Heute gegen Kaufbeuren / Trainer Sekera warnt vor Überheblichkeit
Die Lausitzer Füchse stehen heute Abend vor einem schwierigen Spagat: Einerseits wollen sie sich mit einem Heimsieg in der Partie gegen den ESV Kaufbeuren (Beginn um 19.30 Uhr) endgültig einen der ersten acht Play-off- Plätze sichern. Andererseits hat ihnen Trainer Horymir Sekera den Blick auf die Tabelle untersagt. Denn die Gäste kommen zwar als Schlusslicht nach Weißwasser, sie haben zuletzt aber eine deutlich ansteigende Formkurve nachgewiesen.
Im Fuchsbau ist jedenfalls alles angerichtet für ein rauschendes Eishockey-Fest, das am späten Abend zu einer griechischen Party werden soll. Denn mit einem Erfolg gegen Kaufbeuren würden die Füchse die Ankündigung ihres Managers Klaus Dietze in die Tat umsetzen. «Wir wollen die Griechen der 2. Liga werden» , hatte er augenzwinkernd vor der Saison mit Blick auf den völlig überraschenden Titelgewinn der griechischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft betont. Mindestens Platz acht und damit der vorzeitige Klassenerhalt – das wäre in der Tat eine Riesensache für den Liga-Neuling, der im Sommer nur wegen der finanziellen Probleme in Bad Nauheim aufsteigen durfte.
Bevor heute Abend die Hände der Fans zum Himmel gehen können, regiert jedoch erst einmal der erhobene Zeigefinger im Fuchsbau. Trainer Horymir Sekera hat seine Mannschaft eindringlich davor gewarnt, den vermeintlich leichten Kontrahenten zu unterschätzen. «Zwischenzeitlich haben einige Spieler offenbar gedacht, wir erreichen die Play-offs im Selbstlauf. Das war ein Trugschluss. Wir müssen uns jeden Sieg schwer erkämpfen – auch gegen Kaufbeuren» , warnt Sekera. Manager Klaus Dietze möchte sich ebenfalls nicht auf die letzte Hauptrunden-Partie am Sonntag in Essen verlassen (18 Uhr). «Wir wollen unbedingt gegen Kaufbeuren alles klarmachen, auch wenn wir uns gerade gegen die Teams aus den unteren Tabellenregionen in dieser Saison oft schwer getan haben» , meint Dietze.
Zumal sich Kaufbeuren zuletzt nicht unbedingt wie ein Schlusslicht präsentierte. In den vergangenen drei Partien holte das Team von Trainer Peter Ustorf immerhin sechs Punkte. Dennoch, daraus macht in Weißwasser niemand einen Hehl, gehen die Gastgeber als klarer Favorit in die heutige Partie. «Ich denke, die beiden Siege in Regensburg und gegen Duisburg haben die Blockade in den Köpfen gelöst» , sagt Kapitän Mattias Wikström. Michael Kreitl hofft auf eine Wiederholung der Leistung beim 7:1 gegen Duisburg: «Wenn wir wieder so auftrumpfen, wird uns Kaufbeuren nicht stoppen.»
Dabei können die Füchse auch auf Sean Gagnon zurückgreifen. Bislang gibt es noch keine Reaktion durch den Kontrollausschuss des Deutschen Eishockey-Bundes auf die Forderung des EV Regensburg nach einer Sperre für Gagnon, der den Regensburger Mark Woolf mit einem Stockschlag verletzt hatte. In Weißwasser hat man deshalb das Thema Regensburg vorerst abgehakt. «Leute, ab jetzt konzentrieren wir uns einzig und allein auf Freitag, statt unsere Kraft weiter auf die Regens burger Domspatzen mit Stimmbruch zu vergeuden» , appellierte Manager Dietze im Internet an die Fans. Und die haben den Aufruf offenbar gehört: Denn für heute Abend zeichnet sich ein ausverkaufter Fuchsbau ab. (Frank Noack)
Kämpfen und Siegen und ich wünsch allen Fans in WSW nach einem SIEG ein riesen Fest. Ich denke schon das die Truppe es nicht auf die leichte Schulter nimmt. Wenn wir siegen was ich glaube, hoffe ich das jemand für mich mittrinkt. REGENSBURGER DOMSPATZEN MIT STIMMBRUCH*muhahaha*
2 | Jörg | 11.03.2005 @ 08:47
Habe gestern bei der Allgäuer Allgemeinen angefragt. Die Joker werden mit einem Mini-Kader anreisen. Wer angeschlagen oder verletzt ist (z.B. Buddy Smith) wird für die Abstiegsspiele geschont. Und die Junioren spielen gerade um die deutsche Meisterschaft. Ergo fehlen die jungen Leute heute auch. Damit dürfte es nach altbekannter Manier für uns noch schwerer werden.
