Diesen Moment hat jeder Anhänger des Eishockey-Zweitligisten EV Duisburg im Grunde schon seit dem ersten Vorbereitungsspiel Mitte August herbeigesehnt: Die Play-offs beginnen. Die Endrunde um die Meisterschaft und den Aufstieg, in der die "Füchse" heute um 19.30 Uhr die Lausitzer Füchse empfangen.
Am Sonntag war die Welt wieder in Ordnung. Der EVD hatte den EC Bad Tölz mit einer 7:1-Packung nach Hause geschickt, hatte sich den zweiten Tabellenplatz gesichert und die magische 100-Punkte-Grenze geknackt. 52 Spiele lagen nun hinter dem Team von Trainer Dieter Hegen, acht Monate der Vorbereitungs- und Meisterschaftsspiele. Doch war all dies nur die Vorspeise des kulinarischen Eishockeygenusses. Nun kommt der Hauptgang. Die Play-offs. Jene Zeit, nach der sich der EVD bereits seit dem ersten Testspiel zu Saisonbeginn freut. "Das ist was Besonderes. Jetzt geht es erst richtig los", frohlockt Dieter Hegen, dem sowohl die Anspannung als auch die Vorfreude vor den wichtigsten Spielen des Jahres schon seit längerer Zeit anzumerken waren.
Gegner sind ab heute die Namensvetter aus der Lausitz. Jenes Team, das am Freitag nach dem 5:3-Erfolg über den ESV Kaufbeuren ausgelassen Sirtaki auf dem Eis tanzte, den Klassenerhalt und die sichere Play-off-Teilnahme feierte. Noch am vergangenen Sonntag hatten die Lausitzer an gleicher Stelle den 7:1-Sieg über den EV Duisburg gefeiert. "Das ist abgehakt. Wir starten jetzt in eine neue Serie. Neues Spiel, neues Glück, heißt es doch so schön", wischt Hegen die Erinnerungen trotzig beiseite. Mit Dirk Rohrbach, Mattias Wikström und Topscorer Martin Sekera können die Lausitzer aber immerhin eine schlagkräftige Sturmreihe aufbieten. "Das ist aber auch die einzig gute", so Hegen. Zumal Letztgenannter am Sonntag in Essen seine dritte Zehn-Minuten-Strafe kassierte und somit für das erste Play-off-Spiel gesperrt ist.
Derweil macht sich Hegen Gedanken um die Reihenzusammensetzung. Mit den Förderlizenzspielern Alexander Sulzer (Verteidiger), Patrick Reimer (Stürmer) von den DEG Metro Stars, Keeper Dimitri Kotschnew und Stürmer Roland Verwey von den Iserlohn Roosters und Verteidiger Rainer Köttstorfer von den Krefelder Pinguinen kann der Trainer nun die Blöcke variieren. Pinguinstürmer Adrian Grygiel hat dem EVD nach dem bitteren Nicht-Erreichen der DEL-Play-offs abgesagt. Damit hat Hegen einen Kader von 27 Spielern, davon 18 Ü 23-Akteure. 15 dürfen auf den Spielbogen, so dass Hegen neben einem der drei Torhüter und dem siebten Ausländer noch drei Spieler auf die Tribüne setzen muss, zwei davon älter als 23 Jahre. Wer das sein wird? Hegen: "Das erfahren auch die Jungs erst zwei Stunden vor dem Spiel."
14.03.2005 Von Björn Goldmann
Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
1 | Mozart | 14.03.2005 @ 22:24
"Mit Dirk Rohrbach, Mattias Wikström und Topscorer Martin Sekera können die Lausitzer aber immerhin eine schlagkräftige Sturmreihe aufbieten. "Das ist aber auch die einzig gute", so Hegen."
Hoffentlich bleibt dem Hegen seine Arroganz im Halse stecken... Und dann diese FöLi-Regelung... Gerade in den Play Offs. Ich könnte kotzen...
Ciao Mozart!
2 | Scream | 14.03.2005 @ 22:40
Ja ungerecht sowas mit dieser Scheiß FöLi-Regelung. Und ganz schön überheblich von Hegen, das mit der Sturmreihe, obwohl se erst 7 gegen uns bekommen haben.
