Nach den Duellen Nr. 2 und 3 mit den Duisburger Füchsen ist die Hoffnung der Anhänger der Weißwasseraner Eishockeysputniks auf eine Sensation, sprich das Erreichen des Halbfinales - praktisch gegen Null gesunken. War der da ersatzgeschwächte EHC beim ersten Match in Duisburg (3:6) noch ganz ordentlich dabei, so entwickelten sich die folgenden Partien zu einer eindrucksvollen Demonstration der Stärke der Westdeutschen. Im Fuchsbau siegte der EVD mit 5:1. Und am Sonntag auf eigenem Eis fertigten die Duisburger ihre tierischen Namensvetter aus Ostsachsen gar mit 6:0 ab. Das einzige Tor resultierte dabei aus einer Einzelleistung von Martin Sekera. Insbesondere im Zweikampfverhalten waren die favorisierten "Ruhrpottfüchse" eine Klasse besser als die Weißwasseraner. Deshalb erkannte "Ost-Füchse"-Coach Horymir Sekera neidlos an: "Duisburg war in allen Belangen besser. Es ist keine Schande, gegen so einen starken Gegner zu verlieren."
Nach der langen und aus Lausitzer Sicht erfolgreichen Saison gab es zudem wieder Ausfälle zu beklagen: Am Freitag schoss Jörg Pohling den eigenen Mitspieler Markus Kempf ab, der mit einer schweren Knöchelprellung in Duisburg fehlte. Nicht einsatzbereit war Torhüter Sebastian Elwing, den eine Grippe flach legte. Mats Lindmark und Pavel Vait plagten Kniebeschwerden. Und Kapitän Mattias Wikström fehlte am Sonntag, weil er nach einer Prügeleinlage am Freitag eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt bekam. "Nun sind aber alle wieder mit von der Partie", verkündete Manager Klaus Dietze vor dem vierten und möglicherweise letzten Spiel heute gegen Duisburg, das ab 19.30 Uhr in Weißwasser über die Bühne geht. Der Oberfuchs erhofft sich ein "Aufbäumen der Mannschaft und nach Möglichkeit noch einen Sieg. Dann ist für uns diese Saison optimal gelaufen".
So richtig weh taten die drei Niederlagen bisher ohnehin nicht. Zumal ein Blick auf die Ergebnisse der Abstiegsrunde deutlich macht, wie wertvoll das Erreichen der Playoffs wirklich war. Mit dem ETC Crimmitschau steht nach zwei von zwölf Spielen ausgerechnet der sächsische Erzrivale als Letzter auf einem Abstiegsplatz. Im Fuchsbau laufen dagegen die Planungen für die nächste Spielzeit schon auf Hochtouren. Zwar gibt es offiziell noch keine Bestätigung, aber wie DNN erfuhr, sollen sich die Lausitzer mit Lars Müller (zuletzt Schweinfurt) und Kamil Toupal (EV Landshut) bereits einig sein.
Das mit Müller ist ja schon länger bekannt und mit Toupal das schwirrt ja auch schon länger durch die Gerüchteküche. Auch wenn Toupal schon wieder ein Ü30 ist wird er sicherlich ne Verstärkung sein. Hat wer ne Ahnung wo er vor LA gespielt hat wegens Statistiken?
2 | lehm | 22.03.2005 @ 10:17
Spielt schon ewig in Landshut. Gabs auch mal im Forum das Thema, da stehen die stats auch dabei
3 | exilfuchs | 22.03.2005 @ 12:16
Müller ist ne echte Verstärkung aber Toupal ist echt wieder ein Rückfall in alte zeiten. Weit über den Zenit hinweg und ein Schönwetterspieler
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Nach der langen und aus Lausitzer Sicht erfolgreichen Saison gab es zudem wieder Ausfälle zu beklagen: Am Freitag schoss Jörg Pohling den eigenen Mitspieler Markus Kempf ab, der mit einer schweren Knöchelprellung in Duisburg fehlte. Nicht einsatzbereit war Torhüter Sebastian Elwing, den eine Grippe flach legte. Mats Lindmark und Pavel Vait plagten Kniebeschwerden. Und Kapitän Mattias Wikström fehlte am Sonntag, weil er nach einer Prügeleinlage am Freitag eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt bekam. "Nun sind aber alle wieder mit von der Partie", verkündete Manager Klaus Dietze vor dem vierten und möglicherweise letzten Spiel heute gegen Duisburg, das ab 19.30 Uhr in Weißwasser über die Bühne geht. Der Oberfuchs erhofft sich ein "Aufbäumen der Mannschaft und nach Möglichkeit noch einen Sieg. Dann ist für uns diese Saison optimal gelaufen".
So richtig weh taten die drei Niederlagen bisher ohnehin nicht. Zumal ein Blick auf die Ergebnisse der Abstiegsrunde deutlich macht, wie wertvoll das Erreichen der Playoffs wirklich war. Mit dem ETC Crimmitschau steht nach zwei von zwölf Spielen ausgerechnet der sächsische Erzrivale als Letzter auf einem Abstiegsplatz. Im Fuchsbau laufen dagegen die Planungen für die nächste Spielzeit schon auf Hochtouren. Zwar gibt es offiziell noch keine Bestätigung, aber wie DNN erfuhr, sollen sich die Lausitzer mit Lars Müller (zuletzt Schweinfurt) und Kamil Toupal (EV Landshut) bereits einig sein.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 22.03.05