Er hat es nicht leicht gehabt in Weißwasser, und dennoch hat er so viel bewegt wie kaum ein anderer. Heute, nach sechs Jahren, tritt Klaus Dietze zurück. Manager bei den Eishockey-Füchsen zu sein, war immer ein Platz auf dem Schleudersitz. Kaum einer hat es länger als zwei Spielzeiten ausgehalten. Dietze blieb sechs Jahre, hat Höhen und Tiefeb erlebt. Bei seinem Amtsantritt prophezeiten nicht Wenige, dass er nur einen Winter tanzt. Spätestens bei der Insolvenz der Füchse vor drei Jahren wünschten seine Kritiker auch seinen Abgang. Doch so wollte der Leipziger nicht zurücktreten. Er holte noch mehr Sponsoren heran, führte aus der Insolvenz den neu gegründeten EHC Lausitzer Füchse über die Oberliga wieder in die 2. Bundesliga und trug dazu bei, die Klasse nach dem Aufstieg zu halten.
Natürlich macht man sich in sechs Jahren auf der Position des Managers nicht nur Freunde. Dietze ist auch keiner, der leicht klein bei gibt. Ein eigensinniger Kopf, der sich nicht scheut, sich auch unbeliebt zu machen. So, als er die Eltern von Eishockey-Schülern aufforderte, einen höheren Eigenbeitrag an den Ausrüstungskosten zu tragen. Früher war das alles kostenlos. Doch die Verhältnisse sind nicht mehr so. Er legte sich mit Fanclubs an, als er deren seit Jahren angestammte Plätze für den Ausbau von Sitzplätzen reklamierte. Und er wurde auch mal laut, wenn Beschlüsse der Gesellschafter in seinen Augen kleinkariert gestrickt waren.
Er hat viel bewegt, weil er auch wie kein anderer polarisiert hat. Mit Klaus Dietze verlässt ein charismatischer Kopf die Eishockeybühne.
(Wolfgang Nagorske)
Jetzt haben ja viele was sie wollten und nun bin ich mal gespannt wie das alles weitergeht.
2 | Silvio67 | 26.04.2005 @ 00:40
Ich sage erstmal herzlichen Dank für die 6 Jahre Arbeit für den Verein. Wie sagt ein Sprichwort: Viel Feind- viel Ehr.
3 | Kal Asch Nikov | 26.04.2005 @ 05:35
Ich schließ mich an, vielen Dank an den Doc für seinen Einsatz und seine Arbeit für die Füchse, weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
4 | kleiner | 26.04.2005 @ 06:32
Auch ich sage danke im Namen meiner Ma und von mir! Danke für die Arbeit im Verein und das Sie immer hinter dem Verein gestanden haben!!! Danke was Sie für meine Ma und für mich alles in die wege geleitet haben!!! Wir werden Sie vermissen!!!
5 | Mozart | 26.04.2005 @ 07:13
Danke Doc für die 6 Jahre, die schönen Erinnerungen überwiegen! In Leipzig wartet ein Regionalligist darauf, aus seinem Dornröschenschlaf geweckt zu werden. ;-)
Ciao Mozart!
6 | Eishockeyzicklein | 26.04.2005 @ 07:37
Vielen Dank Doc für die 6 Jahre. Wir werden die tolle zusammenarbeit mit den Fanclubs vermissen. Die Herzigen
7 | Killer | 26.04.2005 @ 07:47
Ich kann mich nur anschliessen der Doc hat die Füchse wirklich zu einem der solidesten Vereine der 2. LIga gemacht.Keine Eskapaden und finanzielle Luftsprünge sondern hartes arbeiten waren seine Merkmale.
8 | Norman | 26.04.2005 @ 08:19
Alles Gute. Und jetzt.... let the (sommer)games begin...
9 | zochi | 26.04.2005 @ 08:58
Auch von mir,danke für 6 Jahre harte Arbeit für den Eishockeysport und der guten Zusammenarbeit. Alles Gute ,Doc; für die Zukunft.
Damit haben die Kritiker was sie wollten-und jetzt heißt es für sie - einfach besser machen. Obwohl ich glaube,damit sinkt das Schiff ESW-Füchse.........Grüße aus Großdubrau.
10 | bärchen | 26.04.2005 @ 09:14
schließ mich mal mit an. er hat vor sechs jahren den karren aus dem mist gezogen. auch die insolvenz hat er gemeistert. nur in letzter zeit ging wohl so einiges daneben. trotzdem alles gute für die zukunft. sollen es seine nachfolger besser machen... wird sicher nicht leicht. auch denen viel glück
11 | Yoshi | 26.04.2005 @ 10:16
Danke und viel Erfolg bei neuen Aufgaben. Man wird erst merken, wie wichtig er für den Verein war, wenn er nicht mehr da ist.
