Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Pressespiegel: Lausitzer Rundschau 12.3.05
12.03.2005 | 13:50 Uhr von Admin
Füchse feiern Klassenerhalt
Weißwasser siegt 5:3 gegen Kaufbeuren und zieht in Play-offs ein.
Syncharitiria, Lausitzer Füchse; Glückwunsch, Lausitzer Füchse! Die Eishockeyprofis aus Weißwasser zogen gestern dank eines 5:3-Heimsieges gegen den ESV Kaufbeuren in die Play-off-Runde ein und krönten sich damit trotz einiger Zittereinlagen als «Griechen der 2. Liga» . Mannschaft, Trainer und Anhänger feierten anschließend überschwänglich den vorzeitigen Klassenerhalt.
«Genau wie den Fußball- Europameistern aus Griechenland hatten uns vor Saisonbeginn nur wenige Experten diesen Triumph zugetraut» , jubelte Manager Klaus Dietze. «Nie mehr Oberliga, nie mehr» , sangen die Fans auf den Rängen des mit 2610 Besuchern nahezu ausverkauften Fuchsbaus. Dabei genügte Weißwasser gegen das personell dezimierte Schlusslicht aus Kaufbeuren eine durchwachsene Leistung, um am Ende den so wichtigen Heimsieg einfahren zu können. Zum Matchwinner avancierte erneut die zweite Reihe der Füchse, die ihre Leistungssteigerung der letzten Wochen bestätigte. Die Spieler um Center Michael Kreitl erzielte vier der insgesamt fünf Treffer. Die morgige Partie bei den Moskitos Essen (18 Uhr) ist damit nur noch für die endgültige Platzierung (momentan Sechster) von Belang, bevor am Dienstag die Play-offs (Modus «best of seven» ) der besten acht Mannschaften beginnen. Die anderen sechs Teams spielen in der Abstiegsrunde die zwei Kandidaten für die Oberliga aus. Doch auch sie dürfen noch hoffen, denn möglicherweise wird die 2. Liga in der kommenden Saison auf 16 Vereine aufgestockt. Eine Entscheidung darüber könnte heute beim Treffern der Gesellschafter der Eishockey-Spielbetriebs-Gesellschaft (ESBG) fallen.
In der vorletzten Partie der Hauptrunde legten die Gastgeber gestern einen furiosen Start hin. Bereits nach 39 Sekunden traf Markus Kempf zur 1:0-Führung. In der Folgezeit vergaben die Füchse-Stürmer allerdings reihenweise beste Möglichkeiten, als sie immer wieder völlig frei vor dem Kaufbeurerer Torhüter Martin Cinibulk auftauchten. Michael Kreitl sorgte dann für das 2:0 (7.). In der Folgezeit verflachte die Partie, weil Weißwasser nicht mehr so zielstrebig agierte. Nach einer Unaufmerksamkeit in der Abwehr verwandelten Patrick Yetman in der 10. Minute den fälligen Penalty zum 1:2-Anschlusstreffer
Kurz nach Wiederbeginn zogen die Gastgeber zwischenzeitlich auf 4:1 davon. Doch auch die Treffer von Michael Kreitl (22.) und André Mücke (27.) brachten nicht die erhoffte Sicherheit in die blau-gelben Aktionen, zumal Martin Schweiger (2:4/34.) erneut verkürzte und damit die Partie offen hielt.
Im letzten Drittel baute der überragende Michael Kreitl mit seinem dritten Treffer den Vorsprung wieder auf 5:2 (46.) aus. Damit war das tapfere Schlusslicht endgültig geschlagen – und Eishockey-Weißwasser feierte seine «griechischen Helden»

Quelle: Lausitzer Rundschau
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