Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Presseschau: DNN vom 18.01.2005
18.01.2005 | 11:28 Uhr von
Horymir Sekeras Donnerwetter zeigte Wirkung
Nach den beiden "Spitzenspielen" beim Tabellenführer EHC Straubing (3:7) und daheim gegen den Dritten Schwenninger ERC haben die Lausitzer Eishockeyfüchse mit elf Zählern Vorsprung auf Nicht-Play-off-Platz 9 weiterhin eine glänzende Ausgangsposition im Kampf gegen die Abstiegsrunde. Dennoch war Trainer Horymir Sekera nach den Wochenendbegegnungen nicht restlos zufrieden. "Gegen Schwenningen wurde
ordentlich gerackert und gekämpft. Dieser bedingungslose Einsatz hat mir in Straubing gefehlt monierte der Oberfuchs. Trotz der Rückkehr von Mattias Wikström ins Team ließ Sekera Dorian Anneck neben seinem Sohn Martin und Dirk Rohrbach im ersten Sturm agieren. Zwar traf "Rohre" doppelt zum zwischenzeitlichen 2:2. Aber nach 20 Minuten ließ der Coach den "Reihenwürfel" erneut fallen. Grund dafür war das Defensivverhalten von Anneck, welches Sekera regelmäßig die Zornesröte ins Gesicht treibt: "Das Umschalten von Angriff auf Abwehr dauert einfach zu lange. Damit entblößen wir den Defensivverbund." Doch auch Annecks Weg durch den dritten in den zweiten Sturm konnte am Ende die Schlappe nicht verhindern. Im Bemühen, den Tabellenführer unter Dauerdruck zu setzen, stürmten die Füchse ins Verderben und wurden ausgekontert. Nach der hat Horymir Sekera in der Kabine lautstark Dampf abgelassen und stellte vermeintliche "Stammplätze" in Frage.

Das Donnerwetter verfehlte seine Wirkung nicht. Gegen Schwenningen waren wieder andere Füchse zu sehen. Taktisch äußerst diszipliniert und zweikampfstark dominierte der EHC das Auftaktdrittel gegen die Schwarzwälder und zog verdient auf 2:0 davon. Mit Beginn des Mittelabschnitts brachte Schwenningen zunehmend Härte ins Spiel. "Das war deren Taktik, um uns zu verunsichern. Aber wir haben einigermaßen kühlen Kopf behalten", resümierte Horymir Sekera nach dem Match, der - anders als sein Kollege Mike Bullard - das Spielende auf der Wechselbank erlebte. Bullard hatte sich nach 31 Minuten dermaßen über Referee Franz-Josef Trainer echauffiert, dass dieser ihn daraufhin auf die Tribüne verbannte. Die Gemüter beruhigen konnte diese Maßnahme allerdings nicht. Zur Pressekonferenz erschien Bullard nicht und entsandte seinen Vertreter Michael Stegmann. Der setzte dann zur Schiri-Schelte an. Kosten wird ihn das wohl 300 Euro, die der DEB für übermäßige Kritik an den Referees veranschlagt.

Quelle:dnn-online
818 mal gelesen
 
1 | Andi | 18.01.2005 @ 14:48
Na ja, der DEB kann ja auch aus der Ferne urteilen ob der Schiri zu unrecht oder gar übermäßig kritisiert worden ist. Diese Pfeiffenmänner sollten erst mal lernen was Fingerspitzengefühl ist und sich dann wieder Schiedsrichter nennen. Mir ist in dieser Saison noch kein Schiri unter die Augen gekommen, dem ich bedingungslos die Zweitligatauglichkeit aussprechen würde. Aber um Mißverständnissen vorzubeugen- die Entscheidung gegen Bullard war in Ordnung und längst mal fällig.
2 | rene72 | 18.01.2005 @ 17:41
Es geht hier nicht um Kritik sondern Beleidigung.
3 | Andi | 19.01.2005 @ 07:42
Deswegen sage ich ja, dass die Entscheidung gegen Bullard in Ordnung war. Nur kann ich mir nicht erklären wie die Herren vom DEB urteilen wollen, wenn sie sich immer auf die Aussagen Dritter brufen müssen. Wer sagt denn, das die Schiris bei Ihren Berichten immer bei der Wahrheit bleiben und nicht doch ein bisschen übertreiben? Eigentlich steht hier Ausage (Schiri) gegen Aussage (Bullard).
4 | elFranzo | 19.01.2005 @ 11:36
also es kommt nicht oft vor das Schiris Trainer auf die Tribüne schicken. Wenn sich ein Trainer zu unrecht verband fühlt legt er sicher Beschwerde gegen die Entscheidung ein. Erst dann wird die ESBG/der DEB reagieren und das Handeln des Schiris überprüfen. 300 ?sind für einen Trainer auch nicht die Welt. Das verjkraftet der schon. Muss der Zahnersatz halt noch nen Monat warten *ggg*
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