Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
"Füchse"-Präsident wirft hin
20.04.2005 | 19:21 Uhr von
Sportlich hat der ES Weißwasser in dieser Saison alle Erwartungen erfüllt. Nun platzte kurz vor der Jahres-Mitgliederversammlung die Bombe: Präsident Ludwig Thomaschk wirft das Handtuch. "Ich werde bei der Versammlung meinen Rücktritt bekannt geben. Ich habe alles versucht, um hier etwas Neues aufzubauen und langfristig Profi-Eishockey zu etablieren. Doch die Gesellschafter der GmbH wollten das nicht", sagte Thomaschk.

Thomaschk: "Bau der neuen Halle geplatzt"
Als Hauptgrund für seinen Rückzug gab Thomaschk das seiner Meinung nach geplatzte Bauvorhaben einer neuen Multifunktionsarena in Weißwasser an. Gemeinsam mit dem Bauunternehmer Walter Hellmich und bereits zugesagten EU-Fördermitteln sollte eine 5.500 Fans fassende moderne Arena entstehen. "Nur so hätte Eishockey hier eine Chance. Doch nun ist alles gescheitert. Hellmich ist abgesprungen und bereits überwiesene EU-Gelder muss ich nun wieder zurückgeben", so Tomaschk weiter.

GmbH-Vorsitzender Reinert widerspricht
Der Vorsitzende der GmbH, Reinert, widersprach den Vorwürfen. "Der Neubau der Arena ist definitiv nicht gescheitert. Das Hauptproblem ist die schlechte Informationspolitik des Präsidenten gegenüber der GmbH. Wir wurden zu wenig einbezogen." Auch sei Bauunternehmer Hellmich nicht abgesprungen. "Wir haben eine Frist von vier Wochen vereinbart, um die Unterlagen genau zu prüfen. Wir wollen alle den Neubau", so Reinert.

