Zweite Reihe ist nur dritte Wahl
Beginnt für die Lausitzer Eishockeyfüchse zum Ende der Vorrunde doch noch das große Zittern beim Kampf um die Play-off-Teilnahme? Nur einen Zähler konnten die Weißwasseraner am Wochenende in den Duellen gegen Regensburg (3:4 nach Penaltyschießen) und beim EV Duisburg (2:5) verbuchen. Dabei wäre für den EHC bei cleverem Abwehrverhalten und besserer Chancenverwertung mehr möglich gewesen. Zum Glück spielte die Konkurrenz diesmal für die Blau-Gelben, weshalb der Vorsprung auf Rang 9, der einen Platz in der Abstiegsrunde bedeuten würde, noch immer zehn Punkte beträgt. "Mit der schweren Schlüsselbeinverletzung von Mats Lindmark und den Rückenproblemen von Mattias Wikström haben wir die Macht des ersten Blocks verloren", fand Füchse-Coach Horymir Sekera eine Erklärung dafür, warum es zur Zeit nicht mehr läuft. Zwar sorgt der Kanadier Sean Gagnon als Lindmark-Stellvertreter auch an der Seite von Robert Bartlick in der ersten Formation für Stabilität im Defensivverbund. Doch der Abwehrrecke fehlt dafür um so mehr in der zweiten Verteidigung, die in der Besetzung Bares/Freymark nur selten Zweitligaansprüchen genügt. Hinzu kommt, dass auch die Defensiv-Fehlerquote der Stürmer des zweiten Blocks deutlich zu hoch ist. So war es nicht verwunderlich, dass Regensburg den 1:1-Ausgleich gerade dann erzielte, als die zweite Reihe auf dem Eis stand. Das wäre nicht tragisch gewesen, hätten die Weißwasseraner kurz vor Ultimo bei eigener 3:2-Führung die Mittelzone dicht gemacht und Ervin Masek ordentlich attackiert. So aber spazierte der letztlich dreifache Torschütze unbedrängt über die gesamte Spielfläche und schoss 33 Sekunden vor der Schlusssirene den erneuten Ausgleich. Und weil Penaltyschießen in dieser Saison ohnehin keine Ding der Füchse ist (nur einmal bei sechs Versuchen blieben die Sekera-Schützlinge erfolgreich), war das traurige Ende absehbar.
Beim Tabellenzweiten in Duisburg fehlte den Füchsen der Biss. So kommen die Weißwasseraner nochmals unter Zugzwang. Insofern ist ein Sieg am Freitag beim Tabellenletzten ESV Kaufbeuren schon fast Pflicht, um im Fahrplan zu bleiben.
Das ist leider alles war. Sollte man jetzt nicht nochmal in die Tasche greifen und ein paar Euros für 1-2 solide Spieler locker machen ??? Nicht , dass man die verständliche Sparsamkeit am Ende doch bereuen muss.
2 | elarenal | 26.01.2005 @ 11:12
Bin auch der Meinung, daß man auf dem Transfermarkt noch
einmal tätig werden müßte. Die finanzielle Komponente sollte aber beachtet werden.
3 | Senator | 26.01.2005 @ 11:37
Sehe ich anders! Mit der Truppe haben wir die 10 Punkte Vorsprung erarbeitet. Warum soll diese nun nicht reichen. Das Geld können wir uns sparen und uns am Ende über Platz 7 oder mehr freuen. Die anderen (Essen, Bietigheim..) hätten unsere "Sorgen" sicher gerne.
4 | rene72 | 26.01.2005 @ 11:38
der Transfermarkt ist seit dem 15.1. geschlossen.
5 | Jacqua | 26.01.2005 @ 12:02
ich muss Senator zustimmen.Das Geld können wir uns auch sparen,denn wir haben ein Team was gezeigt hat,was alles möglich ist. Und mal ehrlich...auch wenn es einige idiotisch finden (was mir relativ egal ist!!!)...wir haben noch Spieler die die Bank drücken zur Zeit.Probierts doch mal mit denen,ein Versuch ist es wert. Wenn man erfolgreich sein will,sollte man auch Risiken eingehen können! Manchmal wird man positiv überrascht.