3 | rene72 | 14.03.2005 @ 22:46
Ausdrucken und in die Kabine hängen!
4 | Frank | 15.03.2005 @ 00:32
Ohne Topreihe hätten wir vor einer Woche auch nur 3:1 gewonnen, das ist wahrlich nicht viel gegen eine Mannschaft, die sich zu den Playoffs gleich mit fünf FöLis verstärken muss. Gott sind wir schlecht!!!
5 | Nero | 15.03.2005 @ 01:30
Na dann zeigen wa mal dem Hegen was unsere anderen können. Der wird sich hoffentlich wundern.
6 | HeavensDJ | 15.03.2005 @ 02:30
hee hee aber vieleicht ein vorteil, denn die spielen ja noch keine saison zusammen durch höhen und tiefen! odeR?
:O)
let`s Rock
7 | oli81 | 15.03.2005 @ 06:44
Ich nehm mal nen auszug mit. Irgendwer wird mir ganz sicher über den Weg laufen, um den entscheidenen Satz unter die Nase zu halten,-)
8 | exilfuchs | 15.03.2005 @ 07:29
In Duisburg nimmt doch den Hegen eh keiner mehr für voll
9 | Jörg | 15.03.2005 @ 08:04
@8: Volltreffer! Übrigens mal was zum 1.Satz des Artikels:"Diesen Moment hat jeder Anhänger des Eishockey-Zweitligisten EV Duisburg im Grunde schon seit dem ersten Vorbereitungsspiel Mitte August herbeigesehnt: Die Play-offs beginnen." Da haben also 25 Leute zusammengehockt, und auf die Play- offs gewartet... ;-))
10 | Norman | 15.03.2005 @ 08:37
Hochmut kommt vor dem Fall.... uns kann nichts besseres passieren als unterschätzt zu werden !!!
Let's go (Lausitzer) Füchse, let's go.............
11 | Keven1987 | 15.03.2005 @ 08:49
die sollten aufpassen! ich schätze die füchse werden in den playoffs auch rst richtig aufblühen da wir kein druck mehr haben! hoffen wir einfach mal dsa beste :) wir stehen hinterm team :)
12 | Brian | 15.03.2005 @ 09:42
27 Spieler? Das gibt doch meistens nur Unruhe wenn sich Leute die sich die ganze Saison den Arsch aufgerissen haben nun plötlich auf der Bank oder sogar Tribüne wiederfinden. Dazu sind die meisten Fölis unmotivierte Jungsöldner.Also Bange machen gilt nicht wir haben nichts zu verlieren.
13 | netti2207 | 15.03.2005 @ 09:46
Auf geht´s Michi Tore schießen!!! Zeigen wir dem mal, das nicht nur die 1. Reihe stark ist!
14 | Andi | 15.03.2005 @ 10:33
Also heute heißen die Torschützen für die echten Füchse: Kreitl (3x), Mücke, Pohling, Linke, Gagnon und schon haben wir wieder 7 Tore und keines von der 1. Reihe. Herzlichen Glückwunsch Herr Hegen zu Ihrer herrlichen Arroganz. Hoffentlich bleibt Ihm deiser Satz bald im Halse stecken. Zu den Fölis - Die sind auch keibne Wunderspieler. Sind wahrscheinlich auch nicht dafür gedacht die Spiele zu entscheiden, sondern eher um den Top-Spielern längere Pausen zwischen den Wechseln zu ermöglichen.
15 | Silvio67 | 15.03.2005 @ 10:47
Viel Glück, unseren Füchsen, heute. Vielleicht geht ja was.
16 | Arethusa | 15.03.2005 @ 12:37
@Andi nur mal soviel zu deinen sogenannten Lückenfüller. Das sind alles DEL Stammspieler die Teilweise sogar Nationalspieler sind bzw im Kader der Nationalmannschaft stehen. Soviel zu dieser Scheiss FöLi Regel, aber das soll ja nächste Saison etwas anders werden.(hoffe ich) Jetzt nochmal dem Arroganten Hegen zeigen das die Mannschaft nicht nur eine reihe hat. Der Michi hats gezeigt das er heiss auf die PO´s ist. Hoffe auf eine super PO Serie gegen die Ruhrpott Füchse.
