Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse reisen ins verschneite Bayernland
05.02.2005 | 16:25 Uhr von
Nachdem knappen Sieg am Freitag gegen den REV erwartet die Füchse am Sonntag in Landshut ebenfalls eine schwere Aufgabe. Die Cannibals sind die ärgsten Verfolger in der Tabelle und liegen nur 3 Punkte hinter den Füchsen auf dem 7. Tabellenplatz. Daran wird sich wohl auch morgen nichts ändern. Sollten die Cannibals gewinnen, würden sie punktgleichmit den Füchsen auf dem 7. Platz bleiben oder müssten andernfalls die Füchse mit einem 8-Tore-Vorsprung vom Eis fegen. Das klingt wenig realistisch. In den bisherigen Vergleichen beider Teams gingen die Füchse zweimal als Sieger vom Eis, nur das erste Heimspiel ging an die Cannibals verloren. In den drei bisherigen Spielen erzielten beide Teams insgesamt je neun Treffer. Für einen Sieg der Hausherren spricht morgen, dass der EVL vier der letzten fünf Heimspiele gewonnen hat, die Füchse dagegen zehn der letzten elf Auswärtsspiele verloren haben. Der letzte Auswärtssieg der Füchse datiert vom 17.12.04. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…
Im Tor der Cannibals ist man mittlerweile auch bei einer rein deutschen Besetzung angekommen, nachdem der große Rückhalt der letzten Jahre, Nolan McDonald das Team wegen mangelnder Leistungen verlassen musste. Dafür kam Jan Münster von den Kassel Huskies, eine gute Alternative wie sich bisher gezeigt hat. Aber auch der junge Sebastian Vogl aus dem eigenen Nachwuchs zeigte in seinen Einsätzen vorwiegend sehr gute Leistungen. Einen absoluten Top-Scorer in ihren Reihen haben die Cannibals nicht zu verzeichnen, dort ist die Last des des Torjägers auf mehrere Schultern verteilt. Derzeit führen Thomas Daffner und Bobby Brown die EVL-Scorerliste mit je 34 Zählern an.
Im Kader der Lausitzer Füchse wird es zu gestern keine großen Veränderungen geben. Robert Bartlick fehlt wegen Grippe, für ihn spielt der „Dicke“ in der ersten Reihe. Das Tor wird wohl Elle hüten, er hat ja in den letzten Spielen super agiert.
Das Schiri-Gespann wird morgen von Reik van Gameren aus Berlin angeführt. Er verhängte bisher in 10 Spielen ausschließlich 2-Minuten-Strafen, 131 an der Zahl, macht einen Schnitt von 13,1 min/Spiel. Disziplinarstrafen verhängte er bisher keine. Ihm zur Seite stehen die Linesmen Mario Linneck und Sirko Schulz aus Berlin. Letzterer hat bereits Freitag im Fuchsbau gepfiffen, er war kurzfristig für einen erkrankten Kollegen aus Hamburg eingesprungen.

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8. EV Landshut 76
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