Knapp ging es zu, aber am Ende reichte es für die Lausitzer Füchse. 3:1 gewann das Weißwasseraner Team gestern gegen Schwenningens Wild Wings und erfüllte damit die Wochenendvorgabe ihres Managers Dr. Klaus Dietze. Der hatte nämlich drei Punkte aus zwei Spielen als Ziel vorgegeben . Schwenningens Cracks waren indes bestimmt nicht in die Lausitz gereist, um kampflos die Punkte abzugeben. Dementsprechend motiviert begannen die Gäste, zumal sie mit dem Ex-Mannheimer Ron Pasco einen richtigen Kracher im ersten Sturm aufboten. Doch nach wenigen Minuten erwies sich der Gäste-Höhenflug schnell als Strohfeuer. Denn nun machte vor allem die Offensive der Lausitzer Füchse den Druck, den sich 2046 Zuschauer auf den Traversen erhofften. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Jörg Pohling, seit Wochen in Schusslaune, konnte nach vier Minuten erstmals Schwenningens Keeper Rostislav Haas alt aussehen lassen. Zur Ehrenrettung des Gästekeepers muss allerdings gesagt werden, dass er nach dem 0:1 serienweise gute Chancen der Lausitzer Füchse vereitelte. Das 2:0 der Weißwasseraner durch Dorian Anneck war so etwas wie ein Sahnehäubchen. Der Kanadier ließ sich die Scheibe zuspielen, verzögerte dann, um letztendlich einen platzierten Finalschuss abzufeuern – drin war er (7.). Die Schwenninger Schwäne zeigten sich durchaus beeindruckt, ohne jedoch in Ehrfurcht zu erstarren. Im Gegenteil. Zeitweise pfiffen dem ansonst souveränen Sebastian Elwing im ESW-Kasten die Pucks nur so um die Ohren. Allein, der in Straubing noch gescholtene Keeper brachte die Partie ordentlich über die Runden. Lediglich im Schlussdrittel (54.) musste Elwing einmal hinter sich greifen, als Jens Stramkowski eine Unachtsamkeit in der ESW-Abwehr nutzte.
Nun wollte Schwenningen noch mehr. Allerdings mussten sie das Projekt ohne ihren Coach Mike Bullard durchziehen. Denn der wurde Mitte der zweiten Drittels von der Bande verbannt. Der Grund: Bullard hatte versucht, von seiner Coachingzone aus gegen einen Lausitzer Fuchs handgreiflich zu werden. Referee Franz-Josef Trainer stand zu Bullards Pech eng daneben. Schwenningens Trainer musste von der Bank verschwinden.
Der Rest des gestrigen Abends ist eigentlich schnell erzählt. Weißwasser verteidigte geschickt und mit viel Glück den kostbaren Vorsprung. Als die Schwenninger alles auf eine Karte setzten und den Torwart durch einen sechsten Feldspieler ersetzten, schlugen Weißwassers Cracks eiskalt zu. Michael Kreitl kannte keine Gnade und jagte das Streitobjekt 23 Sekunden vor Ultimo zum 3:1 für die Füchse in die Maschen der Schwäne. Die hatten gestern eine beschwerliche Heimfahrt vor sich. Der Mannschaftsbus hatte den Geist aufgegeben. Retour wollten die Aktiven mit einem Fanbus.
Nun wollte Schwenningen noch mehr. Allerdings mussten sie das Projekt ohne ihren Coach Mike Bullard durchziehen. Denn der wurde Mitte der zweiten Drittels von der Bande verbannt. Der Grund: Bullard hatte versucht, von seiner Coachingzone aus gegen einen Lausitzer Fuchs handgreiflich zu werden. Referee Franz-Josef Trainer stand zu Bullards Pech eng daneben. Schwenningens Trainer musste von der Bank verschwinden.
Der Rest des gestrigen Abends ist eigentlich schnell erzählt. Weißwasser verteidigte geschickt und mit viel Glück den kostbaren Vorsprung. Als die Schwenninger alles auf eine Karte setzten und den Torwart durch einen sechsten Feldspieler ersetzten, schlugen Weißwassers Cracks eiskalt zu. Michael Kreitl kannte keine Gnade und jagte das Streitobjekt 23 Sekunden vor Ultimo zum 3:1 für die Füchse in die Maschen der Schwäne. Die hatten gestern eine beschwerliche Heimfahrt vor sich. Der Mannschaftsbus hatte den Geist aufgegeben. Retour wollten die Aktiven mit einem Fanbus.
Quelle: Lausitzer Rundschau