Weißwasser verliert in Crimmitschau 0:1 nach Verlängerung
Die Lage der Lausitzer Füchse im Kampf um den Einzug in die Play-off-Runde spitzt sich immer mehr zu. Trainer Horymir Sekera mahnte deshalb zur Besonnenheit in der entscheidenden Saisonphase der 2. Eishockey-Bundesliga. «Manchmal muss man auch mit einem Punkt zufrieden sein. Er kann in der Endabrechnung sehr wichtig sein» , erklärte Sekera gestern nach der 0:1-Niederlage in der Verlängerung beim sächsischen Rivalen ETC Crimmitschau. Das Tor des Tages erzielte mit Radek Vit ausgerechnet ein Ex-Weißwasseraner. Während Vit gemeinsam mit Torhüter Sinisa Martinovic nach Spielschluss einen ausgelassenen Siegestanz auf dem Eis des Sahnparks vollführte, schlichen die Gäste frustriert in ihre Kabine. «Wir schießen im Moment einfach zu wenig Tore» , klagte Topscorer Martin Sekera. Doch auch er glaubt nach wie vor an den Einzug in die Play-off-Runde der besten acht Mannschaften. «In den verbleibenden acht Partien müssen wir noch zwei Siege holen. Das könnte reichen. Mit drei Siegen sind wir ganz sicher durch.» Eigentlich sollte ein Teil dieser Ausbeute bereits an diesem Wochenende eingefahren werden. Doch weder am Freitag bei der 2:3-Heimniederlage gegen den SC Bietigheim/Bissingen noch in Crimmitschau konnte die Mannschaft durchgängig überzeugen.
Dabei hatten die Gäste auch im Sachsenderby vor 4463 Zuschauern ihre Chancen. Sie scheiterten jedoch immer wieder am guten ETC-Torhüter Sinisa Martinovic. Da nützte es am Ende herzlich wenig, dass Weißwasser in spieltechnischer Hinsicht leichte Vorteile besaß.
Statt des erlösenden Treffers ihres Teams sahen die etwa 600 mitgereisten Füchse-Anhänger in der 3. Minute der Verlängerung den großen Auftritt von Radek Vit. Der Stürmer, der drei Jahre in Weißwasser gespielt hatte, tanzte seine Gegenspieler regelrecht aus und entschied mit seinem Solo die Partie. «Ein Tor gegen die Füchse ist für mich immer ein besonderer Genuss» , jubelte Vit anschließend. Der Crimmitschauer Trainer Jiri Ehrenberger strahlte ebenfalls: «Es wurde am Ende ein Geduldsspiel, da beide Mannschaften darauf bedacht waren, möglichst keine Fehler zu machen.»
Die Füchse setzten dagegen ihre katastrophale Auswärtsbilanz fort. Für sie war es bereits die 13. Niederlage in den letzten 14 Spielen. Einziger Lichtblick: Pavel Vait feierte nach einem Kreuzbandriss seine Saisonpremiere. Quelle: Lausitzer Rundschau
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Die Lage der Lausitzer Füchse im Kampf um den Einzug in die Play-off-Runde spitzt sich immer mehr zu. Trainer Horymir Sekera mahnte deshalb zur Besonnenheit in der entscheidenden Saisonphase der 2. Eishockey-Bundesliga. «Manchmal muss man auch mit einem Punkt zufrieden sein. Er kann in der Endabrechnung sehr wichtig sein» , erklärte Sekera gestern nach der 0:1-Niederlage in der Verlängerung beim sächsischen Rivalen ETC Crimmitschau. Das Tor des Tages erzielte mit Radek Vit ausgerechnet ein Ex-Weißwasseraner. Während Vit gemeinsam mit Torhüter Sinisa Martinovic nach Spielschluss einen ausgelassenen Siegestanz auf dem Eis des Sahnparks vollführte, schlichen die Gäste frustriert in ihre Kabine. «Wir schießen im Moment einfach zu wenig Tore» , klagte Topscorer Martin Sekera. Doch auch er glaubt nach wie vor an den Einzug in die Play-off-Runde der besten acht Mannschaften. «In den verbleibenden acht Partien müssen wir noch zwei Siege holen. Das könnte reichen. Mit drei Siegen sind wir ganz sicher durch.» Eigentlich sollte ein Teil dieser Ausbeute bereits an diesem Wochenende eingefahren werden. Doch weder am Freitag bei der 2:3-Heimniederlage gegen den SC Bietigheim/Bissingen noch in Crimmitschau konnte die Mannschaft durchgängig überzeugen.
Dabei hatten die Gäste auch im Sachsenderby vor 4463 Zuschauern ihre Chancen. Sie scheiterten jedoch immer wieder am guten ETC-Torhüter Sinisa Martinovic. Da nützte es am Ende herzlich wenig, dass Weißwasser in spieltechnischer Hinsicht leichte Vorteile besaß.
Statt des erlösenden Treffers ihres Teams sahen die etwa 600 mitgereisten Füchse-Anhänger in der 3. Minute der Verlängerung den großen Auftritt von Radek Vit. Der Stürmer, der drei Jahre in Weißwasser gespielt hatte, tanzte seine Gegenspieler regelrecht aus und entschied mit seinem Solo die Partie. «Ein Tor gegen die Füchse ist für mich immer ein besonderer Genuss» , jubelte Vit anschließend. Der Crimmitschauer Trainer Jiri Ehrenberger strahlte ebenfalls: «Es wurde am Ende ein Geduldsspiel, da beide Mannschaften darauf bedacht waren, möglichst keine Fehler zu machen.»
Die Füchse setzten dagegen ihre katastrophale Auswärtsbilanz fort. Für sie war es bereits die 13. Niederlage in den letzten 14 Spielen. Einziger Lichtblick: Pavel Vait feierte nach einem Kreuzbandriss seine Saisonpremiere.
Quelle: Lausitzer Rundschau