Lausitzer Füchse feiern ersten Punktspiel-Heimsieg im Sachsenderby gegen Crimmitschau. Der entfesselnd aufspielende Topscorer Martin Sekera hat den Lausitzer Füchsen einen Jahresauftakt nach Maß beschert und mit seinen drei Treffern gleichzeitig für einen historischen Erfolg gesorgt. Denn das verdiente 5:1 gegen den ETC Crimmitschau war der erste Weißwasseraner Heimsieg überhaupt in einem Duell mit dem ewigen Rivalen aus Westsachsen. 2:3 nach Penaltyschießen, 2:4, 1:7, 2:4, 2:4, 0:5, 2:4 und 2:5 – das war bis gestern die «schwarze Serie» aus den zurückliegenden acht Jahren. Der einzige Erfolg der Füchse in Weißwasser am 24. Oktober 1997 wurde nachträglich in eine 0:5-Niederlage umgewandelt, weil der Stürmer Kamil Kastak trotz fehlender Spielberechtigung mitgewirkt hatte. Um so größer war die Freude nach dem historischen Erfolg, der auch in dieser Höhe verdient ausfiel. «Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben aus den letzten sechs Spielen zwölf Punkte geholt. Das ist eine große Sache» , sagte Trainer Horymir Sekera. Durch den 18. Saisonerfolg vor 2750 Zuschauern im erneut ausverkauften Fuchsbau verteidigten die Lausitzer ihren fünften Tabellenplatz und besitzen damit gute Aussichten auf den Einzug in die Play-off-Runde der besten acht Mannschaften. «Auch wenn es unser Trainer nicht so gern hört, weil er ein Realist ist: Aber die Play-offs müssen unser Ziel sein. Wenn wir uns jetzt nicht dazu bekennen, würden wir die Öffentlichkeit veralbern» , ergänzte Manager Klaus Dietze.
Zum Spieler des Tages schwang sich Martin Sekera auf. Der Stürmer schoss sein Team bereits im ersten Drittel mit drei Treffern auf die Siegerstraße. Für Sekera war der Erfolg gegen Crimmitschau eine besondere Genugtuung, schließlich hatte er früher genau wie Dirk Rohrbach das Trikot der Westsachsen getragen. Die beiden Ex-Crimmitschau machten mit ihren starken Leistungen das Fehlen des verletzten Mattias Wikström vergessen. Der Kapitän musste wegen einer Rückenverletzung, die er sich am Donnerstag bei der 3:5-Niederlage in Bietigheim zugezogen hatte, pausieren. Für ihn rückte Jörg Pohling in die Paradereihe der Füchse. «Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung abgeliefert. Das war der Schlüssel zum Sieg» , lobte Martin Sekera seine Nebenleute.
Einziger Wermutstropfen aus Sicht der Füchse bei dem ansonsten rundum gelungenen Jahresauftakt: Für Mats Lindmark (Schulter) und Markus Kempf (Rücken) war das Sachsenderby schon im zweiten Drittel wegen Verletzungen vorzeitig beendet. Sie werden deshalb auch im morgigen Freundschaftsspiel beim benachbarten Regionalligisten Tornado Niesky fehlen. Die Partie im Nieskyer Eisstadion beginnt um 18.30 Uhr. Quelle: Lausitzer Rundschau
1 | Bure | 03.01.2005 @ 21:11
martin sekera eishockeygott....
2 | elFranzo | 03.01.2005 @ 22:30
Sekera Oh Ho ...
3 | Taubentreter | 05.01.2005 @ 08:27
als wenn er dett Spiel allein gewonnen hat..... naja hat er ja auch fast...
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Zum Spieler des Tages schwang sich Martin Sekera auf. Der Stürmer schoss sein Team bereits im ersten Drittel mit drei Treffern auf die Siegerstraße. Für Sekera war der Erfolg gegen Crimmitschau eine besondere Genugtuung, schließlich hatte er früher genau wie Dirk Rohrbach das Trikot der Westsachsen getragen. Die beiden Ex-Crimmitschau machten mit ihren starken Leistungen das Fehlen des verletzten Mattias Wikström vergessen. Der Kapitän musste wegen einer Rückenverletzung, die er sich am Donnerstag bei der 3:5-Niederlage in Bietigheim zugezogen hatte, pausieren. Für ihn rückte Jörg Pohling in die Paradereihe der Füchse. «Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung abgeliefert. Das war der Schlüssel zum Sieg» , lobte Martin Sekera seine Nebenleute.
Einziger Wermutstropfen aus Sicht der Füchse bei dem ansonsten rundum gelungenen Jahresauftakt: Für Mats Lindmark (Schulter) und Markus Kempf (Rücken) war das Sachsenderby schon im zweiten Drittel wegen Verletzungen vorzeitig beendet. Sie werden deshalb auch im morgigen Freundschaftsspiel beim benachbarten Regionalligisten Tornado Niesky fehlen. Die Partie im Nieskyer Eisstadion beginnt um 18.30 Uhr.
Quelle: Lausitzer Rundschau