Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Presseschau: Mittelbayrische Zeitung
24.03.2005 | 23:48 Uhr von
Schrör nach den Fan-Attacken: „Das ist eine Unverschämtheit“
Geschäftsführer wehrt sich gegen Vorwürfe / Nur Sekera verurteilt
Eine Niederlage sorgt für Wirbel: „Es ist eine Unverschämtheit zu behaupten, wir hätten das Spiel absichtlich verloren.“ Markus Schrör, Geschäftsführer der Eisbären-GmbH, war noch tags nach dem 1:5 in Landshut mächtig angefressen. Die Pleite macht heute (20 Uhr) noch ein Heimspiel in der Donau-Arena erforderlich, in dem die Eisbären des EV Regensburg bei einer 3:1-Führung in der Serie der 2. Eishockey-Bundesliga mit einem Sieg das Halbfinale erreichen können.
Deswegen hatten Teile der Fans gemutmaßt, der EVR hätte den wirtschaftlichen Nutzen zur Taktik erhoben. Nach dem Spiel war es sogar zum Eklat gekommen, als Markus Schrör verbal angegriffen wurde und in die Regensburger Fankurve ging, wo die EVR-Fans sogar untereinander miteinander rangelten. „Wenn mit Geldscheinen gewinkt wird und dir der Mittelfinger gezeigt wird, dann fehlt mir dafür schlicht das Verständnis. Ich muss mir überlegen, wie ich damit umgehe“, reagierte Schrör vor Ort ärgerlich. „Wir haben ein Spiel verloren. Diese Leute, die dir während des Jahres die ganze Zeit auf die Schulter klopfen, sollten überlegen, wo wir vor zwei Jahren waren. Und ich kann nur sagen: Die Mannschaft wollte feiern – und ich wollte auch feiern“, sagte er und schob am Mittwoch nach: „Mag sein, dass wir Fehler gemacht haben. Wir haben nur darüber geredet, wo wir zum Feiern hingehen, ein Sponsor hatte Sekt mitgebracht – das macht man halt nicht.“

„Vorbildliches Management“
Noch während des Spiels hatte Markus Schrör mit Stolz an die eigene Anhängerschar gedacht („Gut, dass wir so etwas nicht haben“), als die Landshuter Fans mit Plakaten und Sprechchören ihren Protest gegen die Suspendierung von Ryan Bonni ausgedrückt hatten. Der Verteidiger hatte im ersten Landshuter Heimspiel seinen Stock brutal gegen Roman Weilert eingesetzt und dafür nur eine Spieldauerstrafe erhalten. Landshut aber beurteilte Bonnis Verfehlung weit härter und schickte ihn umgehend nach Hause. „Das war eine tolle Aktion von Bernie Englbrecht und Bernd Truntschka, die übrigens ein vorbildliches Management betreiben“, lobte Schrör. „Ich orientiere mich auch für Regensburg daran.“
Schrör und auch Trainer Erich Kühnhackl fanden das umso bemerkenswerter, da dieser Tage das Ergebnis des DEB-Sportgerichts zum EVR-Antrag nach Strafen für die Weißwasseraner Sean Gagnon, Sebastian Ellwing und Martin Sekera bekannt wurde. Gegen Letzteren wurden wegen seiner obszönen Gesten 200 Euro Geldstrafe verhängt; Elwing, der nach der Ehrung als „Spieler des Tages“ ausfällig geworden war, und Gagnon, der EVR-Stürmer Mark Woolf die Fingerkuppe abgeschlagen hatte, gingen straffrei aus.
Dazu feuerte Füchse-Manager Klaus Dietze (Schrör: „Zu ihm sage ich gar nichts mehr“) aus Sachsen noch einmal Giftpfeile ab. „Es tut uns leid, dass Mark Woolf verletzt wurde“, sagte er der Lausitzer Rundschau. „Aber es nicht in Ordnung, dass seine Verletzung so dargestellt wird, als wenn er zum Krüppel geschlagen wurde, und eine Woche später steht der Spieler wieder auf dem Eis. Man sollte auch in der Stunde der Niederlage fair bleiben.“

Von Claus-Dieter Wotruba, MZ
Quelle: Mittelbayrische Zeitung
1011 mal gelesen
 
1 | Mozart | 24.03.2005 @ 23:51
Zitat Frank zu Schrör: (siehe auch Duden, S. 429: schrören, Verb, ostsächsisch für dummes Zeug reden)... Ciao Mozart!
2 | SEFI | 25.03.2005 @ 00:17
Huiii,der Typ wird immer peinlicher und merkt es wohl nicht einmal.
3 | HeavensDJ | 25.03.2005 @ 00:28
und keine strafe für Pyeomanen der esw fans die da halbe bomben gezündet haben? ..... man das is ja lächerlich! die solln aufsteigen, in der del Heulen die bei jedem team!
4 | DavidH. | 25.03.2005 @ 08:25
Ey Sefi . Der man ist absoluter Profi schliesslich ist doch Regensburg der proffesionellst geführte Club der Liga :))))
5 | Renegade | 25.03.2005 @ 14:20
bloss gut, dass wir die nicht im viertelfinale hatten, das hätte ein theater gegeben....
6 | turbotox | 26.03.2005 @ 11:37
Das Theater hätte ich aber gern gesehen!!! „Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel verwendet ?“ In diesem Sinne, Sport Frei!
7 | Lady Snyder | 29.03.2005 @ 05:44
oooch man, kann dem mal einer nen schnuller geben und ihn in den Kindergarten schicken, das is ja peinlich *ankoppklatsch* .......... menno der macht mir kopfschmerzen der mann *augenverdreh* und sowas verdient ooch noch nen Haufen Geld *heul*. nee nee nee das kann nichts werden.
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