Quelle: www.mdr.de
907 mal gelesen
 
1 | turbotox | 20.04.2005 @ 19:32
.... um die Unterlagen genau zu prüfen.... Die doch von der GmbH schon unterschrieben wurden oder irre ich mich? „Erfahrung - Fachausdruck für bewährte Fehler älterer Mitarbeiter.“ In diesem Sinne! Sport Frei.
2 | elFranzo | 20.04.2005 @ 19:38
man wenn das stimmt das wir schon 75% von 18 Mio € in der Hand hatten, dann fällt mir glei was aus dem gesicht :-X
3 | Mozart | 20.04.2005 @ 19:44
@TT Da gab es wohl ein Kommunikationsproblem... *grr* 1. Wieso unterzeichnet der eV-Präsi Unterlagen, ohne mit der GmbH, speziell den Gesellschaftern, zu reden? Eine Halle ohne das Profi-Team dürfte eine Totgeburt sein... 2. Wer hat von der GmbH die Unterlagen evtl mit unterzeichnet? 3. Was wurde in den Unterlagen evtl vom ESW/EHC Herrn Hellmich geboten, dass er unterschreibt??? Ciao Mozart!
4 | MarTenn | 20.04.2005 @ 19:57
tja alles rätsel die hoffentlich bald beleuchtet werden
5 | cat | 20.04.2005 @ 20:00
Da haben wir es wieder. Verein und GmbH. Was für ein zwiespalt untereinander. Begreife das wer wolle. Ich von meiner Seite her
6 | cat | 20.04.2005 @ 20:00
verstehe das nicht mehr.
7 | speedster | 20.04.2005 @ 20:17
Ausm Video-Text: Ludwig Thomaschk: "Ich habe alles versucht, um hier etwas Neues aufzubauen und langfristig Profi-Eishockey zu etablieren. Doch die Gesellschafter GmbH wollte das nicht." Hat da die Schlammschlacht begonnen um noch etwas Öffentlichkeit zu genießen bevor es in den Ruhestand geht?
8 | Mozart | 20.04.2005 @ 20:23
Die Gesellschafter wollen schon was Neues. Aber sie wollen auch wissen WIE und für welchen Preis... Ciao Mozart!
9 | turbotox | 20.04.2005 @ 20:35
LT sein Handeln und Tun wurde und wird immer noch unterschätzt.... Und das Handeln und Tun eines anderen Herren wird seit sehr langem Überschätzt.... „An selbst gebauten Mauern scheitert jederlei Befreiungsversuch“ In diesem Sinne! Sport Frei!
10 | speedster | 20.04.2005 @ 20:38
Das mag schon sein, aber Herr Thomaschk ist nunmal kein Mann für die erste Reihe... Außerdem würde in der jetzigen Konstellation jeder ESW-Vorsitzende scheitern. Sein Vorgänger wurde ja auch schon abgesägt... Der im übrigen ja auch vom allseits bekannten Manager installiert wurde.
11 | Websterstar | 20.04.2005 @ 21:31
hoffentlich geht das gut. Wir brauchen die AHlle unbedingt...oder muß ich als Heide doch noch in die Kirche beten gehen *g*
12 | kojoti | 20.04.2005 @ 22:19
Egal von welcher Seite man es momentan beleuchtet, der Eishockeysport in WSW ist offensichtlich gerade im Begriff sich zu verabschieden. @11 Versuchs, vielleicht kann Benedikt der 16. was fuer uns tun.
13 | speedster | 20.04.2005 @ 22:36
Es wird zur Zeit nur gerade das getan, was lange überfällig war. Die Trennung vom Vorsitzenden und dem Manager. Das schafft viel Freiraum für neue Ideen, die das Eishockey letztendlich braucht, denn wenn es so weiter gegangen wäre, wie bisher, häte sich das Eishockey in WSW sicher demnächst verabschiedet. Nun hat man auch eine viel bessere Position gegenüber der Stadt, denn ohne Herrn Dietze & Co. müssen die auch ihre Position neu überdenken.
14 | Bernd Schmidt | 20.04.2005 @ 23:58
Danke Ludwig Thommaschk!
15 | Bernd Schmidt | 20.04.2005 @ 23:58
Für Deine wiklich gute Arbeit.
16 | Das Auge | 21.04.2005 @ 00:43
@Bernd Schmidt: Deine lobenden Worte in Ehren. Sicher hat L.T. seine Träume gehabt und versucht, diese im Sinne des Eissports in WSW zu verwirklichen. Leider oft an der Realität vorbei. Annerkennenswert sein Rücktritt. Leider hat er es versäumt, gerade anläßlich dieser Entscheidung einmal die Wahrheit über seine "sogenannten" Partner zu sagen. Und da gab es reichlich FAKTEN! Aber er war wieder einmal zu unschlüssig(oder sollte man feige sagen). Beweise gab es reichlich um endlich einmal ....
17 | Das Auge | 21.04.2005 @ 00:51
... Tatsachen auf den Tisch zu bringen. Fehlte wieder einmal der Mut? Stellen wir uns doch einmal die Frage, warum im Verein jährlich gute Leute ihren "Hut" nehmen. Ich glaube, ein Herr mit sächsischem Dialekt hält hier hinter der offiziellen Bühne die Fäden in der Hand und JEDER, welcher ihm nicht mehr passt oder gefährlich wird, darf gehen. So Mozart, und nun kannst Du wieder loslegen und Deine Genialität beweisen und uns allen sagen, wer Recht hat.
18 | bärchen | 21.04.2005 @ 07:34
finde es auch schade, dass der stammverein und die gmbh sich so untereinander fetzen. was die herren da oben machen ist manchmal, sowie im moment, kindergartenniveau
19 | Jörg | 21.04.2005 @ 08:48
Das Problem aus meiner Sicht ist,dass es viel zu häufig um Personen und nicht um die Sache geht.Wenn nämlich die Sache im Vordergrund stünde,dann gäbe es zwischen Stammverein und GmbH vernünftige Absprachen und keine Alleingänge profilierungssüchtiger Männer.Nicht mal Klaus Riehle wußte offenbar bis gestern, dass mit Hellmich schon was unterschrieben war.Und Rene Reinert wurde mit dem von bzw. für die GmbH unterzeichneten Werk auch vor vollendete Tatsachen gestellt...
20 | bärchen | 21.04.2005 @ 09:27
@jörg: da geb ich dir recht. das schlimme. finde ich zumindest, ist auch, dass interne dinge immer den weg an die öffentlichkeit finden. was hier geschrieben wird, lesen auch leute von anderen vereinen und teilweise sogar die sponsoren. da möchte ich gar nicht wissen was die manchmal so darüber denken was hier abgeht.
21 | Brian | 21.04.2005 @ 16:31
Nun macht mal den LT nicht größer wie er war. Mehr als eine Marionette war er auch nicht. Ob von seiner Exfrau in der Politik (Respekt ein Busfahrer zum Lantagsabgeordneten pushen) oder vom Dietze im Eissport. Vielleicht wurde jetzt endlich mal Wissen von ihm verlangt, Angst vor der eigenen Courage. Mir eigentlich scheißegal. Ich will 2.Liga Hockey in WSW, bezahlbar, durchführbar, relativ erfolgreich. Dem ist alles unterzuordnen.
22 | Jörg | 21.04.2005 @ 18:59
@Brian:Du weißt hoffentlich,dass das für WSW sehr hohe Ansprüche sind, die bei persönlichem Zwist kaum erfüllbar sind und wo fast alles optimal passen muss! Noch ironisch:Jeder Mann hat etwas Gutes in sich- und wenn es das Messer im Rücken ist...
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