6 | Brian | 26.01.2005 @ 15:02
Ein Koalick ist defensiv auf alle Fälle besser wie Bares oder Freymark. Also der wäre definitiv eine Alternative. Für einen von den beiden. Vielleicht kommt ja bald auch Vait. Und ganz großes Betteln an den Eishockeygott: SCHICK UNS DEN LINDMARK WIEDER AUFS EIS
7 | Ente | 26.01.2005 @ 22:10
Pavel Vait wird, wenn überhaupt, nur noch in den Play offs dabei sein. Eine Viruserkrankung hat ihm 3-4 Wochen Trainingsrückstand eingehandelt. Und von welchem Geld sprecht ihr da alle? Ich dachte mit den Mehreinnahmen der Saison werden Löcher im laufenden Etat gestopft, um diesen zu sichern? Ich denke auch, unser Team hat uns bis hierher gebracht, wir schaffen auch den Rest. Und die 3-4 Wochen vom Mats müssten ja nun auch bald vorüber sein.
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Beginnt für die Lausitzer Eishockeyfüchse zum Ende der Vorrunde doch noch das große Zittern beim Kampf um die Play-off-Teilnahme? Nur einen Zähler konnten die Weißwasseraner am Wochenende in den Duellen gegen Regensburg (3:4 nach Penaltyschießen) und beim EV Duisburg (2:5) verbuchen. Dabei wäre für den EHC bei cleverem Abwehrverhalten und besserer Chancenverwertung mehr möglich gewesen. Zum Glück spielte die Konkurrenz diesmal für die Blau-Gelben, weshalb der Vorsprung auf Rang 9, der einen Platz in der Abstiegsrunde bedeuten würde, noch immer zehn Punkte beträgt. "Mit der schweren Schlüsselbeinverletzung von Mats Lindmark und den Rückenproblemen von Mattias Wikström haben wir die Macht des ersten Blocks verloren", fand Füchse-Coach Horymir Sekera eine Erklärung dafür, warum es zur Zeit nicht mehr läuft. Zwar sorgt der Kanadier Sean Gagnon als Lindmark-Stellvertreter auch an der Seite von Robert Bartlick in der ersten Formation für Stabilität im Defensivverbund. Doch der Abwehrrecke fehlt dafür um so mehr in der zweiten Verteidigung, die in der Besetzung Bares/Freymark nur selten Zweitligaansprüchen genügt. Hinzu kommt, dass auch die Defensiv-Fehlerquote der Stürmer des zweiten Blocks deutlich zu hoch ist. So war es nicht verwunderlich, dass Regensburg den 1:1-Ausgleich gerade dann erzielte, als die zweite Reihe auf dem Eis stand. Das wäre nicht tragisch gewesen, hätten die Weißwasseraner kurz vor Ultimo bei eigener 3:2-Führung die Mittelzone dicht gemacht und Ervin Masek ordentlich attackiert. So aber spazierte der letztlich dreifache Torschütze unbedrängt über die gesamte Spielfläche und schoss 33 Sekunden vor der Schlusssirene den erneuten Ausgleich. Und weil Penaltyschießen in dieser Saison ohnehin keine Ding der Füchse ist (nur einmal bei sechs Versuchen blieben die Sekera-Schützlinge erfolgreich), war das traurige Ende absehbar.
Beim Tabellenzweiten in Duisburg fehlte den Füchsen der Biss. So kommen die Weißwasseraner nochmals unter Zugzwang. Insofern ist ein Sieg am Freitag beim Tabellenletzten ESV Kaufbeuren schon fast Pflicht, um im Fahrplan zu bleiben.
Quelle: dnn-online