3 | oki -86- | 11.03.2005 @ 13:51
Wünsche der Manschaft viel Erfolg am heutigen Abend und hoffe das Sie konzentriert an das spiel ran gehen. Wäre ein super Erfolg also dann viel Glück
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Die Lausitzer Füchse stehen heute Abend vor einem schwierigen Spagat: Einerseits wollen sie sich mit einem Heimsieg in der Partie gegen den ESV Kaufbeuren (Beginn um 19.30 Uhr) endgültig einen der ersten acht Play-off- Plätze sichern. Andererseits hat ihnen Trainer Horymir Sekera den Blick auf die Tabelle untersagt. Denn die Gäste kommen zwar als Schlusslicht nach Weißwasser, sie haben zuletzt aber eine deutlich ansteigende Formkurve nachgewiesen.
Im Fuchsbau ist jedenfalls alles angerichtet für ein rauschendes Eishockey-Fest, das am späten Abend zu einer griechischen Party werden soll. Denn mit einem Erfolg gegen Kaufbeuren würden die Füchse die Ankündigung ihres Managers Klaus Dietze in die Tat umsetzen. «Wir wollen die Griechen der 2. Liga werden» , hatte er augenzwinkernd vor der Saison mit Blick auf den völlig überraschenden Titelgewinn der griechischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft betont. Mindestens Platz acht und damit der vorzeitige Klassenerhalt – das wäre in der Tat eine Riesensache für den Liga-Neuling, der im Sommer nur wegen der finanziellen Probleme in Bad Nauheim aufsteigen durfte.
Bevor heute Abend die Hände der Fans zum Himmel gehen können, regiert jedoch erst einmal der erhobene Zeigefinger im Fuchsbau. Trainer Horymir Sekera hat seine Mannschaft eindringlich davor gewarnt, den vermeintlich leichten Kontrahenten zu unterschätzen. «Zwischenzeitlich haben einige Spieler offenbar gedacht, wir erreichen die Play-offs im Selbstlauf. Das war ein Trugschluss. Wir müssen uns jeden Sieg schwer erkämpfen – auch gegen Kaufbeuren» , warnt Sekera. Manager Klaus Dietze möchte sich ebenfalls nicht auf die letzte Hauptrunden-Partie am Sonntag in Essen verlassen (18 Uhr). «Wir wollen unbedingt gegen Kaufbeuren alles klarmachen, auch wenn wir uns gerade gegen die Teams aus den unteren Tabellenregionen in dieser Saison oft schwer getan haben» , meint Dietze.
Zumal sich Kaufbeuren zuletzt nicht unbedingt wie ein Schlusslicht präsentierte. In den vergangenen drei Partien holte das Team von Trainer Peter Ustorf immerhin sechs Punkte. Dennoch, daraus macht in Weißwasser niemand einen Hehl, gehen die Gastgeber als klarer Favorit in die heutige Partie. «Ich denke, die beiden Siege in Regensburg und gegen Duisburg haben die Blockade in den Köpfen gelöst» , sagt Kapitän Mattias Wikström. Michael Kreitl hofft auf eine Wiederholung der Leistung beim 7:1 gegen Duisburg: «Wenn wir wieder so auftrumpfen, wird uns Kaufbeuren nicht stoppen.»
Dabei können die Füchse auch auf Sean Gagnon zurückgreifen. Bislang gibt es noch keine Reaktion durch den Kontrollausschuss des Deutschen Eishockey-Bundes auf die Forderung des EV Regensburg nach einer Sperre für Gagnon, der den Regensburger Mark Woolf mit einem Stockschlag verletzt hatte. In Weißwasser hat man deshalb das Thema Regensburg vorerst abgehakt. «Leute, ab jetzt konzentrieren wir uns einzig und allein auf Freitag, statt unsere Kraft weiter auf die Regens burger Domspatzen mit Stimmbruch zu vergeuden» , appellierte Manager Dietze im Internet an die Fans. Und die haben den Aufruf offenbar gehört: Denn für heute Abend zeichnet sich ein ausverkaufter Fuchsbau ab. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 11.03.05