Tritt der sportliche Erfolg ein, so hat der Trainer alles richtig gemacht. Insofern konnte sich Weißwassers Coach Horymir Sekera nach den fünf Zählern aus den Spielen in Freiburg (4:3 nach Penaltyschießen) und daheim gegen die Moskitos Essen (5:0) genüsslich zurücklehnen. Allerdings hatte auch Torhüter Sebastian Elwing eine dicke Aktie an der guten Ausbeute. Denn über die Besetzung der Torhüterposition durfte der 24-Jährige fast im Alleingang entscheiden. In einer neuen Art "sportlicher Demokratie" hatte Trainer Sekera festgelegt, dass am Wochenende beide Torleute je ein Spiel halten sollten. "Dabei habe ich Elle das letzte Wort überlassen, ob er lieber in Freiburg oder gegen Essen ran wollte. Sebastian entschied sich für Essen - auch, weil er Wiedergutmachung leisten wollte", beschrieb der Oberfuchs die "Einsatzbesprechung" vor den beiden Partien.
Hintergrund dieser "gemeinsamen Meinungsbildung" war das Match in Essen vor Wochenfrist, als Elwing satte acht Mal hinter sich greifen musste (4:8), dabei nicht immer glücklich aussah. Mit seinem dritten Shut-out gelang dem Preußen im Füchsedress nun eine eindrucksvolle Rehabilitation. Und weil unverhofft bekanntlich oft kommt, wurde Elwing auch noch die Ehrung des besten Füchse-Spielers gegen die Moskitos zuteil. Eigentlich stand auf dem Zettel des Stadionsprechers der Name Michael Kreitl. Doch als die Fans mit Sprechchören vehement ihren "Elle" forderten, disponierte Pressesprecher Andreas Friebel kurzerhand um und überließ dem Torhüter die Präsente.
Derweil hatte Ronny Glaser entscheidenden Anteil am Auswärtssieg in Freiburg. In einer Partie, in der vieles Sekundensache war, parierte Glaser mehrfach glänzend und erwies sich im Penaltyschießen als der Nervenstärkere im Vergleich zu seinem Gegenüber Christian Bronsard. Zuvor vergingen zwischen dem 1:0 der Lausitzer und dem Ausgleich der Schwarzwälder 104 Sekunden. Noch schneller lagen die Füchse mit zwei Toren hinten! Ganze acht Mal tickte der Sekundenzeiger nur. Fast so fix konnte Weißwasser aber ausgleichen - innerhalb von 17 Sekunden! Für den entscheidenden Schachzug sorgte aber letztlich Coach Sekera. Der ansonsten gefürchtete "Reihenwürfler" hatte eine Eingabe. Die sagte ihm: "Keine Experimente mehr!" Der Trainer griff wieder auf die aus Erfolgszeiten bewährten drei Blöcke zurück und ließ nur das spielen, was die Mannschaft sicher beherrscht. "Zuvor wollte ich mit den Jungs ein zweites Spielsystem einstudieren, was uns schwerer ausrechenbar machen sollte. Aber das haben offenbar nur Lindmark, Wikström und mein Sohn Martin begriffen. Deshalb habe ich meine Taktiktafel durchgestrichen und gesagt, alle sollen vergessen was wir geprobt haben", gestand Sekera.
Hintergrund dieser "gemeinsamen Meinungsbildung" war das Match in Essen vor Wochenfrist, als Elwing satte acht Mal hinter sich greifen musste (4:8), dabei nicht immer glücklich aussah. Mit seinem dritten Shut-out gelang dem Preußen im Füchsedress nun eine eindrucksvolle Rehabilitation. Und weil unverhofft bekanntlich oft kommt, wurde Elwing auch noch die Ehrung des besten Füchse-Spielers gegen die Moskitos zuteil. Eigentlich stand auf dem Zettel des Stadionsprechers der Name Michael Kreitl. Doch als die Fans mit Sprechchören vehement ihren "Elle" forderten, disponierte Pressesprecher Andreas Friebel kurzerhand um und überließ dem Torhüter die Präsente.
Derweil hatte Ronny Glaser entscheidenden Anteil am Auswärtssieg in Freiburg. In einer Partie, in der vieles Sekundensache war, parierte Glaser mehrfach glänzend und erwies sich im Penaltyschießen als der Nervenstärkere im Vergleich zu seinem Gegenüber Christian Bronsard. Zuvor vergingen zwischen dem 1:0 der Lausitzer und dem Ausgleich der Schwarzwälder 104 Sekunden. Noch schneller lagen die Füchse mit zwei Toren hinten! Ganze acht Mal tickte der Sekundenzeiger nur. Fast so fix konnte Weißwasser aber ausgleichen - innerhalb von 17 Sekunden! Für den entscheidenden Schachzug sorgte aber letztlich Coach Sekera. Der ansonsten gefürchtete "Reihenwürfler" hatte eine Eingabe. Die sagte ihm: "Keine Experimente mehr!" Der Trainer griff wieder auf die aus Erfolgszeiten bewährten drei Blöcke zurück und ließ nur das spielen, was die Mannschaft sicher beherrscht. "Zuvor wollte ich mit den Jungs ein zweites Spielsystem einstudieren, was uns schwerer ausrechenbar machen sollte. Aber das haben offenbar nur Lindmark, Wikström und mein Sohn Martin begriffen. Deshalb habe ich meine Taktiktafel durchgestrichen und gesagt, alle sollen vergessen was wir geprobt haben", gestand Sekera.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten