Trotz der Niederlagen gegen Duisburg machen die Fans der Lausitzer Füchse die Play-offs zu einer Party
Für die einen sind es die Play-offs, für die anderen ist es die wahrscheinlich längste Party der Saison: In jedem Fall werden die Anhänger der Lausitzer Füchse ihre Mannschaft auch heute Abend selbst im Falle einer erneuten Niederlage gegen den Duisburger EV (Beginn um 19.30 Uhr) wieder feiern. Denn die Freude über den bereits perfekten Klassenerhalt in der 2. Liga hat längst die Trauer über die deutliche Unterlegenheit im Viertelfinale gegen den Favoriten aus Duisburg besiegt.
Alles andere als der vierte Sieg des EVD wäre heute eine Riesensensation. Die Gäste würden damit in das Halbfinale einziehen. Zumindest im Feiern sind die Füchse aus Weißwasser jedoch der Sieger. 3:6 in Duisburg, 1:5 in Weißwasser und 0:6 in Duisburg – der guten Laune im blau-gelben Fanblock taten diese Ergebnisse keinen Abbruch. Im Gegenteil! «Wir sind stolz auf unser Team» , feierten sie mit ihren Gesängen die Spieler um Kapitän Mattias Wikström. Am Sonntag zelebrierten sie in der Duisburger Scania- Arena sogar eine Polonaise, obwohl die Mannschaft längst aussichtslos in Rückstand lag. Auch Füchse-Trainer Horymir Sekera zeigte sich beeindruckt von der Kulisse in den Heim- und Auswärtsspielen. „Ich finde es bemerkenswert, dass die Fans selbst bei einer deutlichen Niederlage hinter der Mannschaft stehen. Sie haben sportlich fair die Überlegenheit des Kontrahenten respektiert“, erklärte Sekera. Und mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: „Dieses Verhalten zeigt, dass die Zuschauer in Weißwasser viel Ahnung vom Eishockey haben.“ Selbst der Duisburger Trainer Dieter Hegen geizte nicht mit Komplimenten für den Kontrahenten: «Auf diese Fans kann Weißwasser wirklich stolz sein.»
In sportlicher Hinsicht hat diese Play-off-Serie den erwarteten Verlauf genommen. Die mit DEL-Förderlizenzspielern verstärkten Duisburger präsentierten sich in allen drei Partien als das dominierende Team, während Weißwasser dem kräftezehrenden Kampf um Platz acht in der Hauptrunde Tribut zollen musste. Dennoch hält sich die Enttäuschung bei Trainer Sekera in Grenzen: „Duisburg gehört neben Straubing zu den Topfavoriten auf das Finale. Es ist keine Schande, gegen diese Mannschaft zu verlieren.“ Gefeiert wird deshalb heute auf jeden Fall: entweder der erste Sieg oder das Ende der Saison.
(Frank Noack)
Für die einen sind es die Play-offs, für die anderen ist es die wahrscheinlich längste Party der Saison: In jedem Fall werden die Anhänger der Lausitzer Füchse ihre Mannschaft auch heute Abend selbst im Falle einer erneuten Niederlage gegen den Duisburger EV (Beginn um 19.30 Uhr) wieder feiern. Denn die Freude über den bereits perfekten Klassenerhalt in der 2. Liga hat längst die Trauer über die deutliche Unterlegenheit im Viertelfinale gegen den Favoriten aus Duisburg besiegt.
Alles andere als der vierte Sieg des EVD wäre heute eine Riesensensation. Die Gäste würden damit in das Halbfinale einziehen. Zumindest im Feiern sind die Füchse aus Weißwasser jedoch der Sieger. 3:6 in Duisburg, 1:5 in Weißwasser und 0:6 in Duisburg – der guten Laune im blau-gelben Fanblock taten diese Ergebnisse keinen Abbruch. Im Gegenteil! «Wir sind stolz auf unser Team» , feierten sie mit ihren Gesängen die Spieler um Kapitän Mattias Wikström. Am Sonntag zelebrierten sie in der Duisburger Scania- Arena sogar eine Polonaise, obwohl die Mannschaft längst aussichtslos in Rückstand lag.
Auch Füchse-Trainer Horymir Sekera zeigte sich beeindruckt von der Kulisse in den Heim- und Auswärtsspielen. „Ich finde es bemerkenswert, dass die Fans selbst bei einer deutlichen Niederlage hinter der Mannschaft stehen. Sie haben sportlich fair die Überlegenheit des Kontrahenten respektiert“, erklärte Sekera. Und mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: „Dieses Verhalten zeigt, dass die Zuschauer in Weißwasser viel Ahnung vom Eishockey haben.“ Selbst der Duisburger Trainer Dieter Hegen geizte nicht mit Komplimenten für den Kontrahenten: «Auf diese Fans kann Weißwasser wirklich stolz sein.»
In sportlicher Hinsicht hat diese Play-off-Serie den erwarteten Verlauf genommen. Die mit DEL-Förderlizenzspielern verstärkten Duisburger präsentierten sich in allen drei Partien als das dominierende Team, während Weißwasser dem kräftezehrenden Kampf um Platz acht in der Hauptrunde Tribut zollen musste. Dennoch hält sich die Enttäuschung bei Trainer Sekera in Grenzen: „Duisburg gehört neben Straubing zu den Topfavoriten auf das Finale. Es ist keine Schande, gegen diese Mannschaft zu verlieren.“ Gefeiert wird deshalb heute auf jeden Fall: entweder der erste Sieg oder das Ende der Saison.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 22.03.05