17 | elarenal | 15.03.2005 @ 13:34
Jetzt gillts dem arroganten Hegen das Maul zu stopfen.
18 | back-to-nirvana | 15.03.2005 @ 15:09
wir haben nix zu verlieren aber können alles gewinnen. und ich bin auch über niederlagen nicht mehr traurig jeder weiterer sieg ist ein sahnehäubchen für die saison...aber die überheblichkeit ist wahrscheinlich nur ein überspielen der angst vor den griechen der zweiten liga.viel spass für die playoffs wünsch ich. ich freu mich...
19 | Senator | 15.03.2005 @ 16:46
Mindestziel muss es sein, ein 3. Heimspiel zu erreichen. Ansonsten natürlich die Play Offs leben, unrasiert rumlaufen, blaue Flecken wegstecken und alles geniessen :-) Heute abend wird aber erstmal nix gehen - schätz ich
20 | Pinky | 15.03.2005 @ 19:20
... sehen wir es realistisch und freuen uns auf 2 PO-Heimspiele ...
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Am Sonntag war die Welt wieder in Ordnung. Der EVD hatte den EC Bad Tölz mit einer 7:1-Packung nach Hause geschickt, hatte sich den zweiten Tabellenplatz gesichert und die magische 100-Punkte-Grenze geknackt. 52 Spiele lagen nun hinter dem Team von Trainer Dieter Hegen, acht Monate der Vorbereitungs- und Meisterschaftsspiele. Doch war all dies nur die Vorspeise des kulinarischen Eishockeygenusses. Nun kommt der Hauptgang. Die Play-offs. Jene Zeit, nach der sich der EVD bereits seit dem ersten Testspiel zu Saisonbeginn freut. "Das ist was Besonderes. Jetzt geht es erst richtig los", frohlockt Dieter Hegen, dem sowohl die Anspannung als auch die Vorfreude vor den wichtigsten Spielen des Jahres schon seit längerer Zeit anzumerken waren.
Gegner sind ab heute die Namensvetter aus der Lausitz. Jenes Team, das am Freitag nach dem 5:3-Erfolg über den ESV Kaufbeuren ausgelassen Sirtaki auf dem Eis tanzte, den Klassenerhalt und die sichere Play-off-Teilnahme feierte. Noch am vergangenen Sonntag hatten die Lausitzer an gleicher Stelle den 7:1-Sieg über den EV Duisburg gefeiert. "Das ist abgehakt. Wir starten jetzt in eine neue Serie. Neues Spiel, neues Glück, heißt es doch so schön", wischt Hegen die Erinnerungen trotzig beiseite. Mit Dirk Rohrbach, Mattias Wikström und Topscorer Martin Sekera können die Lausitzer aber immerhin eine schlagkräftige Sturmreihe aufbieten. "Das ist aber auch die einzig gute", so Hegen. Zumal Letztgenannter am Sonntag in Essen seine dritte Zehn-Minuten-Strafe kassierte und somit für das erste Play-off-Spiel gesperrt ist.
Derweil macht sich Hegen Gedanken um die Reihenzusammensetzung. Mit den Förderlizenzspielern Alexander Sulzer (Verteidiger), Patrick Reimer (Stürmer) von den DEG Metro Stars, Keeper Dimitri Kotschnew und Stürmer Roland Verwey von den Iserlohn Roosters und Verteidiger Rainer Köttstorfer von den Krefelder Pinguinen kann der Trainer nun die Blöcke variieren. Pinguinstürmer Adrian Grygiel hat dem EVD nach dem bitteren Nicht-Erreichen der DEL-Play-offs abgesagt. Damit hat Hegen einen Kader von 27 Spielern, davon 18 Ü 23-Akteure. 15 dürfen auf den Spielbogen, so dass Hegen neben einem der drei Torhüter und dem siebten Ausländer noch drei Spieler auf die Tribüne setzen muss, zwei davon älter als 23 Jahre. Wer das sein wird? Hegen: "Das erfahren auch die Jungs erst zwei Stunden vor dem Spiel."
14.03.2005 Von Björn Goldmann
Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung