb allerdings nicht verborgen, dass den Weißwasseranern zu viele Stockfehler unterliefen. Das waren Fehler, die auch Ronny Glaser im ESW-Kasten verunsicherten. Duisburgs cleveres Team wusste solche Aussetzer immer wieder zu nutzen. Weißwasser lief über die gesamte Spielzeit hinweg immer einem Rückstand hinterher.
Hoffnung keimte trotzdem auf, als Mattias Wikström in der 54. Minute den 4:4-Ausgleich erzielte. "Das hätte die Wende im Match sein können", meinte auch Weißwassers Torhüterlegende Klaus Hirche. Die Füchse durchliefen danach nochmals ein Wechselbad der Gefühle und bekamen mit dem 4:5 durch McNeil die kalte Dusche – abermals blieben Weißwassers Cracks auf heimischem Eis punktlos, kassierten inzwischen die fünfte Niederlage in Folge.
Kein Protest gegen 3:4 in Regensburg
Wie am Rande der Partie bekannt wurde, werden die Füchse keinen Protest gegen die 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen am Freitag in Regensburg einlegen und auch den umstrittenen Schiedsrichter Peter Bertl aus Peißenberg in Zukunft nicht ablehnen. "Es waren alles Tatsachenentscheidungen. Wir hätten deshalb keine Chance, wenn wir auf rechtlichem Wege dagegen vorgehen würden", sagte Manager Klaus Dietze. "Wir brauchen unsere Kräfte und Nerven für wichtigere Dinge." Trotzdem bleibt ein bitterer Beigeschmack. Denn Schiri Bertl wurde am Freitag von beiden Teams heftig kritisiert. Regensburg fühlte sich durch die frühe Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Martin Ancicka benachteiligt. Weißwasser monierte, dass sich der Schiri in der Folgezeit für diese Entscheidung "revanchierte" und die Füchse reihenweise auf die Strafbank schickte. "Er hat praktisch keinen Spielfluss zugelassen", klagte Trainer Horymir Sekera. Aber auch er will nicht nachkarten – weil man sich im Eishockey-Leben mehr als nur einmal sieht. "Außerdem hat der Schiedsrichter immer Recht", betont Sekera.
Quelle: Lausitzer Rundschau