12 | szdd | 26.04.2005 @ 11:48
Jetzt steht der ESW also auch noch ohne Manager da. Aus der Ferne betrachtet, sieht das alles nicht sehr professionell aus, was da momentan abläuft! Ich bin gespannt, wer der Nachfolger wird...
13 | Metze | 26.04.2005 @ 13:15
Da brauch man nicht sehr gespannt sein, die Übergabe an R.Reinert hat schon letzte Woche stattgefunden!
14 | AnnaSe | 26.04.2005 @ 14:05
Danke.. waren schöne sechs jahre
15 | Das Auge | 26.04.2005 @ 14:35
Ja da geht er nun. Und er hat sicher so Einiges bewegt. Aber es war halt sein Job und dieser wurde nicht schlecht bezahlt-das Häuschen in "Leibzisch" kostet halt auch Knete. Vielleicht hing er auch deshalb sehr am ESW. Ich wünsche mir einen echten Neuanfang in Weißwasser, bei dem die Ehrlichkeit von nun an einen höheren Stellenwert besitzen sollte. Ich wünsche mir das Fortbestehen des Eishockeysports(vom Nachwuchs bis hin zur 1. Mannschaft) und ich baue auf die Tradition. -Gruß an Blaufuchs 999!
16 | Michel | 26.04.2005 @ 14:54
DankÄ Doc, nun haben die Kritiker wieder mal gewonnen. Ich kann nur für alle Fans, Fanclubs und dem Eishockeysport in Wsw hoffen das diese es wenigstens genauso gut machen !
17 | pasloe | 26.04.2005 @ 15:19
ich finds echt schade. dietze, reinert, thomaschk usw. jeder will sein ding machen und zuviel köche verderben den brei. diesmal issa angebrannt. wünsche dem doc und auch dem neuen nachfolger jedenfalls alles gute, auf das wir nächste saison auch noch eishockey in wsw sehen. tschaui
18 | Schinzi | 26.04.2005 @ 16:04
Danke und weitergehts! Es ist nun mal "Geschäft" und keiner geht so wirklich ohne Grund...Aber das war schon gut was er da oft getan hat,Jemand zum "anfassen"... Nun muß man aber auch zur Tagesordnung übergehen und die nächsten Termine sind verdammt nah. Alles Gute Doc!
19 | Maple Leaf | 26.04.2005 @ 16:07
Bye-Bye Doc.... war immer ein harter aber fairer Geschäftspartner, bei dem das Wort, das man gab, noch was galt..und das ist heutzutage äußerst selten geworden..schade, dass er geht , aber trotzdem alles Gute und vor allem Gesundheit!!
Thomas Müller
20 | dolphin girl | 26.04.2005 @ 16:15
Alles Gute Doc, danke das sie so gerackert haben für den Verein und lassen sie es sich gutgehen. Schauen wir mal was der neue Manager bringt. ;-)
21 | lehm | 26.04.2005 @ 16:21
Danke für die Unterstützung meiner Arbeit und für alles was Sie für die Füchse getan haben. Alles Gute! Möge der welcher kommt, die Tradition nicht sterben lassen.
22 | Andi | 27.04.2005 @ 08:39
So und nun bitte noch einen Neuanfang bei der Stadt. Herr Rauh bitte treten auch sie zurück, damit der Eissport in WSW eine Zukunft hat.
23 | Norman | 27.04.2005 @ 10:34
...genau, wegen eines Vereins tritt ein Politiker zurück...
24 | kojoti | 27.04.2005 @ 11:27
eher unwahrscheinlich aber angebracht wärs in jedem Fall.
25 | Jeannie | 29.04.2005 @ 12:22
Da hätte bestimmt keiner was dagegen.
26 | Andi | 02.05.2005 @ 08:13
@23 Diesen Herren würde ich nicht als Politiker bezeichnen. Der hat doch den Schuß nicht gehört.
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Natürlich macht man sich in sechs Jahren auf der Position des Managers nicht nur Freunde. Dietze ist auch keiner, der leicht klein bei gibt. Ein eigensinniger Kopf, der sich nicht scheut, sich auch unbeliebt zu machen. So, als er die Eltern von Eishockey-Schülern aufforderte, einen höheren Eigenbeitrag an den Ausrüstungskosten zu tragen. Früher war das alles kostenlos. Doch die Verhältnisse sind nicht mehr so. Er legte sich mit Fanclubs an, als er deren seit Jahren angestammte Plätze für den Ausbau von Sitzplätzen reklamierte. Und er wurde auch mal laut, wenn Beschlüsse der Gesellschafter in seinen Augen kleinkariert gestrickt waren.
Er hat viel bewegt, weil er auch wie kein anderer polarisiert hat. Mit Klaus Dietze verlässt ein charismatischer Kopf die Eishockeybühne.
(Wolfgang Nagorske)
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 26.04.05