Votum des Stadtrates nimmt den Füchsen «eine große Sorge»
Manager Dietze begrüßt Freigabe der 150 000 Euro
Es ist ein ganz wichtiger Sieg für die Lausitzer Füchse und für die Zukunft des Eissports in Weißwasser: Nach zähem Ringen hinter den Kulissen, in das sich auch die sächsische Sozialministerin Helma Orosz eingeschaltet hatte, erhält die Füchse-Spielbetriebs-GmbH nun doch die lange Zeit von der Kommune blockierten Sponsorengelder. Dabei handelt es sich um 150 000 Euro, die je zur Hälfte von den Stadtwerken Weißwasser und deren Mehrheitseigentümer, der Unternehmensgruppe Veolia, aufgebracht werden. «Durch die Freigabe der Gelder ist uns eine große Sorge genommen. Ansonsten hätte der Eissport in Weißwasser ernsthafte Probleme bekommen» , betonte Füchse- Manager Klaus Dietze. Er hatte die Gelder fest im Saisonetat von rund 1,3 Millionen Euro eingeplant. Wegen der Insolvenz des Sekundärrohstoff-Verwertungszentrums Schwarze Pumpe ist in der laufenden Spielzeit bereits ein Großsponsor ausgefallen. Die entstandene Lücke von geschätzten 100 000 Euro soll durch andere Sponsoren sowie einem Überschuss bei den Zuschauer-Einnahmen ausgeglichen werden. Deshalb hatten sich die Füchse-Verantwortlichen zuletzt nochmals nachdrücklich bei der Stadt Weißwasser für die Freigabe der Sponsorengelder starkgemacht. Sie verwiesen auf das entsprechende Vertragswerk beim Verkauf der Stadtwerke Weißwasser an die Unternehmensgruppe Veolia. Darin ist festgehalten, dass die Füchse-Spielbetriebs-GmbH jährlich 200 000 Euro als Sponsorenleistung erhält. Davon wurde in diesem Jahr jedoch erst 50 000 Euro ausgezahlt Oberbürgermeister Hartwig Rauh hatte die Freigabe der restlichen 150 000 Euro an Bedingungen geknüpft. Unter anderem forderte er von den Füchsen ein Betreiberkonzept für den Eissport-Komplex, der im nächsten Jahr aus der kommunalen in private Hand gegeben werden soll (die RUNDSCHAU berichtete).
Am Donnerstag stellte indes der Ältestenrat des Stadtrates die Weichen für die Auszahlung der 150 000 Euro. Der ebenfalls noch nötige Beschluss des Aufsichtsrates der Stadtwerke soll Anfang der Woche erfolgen. «Wir fühlen uns in unserer rechtlichen Auffassung bestätigt. Denn in dem Vertrag ist nicht vorgesehen, dass die die Auszahlung der Gelder mit der künftigen Hallenbetreibung in irgendeiner Weise verknüpft wird» , sagte Manager Dietze. Nach Eingang der Gelder sollen auch die Februar-Gehälter der Spieler überwiesen werden, die bisher nicht ausgezahlt werden konnten.
(Frank Noack)
So hamse gestern auch gespielt. Aber da frag ich mich wirklich wie toll die Moral der Truppe wirklich ist... Muss ich mir trotz ausstehenden Gehaltes so die Butter vom Brot nehmen lassen und mich selber um die Früchte meiner Arbeit bringen. Gar nich zu reden von den Fans, die sich sicher gestern hochgradig verarscht vorgekommen sind. Offensichtlich lags nich an Isolde.
2 | fuechsefan | 19.02.2005 @ 12:10
Wohl wahr, wenn es daran gelegen hätte!bisschen mehr einsatz hätte ich trotz der lage erwartet, über geld kann man später noch reden, die sicher drin gewesenen punkte sind weg!ist es nicht anreiz genug für einen profispieler in die play-offs zu kommen und nicht mit mutwillen eine ganze region in angst und schrecken zu versetzen!Ich will trotzdem keinem was unterstellen, man ist bloß verunsichert,man kennt das team ja ganz anders!wenn die play-offs geschafft werden spricht keiner mehr von tölz!!!
