Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Pressespiegel: Sächsische Zeitung vom 9. März 2005
09.03.2005 | 14:34 Uhr von
Die einen schlagen - die anderen spucken
Einen kleinen Seitenhieb kann sich Dirk Rohrbach nicht verkneifen. „Ach, wir hätten nichts dagegen, wenn wir in den Play-offs auf Regensburg treffen. Die liegen uns“, sagt der Weißwasseraner Stürmer. Die Zahlen belegen das sogar. In den vier Hauptrundenpartien der 2. Eishockey-Bundesliga holten die Lausitzer Füchse acht von zwölf möglichen Punkten gegen die Donaustädter. „Naja, man kann schon von einem Lieblingsgegner reden“, fügt Rohrbach hinzu – schmunzelnd.
Insgeheim gilt es wohl noch ein paar andere Rechnungen zu begleichen. Seit dem jüngsten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften vorigen Freitag in der Donau-Arena (2:3) kochen die Emotionen hoch. Trauriger Höhepunkt: Der EV Regensburg will im Nachgang gleich drei Lausitzer Spieler sperren lassen. In erster Linie haben es die Bayern auf Sean Gagnon abgesehen. Der Verteidiger schlug dem Regensburger Torjäger Mark Woolf im Zweikampf eine Fingerkuppe ab. Ein Video der Szene liegt dem Kontrollausschuss der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) vor. Große Chancen für eine nachträgliche längere Sperre des Kanadiers („Es war keine Absicht“) bestünden nicht, sagt ESBG-Geschäftsführer Helmut Bauer.

„Der Schiedsrichter hat mit der Spieldauerdisziplinarstrafe bereits eine Entscheidung getroffen“, erläutert Bauer. Auch für Stürmer Martin Sekera und Torwart Sebastian Elwing fordern die Regensburger eine Bestrafung. Der eine soll mit obszönen Gesten und der andere mit obszönen Sprüchen provoziert haben. „Eine Sperre ist dafür, sollte das wirklich vorgefallen sein, nicht möglich“, sagt Bauer.



Lächerlich findet dagegen Dirk Rohrbach den Regensburger Aufstand. „Sie sollten sich an die eigene Nase fassen. Wir Spieler und die Fans wurden beschimpft und bespuckt“, erzählt der 32-Jährige. Selbst dessen Frau Sylke wurde angepöbelt. Will Regensburg seinen Angstgegner und möglichen Kontrahenten in den Play-offs mit allen Mitteln einschüchtern? „Darüber brauchen wir nicht zu spekulieren. Für uns zählt am Freitag ein Sieg gegen Kaufbeuren und der Klassenerhalt. Dann wird gefeiert. Alles weitere werden wir sehen“, betont Dirk Rohrbach – und er schmunzelt wieder.
Quelle: Sächsische Zeitung
619 mal gelesen
 
1 | kojoti | 09.03.2005 @ 14:36
So eine richtige Abfuhr der ESBG gegenüber Kühnhackl wäre natürlich der Obergipfel. Aber eigentlich schon wieder zu schön um wahr zu sein. Erich kann die Ossis nicht fertig machen. Zauberhaft.
2 | Mozart | 09.03.2005 @ 14:58
Und jemandem aufgefallen, dass jeder Artikel von Sören Fiedler über Rohre ist oder Zitate von Rohre enthält ? Kennt der etwa keinen anderen Spieler??? *ggg* Ciao Mozart! PS: Oder arbeitet Rohre nebenberuflich bei der SZ? *gggg*
3 | kojoti | 09.03.2005 @ 15:04
Du bist böse.^^
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
MATCHUP
 
SOMMERPAUSE
LETZTER SPIELTAG
So. 29.03.26
  1 2 3 F
LF 0 0 0 0
KH 0 0 0 0
KURZTABELLE
1. Krefeld Pinguine 114
2. Kassel Huskies 106
3. Star Bulls Rosen 97
4. Ravensburg Tower 91
5. SC Bietigheim St 89
6. EV Regensburg 81
7. Lausitzer Füchse 79
8. EV Landshut 76
9. Düsseldorfer EG 74
10. Eispiraten Crimm 68
11. EHC Freiburg 61
12. Blue Devils Weid 57
13. EC Bad Nauheim 55
14. ESV Kaufbeuren 44
KALENDER
LINKS
ADMINISTRATION