3 | Drahtknecht | 19.02.2005 @ 12:56
Ich vermute fast, dass wir wohl Sonntag Abend nur von Weiden reden werden. So wie sich die Spieler präsentieren gibt es dort ne Klatsche. Denn daheim gegen den 12. jämmerlich versagt, was soll da auswärts gegen den 13. noch laufen ?
4 | Jörg | 19.02.2005 @ 13:48
Mit der Leistung von gestern haben die Spieler das Geld, um das andere zäh ringen mußten, gar nicht verdient. Die sollen mal klar im Kopp werden, die "Stars"...
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Manager Dietze begrüßt Freigabe der 150 000 Euro
Es ist ein ganz wichtiger Sieg für die Lausitzer Füchse und für die Zukunft des Eissports in Weißwasser: Nach zähem Ringen hinter den Kulissen, in das sich auch die sächsische Sozialministerin Helma Orosz eingeschaltet hatte, erhält die Füchse-Spielbetriebs-GmbH nun doch die lange Zeit von der Kommune blockierten Sponsorengelder. Dabei handelt es sich um 150 000 Euro, die je zur Hälfte von den Stadtwerken Weißwasser und deren Mehrheitseigentümer, der Unternehmensgruppe Veolia, aufgebracht werden. «Durch die Freigabe der Gelder ist uns eine große Sorge genommen. Ansonsten hätte der Eissport in Weißwasser ernsthafte Probleme bekommen» , betonte Füchse- Manager Klaus Dietze. Er hatte die Gelder fest im Saisonetat von rund 1,3 Millionen Euro eingeplant. Wegen der Insolvenz des Sekundärrohstoff-Verwertungszentrums Schwarze Pumpe ist in der laufenden Spielzeit bereits ein Großsponsor ausgefallen. Die entstandene Lücke von geschätzten 100 000 Euro soll durch andere Sponsoren sowie einem Überschuss bei den Zuschauer-Einnahmen ausgeglichen werden.
Deshalb hatten sich die Füchse-Verantwortlichen zuletzt nochmals nachdrücklich bei der Stadt Weißwasser für die Freigabe der Sponsorengelder starkgemacht. Sie verwiesen auf das entsprechende Vertragswerk beim Verkauf der Stadtwerke Weißwasser an die Unternehmensgruppe Veolia. Darin ist festgehalten, dass die Füchse-Spielbetriebs-GmbH jährlich 200 000 Euro als Sponsorenleistung erhält. Davon wurde in diesem Jahr jedoch erst 50 000 Euro ausgezahlt Oberbürgermeister Hartwig Rauh hatte die Freigabe der restlichen 150 000 Euro an Bedingungen geknüpft. Unter anderem forderte er von den Füchsen ein Betreiberkonzept für den Eissport-Komplex, der im nächsten Jahr aus der kommunalen in private Hand gegeben werden soll (die RUNDSCHAU berichtete).
Am Donnerstag stellte indes der Ältestenrat des Stadtrates die Weichen für die Auszahlung der 150 000 Euro. Der ebenfalls noch nötige Beschluss des Aufsichtsrates der Stadtwerke soll Anfang der Woche erfolgen. «Wir fühlen uns in unserer rechtlichen Auffassung bestätigt. Denn in dem Vertrag ist nicht vorgesehen, dass die die Auszahlung der Gelder mit der künftigen Hallenbetreibung in irgendeiner Weise verknüpft wird» , sagte Manager Dietze. Nach Eingang der Gelder sollen auch die Februar-Gehälter der Spieler überwiesen werden, die bisher nicht ausgezahlt werden konnten.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau