Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Dr. Klaus Dietze verläßt die Füchse
26.04.2005 | 19:05 Uhr von
Was die Gerüchteküche in Weißwaser schon lange munkelte ist seit heute offiziell. Auf der kurzfristig anberaumten Pressekonferenz der Füchse-Spielbetriebs-GmbH gab Manager Dr. Klaus Dietze bekannt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen der GmbH und seiner Person nach sechs Jahren einvernehmlich zum 31.07.2005 beendet wird. Als hauptsächlicher Grund wurde hierfür das zerüttete Verhältnis zur Stadt Weißwasser genannt, die die Stadtväter häufig mit seiner Person in Verbindung gebracht haben. Mit dieser Entscheidung, so räumte der Doc ein, soll der Weg frei gemacht werden für einen neuen und unbescholtenen Mann aus der Region, der in die Verhandlungen mit der Kommune wieder mehr Bewegung bringen soll. Dieser junge Mann wird Mitgesellschafter und Geschäftsführer Rene Reinert sein.
Ferner gab es Informationen über den derzeitigen Stand der Vertragsverhandlungen im Profi-Kader. Feste Kontrakte gibt es derzeit bereits mit Rohrbach, Sekera, Wikström, Bartlick, Vait, Kempf, Pohling, Leyva und Glaser. Vorverträge bzw mündliche Einigungen herrschen derzeit mit Lindmark (wird sich im Mai einer Knie-OP unterziehen), Elwing und Mücke. Aus dem eigenen Nachwuchs werden die Spieler Wehrlich (3. Goalie), Ostwald und Noack hinzu kommen. Noch keine Klarheit hingegen herrscht bei Wartenberg, Kreitl, Thiede und Koalick. Als fester Abgang steht Linke (Dresden) fest und als bisher einziger Neuzugung ist Lars Müller (Schweinfurt) bekannt. Rene Reinert sprach auch über die derzeitig schwierige Situation der Eishallenbetreibung für die neue Saison. Eine Einigung mit der Stadt ist zwingend notwendig, da zur Einreichung der Lizenzunterlagen eine Benennung der Spielstätte gehört. die Unterlagen müssen bei der ESBG bis 15.5. eingereicht sein. Die Füchse haben aber schriftlich eine Verlängerung der Abgabefrist beantragt und haben somit bis 30.6. Zeit die Unterlagen zu komplettieren.

Der Doc bedankte sich in seiner Ansprache bei den Gesellschaftern Reinert, Stiehler und Nadebor für die gute Zusammenarbeit und richtete seinen Dank auch gleichzeitig an alle Fans, Spieler, Politiker, Angestellte und alle anderen Mitstreiter, die ihn in den letzten Jahren in seiner Arbeit unterstützt haben. Er bat alle, sich auch künftig in den Dienst des Eishockeys zu stellen und seinem Nachfolger Rene Reinert ebenfalls unter die Arme zu greifen.
Aufgrund vieler Gerüchte die in den letzten Tagen im Umlauf waren, sah sich der Manager gezwungen, ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass er nicht aus gesundheitlichen Gründen, nicht wegen einer angeblichen Feindschaft zu Rene Reinert und auch nicht wegen dem Rücktritt von ESW-Vereinschef Thomaschk zurück treten wird.

Nach dem Doc ergriff dann Rene Reinert das Wort. Zuerst bezog er Stellung zur derzeitigen finanziellen Situation im Profibereich. Demnach klafft im alten Etat eine Lücke in „…der Höhe eines sechsstelligen Betrages mit einer eins davor…“. Diese Lücke rührt größtenteils aus den noch nicht gezahlten Sponsorengeldern des insolvent gegangen Sekundärrohstoff-Verwertungszentrum Schwarze Pumpe (SVZ). Ob diese Gelder noch fließen werden ist derzeit ungewiss. Der Insolvenzverwalter darf aus rechtlichen Gründen dieses Geld nicht ausbezahlen. Seitens SVZ gibt es allerdings immer wieder positive Signale, dass nach erfolgreicher Abwicklung der Insolvenz eine weitere Zusammenarbeit angestrebt wird.
Eine der wichtigsten Aufgaben ist es nun, diese Lücke aus dem letzten Etat zu schließen, um die letzte Saison mit einer positiven Bilanz abschließen zu können. Auch eine Spendenaktion für den Erhalt des Eissport in Weißwasser zieht Reinert hierfür in Erwägung. In den kommenden Tagen will sich Reinert hierzu konkreter äußern.
Gleichzeitig werden auch noch Geldgeber für die neue Spielzeit gesucht. Die Sponsorenverträge für die kommende Saison müssen erstmalig in diesem Jahr bis Anfang August zu 100 Prozent vorliegen.

Den derzeit größten Handlungsbedarf sieht Reinert im Moment allerdings bei der Frage der Betreibung des Eishallenkomplexes. Wie bekannt ist, will sich die Stadt in jeder Form aus der Betreibung der Eishalle zurück ziehen, da die Kosten für die Kommune zu hoch sind. Die Kosten für die Eishalle belaufen sich jährlich auf ca. 400000 Euro. Dabei fallen auf die Profis etwa 15 Prozent der Hallennutzung und ca 37 Prozent auf den Nachwuchsbereich. Der Rest verteilt sich auf andere Vereine der Stadt und des näheren Umlandes.
Darum wird man in den nächsten Tagen das Gespräch mit der Stadt suchen und ein Betreiberkonzept vorlegen. Insgesamt soll diese Thematik zukünftig transparenter behandelt werden.
Um die Eishalle auch nur einigermaßen wirtschaftlich betreiben zu können ist eine genaue Kostenanalyse erforderlich. So ist die Frage noch völlig offen, wer zum Beispiel die Kosten für den Nachwuchsbereich, der durch dessen Nutzung der Eishalle entsteht, tragen wird. Hier wird sich die Stadt in absehbarer Zeit genau positionieren müssen, da der Sport im Nachwuchsbereich in anderen Sportarten und Sportstätten der Stadt auch gefördert würde. Weiterhin sollen neue Mieter (Nutzer) für die Eishalle gefunden werden.
Den Bau einer neuen Multifunktionsarena sieht Reinert nur realistisch, wenn es gelingt, Sponsoren langfristig für dieses Projekt zu gewinnen. Auch die Größe einer neuen Eishalle muss den Verhältnissen in Weißwasser angepasst sein.
Zum derzeitigen Stand des Eishallenneubaus sagte Reinert, dass die Vertragspartner eine vierwöchige Pause vereinbart hätten um die Unterlagen zu prüfen. Es bestünde auch weiterhin Kontakt zwischen Hellmich und Weißwasser. Gesellschafter Dr. Stiehler verwies auch ausdrücklich darauf, dass die Firma Hellmich nicht automatisch auch die Firma sein wird, die den Zuschlag zum Bau der Eishalle bekommen würde. Da die Finanzierung dieser Eishalle auf einem hohen Anteil Fördergelder basiert, wird es nach EU-Recht eine Ausschreibung geben.

Gemeinsam wollen der scheidende und der zukünftige Manager in den nächsten drei Monaten die Vorbereitungen für die kommende Spielzeit treffen. Während Rene Reinert nun auch gemeinsam mit dem Trainer Horymir Sekera an der Aufstellung des neuen Kaders arbeitet, wird Dr. Dietze an der Zusammenstellung der Lizenzunterlagen arbeiten und dabei seinem Nachfolger mit den Regularien der ESBG vertraut machen.
Rene Reinert sprach zum Schluss noch einige Worte, in denen er den Ernst der derzeitigen Lage für den Eissport in Weißwasser noch einmal zusammenfasste und als die wichtigsten Aufgaben die Gewinnung von Sponsoren, die zukünftige Betreibung der Eishalle und den Neubau, die Zusammenarbeit mit dem Stammverein und die Aufstellung des Profikaders nannte.

Das Team von www.es-weisswasser.de möchte sich an dieser Stelle beim Doc für die gute Zusammenarbeit bedanken und wünscht auch weiterhin alle Gute. Gleichzeitig wünschen wir Rene Reinert viel Erfolg bei der Bewältigung der vor ihm liegenden schweren Aufgaben.
2280 mal gelesen
 
1 | Das Auge | 26.04.2005 @ 19:21
Wo wird Herr Dietze denn ab August arbeiten? Der Verein kann sich schon jetzt glücklich schätzen!!!!!!!!!!!!!!
2 | Eishockeyzicklein | 26.04.2005 @ 19:22
die Meinugn teile ich
3 | kojoti | 26.04.2005 @ 19:24
Dazu hat er gesagt, dass er mehrere Angebote vorliegen hat, sich jedoch nicht voreilig entscheiden will und daher öffentlich nichts dazu verlauten lassen wird. Kann man ja wohl irgendwo nach voll ziehen. Ich möchte schnell noch den ausführlichen Bericht beenden, dann wird es leichter zu verstehen sein, warum heut auf der PK wenig Freude aufkommen wollte- unabhängig vom Doc.
4 | Löweralph | 26.04.2005 @ 20:01
Alles gute für den Doc.habe ihn als fairen Sportsmann(funktionär)kennen und schätzen gelernt!Er hinterläßt in WSW sicherlich eine große Lücke welche seine Nachfolger schnellstmöglich schließen müssen!Vorallem muß der Stadt endlich mal klar gemacht werden was der ESW für eine bedeutung hat für die Region!!
5 | Mozart | 26.04.2005 @ 21:44
@kojoti Sehr schöner Bericht und es wird ganz klar die Schwere der Aufgaben für die nächsten 2 Monate dargestellt. PAck mers alle an, auch wir Fans sind gefordert. Genaueres in den nächsten Tagen/Wochen durch die Lausitzer Füchse GmbH. Ciao Mozart!
6 | kojoti | 26.04.2005 @ 21:44
Danke Alter. Ist dir auch noch so übel?
7 | Mozart | 26.04.2005 @ 21:50
Jepp, übel ist kein Ausdruck, da ja alles was man wusste und vermutete nun offiziell bestätigt wurde... Muss schon mal üben gehen "Bílí Tygři do toho!" ;-) Ciao Mozart!
8 | kojoti | 26.04.2005 @ 22:03
naja. das kommt im september noch zurecht. wir wollen hier ja nichts begraben, was nich wirklich tot ist. ich pfeif mir jetzt einen schoppen wein auf den heutigen tach ein und hoffe, dass die welt morgen wieder bunter is.^^
9 | heiko | 26.04.2005 @ 22:31
hab mir auch ein bier aufgemacht, reinert ist ein mann aus der wirtschafrt und er ist nicht neu im hockeygeschäft, ein mann der noch träume und visionen hat, auch wenn ihm noch die connections fehlen, gut auch, dass der doc sich noch um die lizensierung kümmert.....ich sehe mehr positives und @kojoti, nach regen kommt immer sonnenschein, ganz sicher!!
10 | kojoti | 26.04.2005 @ 22:36
ich wünsch es allen, dass es klappt. zumindest muss man vor rr die kappe ziehen, dass er sich das antut. wollen wir hoffen dass es bald bergauf geht.
11 | heiko | 26.04.2005 @ 22:43
es muss klappen, wie wollen wir sonst alle über die langen winter kommen?..... ich bin nach den horrorszenarien der letzten tage doch ein bissl erleichtert...also schlaft alle gut!!
12 | heiko | 26.04.2005 @ 22:56
@kojoti, hab gerade "endeckt", dass du nur 100m von mir weg wohnst....ich find es lustig...sorry, nur mal so...komisch oder? hab dich zwar schon, glaub ich paar mal im vip-bereich gesehen, aber noch nie hier...muss jetzt doch ein bissl lachen....sorry!!!
13 | Yoshi | 27.04.2005 @ 01:07
Ich seh für die Zukunft schwarz und leider irre ich mich selten. Hoffentlich werde ich eines besseren belehrt. Eins is sicher, es geht nur wenn alle zusammen anfassen, Verein + GmbH + Stadt + Sponsoren + Fans. Was ist Weißwasser ohne Eishockey?
14 | Supporters-Stuttgart | 27.04.2005 @ 07:28
Schade das er geht, jetzt kann es nur noch schlechter werden um den ESW.
15 | drfi | 27.04.2005 @ 07:59
Ich bin schon jahrelang ein Fan der Füchse und früheren Dynamos, obwohl ich gebürtiger Dresdner bin. Vor 3 Jahren habe ich Herrn Dr. Dietze persönlich kennen gelernt. Er war das Beste, was den Füchsen passieren konnte. Doch er war (und ist) unbequem. Doch er ist ein hervorragender Geschäftsmann und Manager. Er ist schon durch viele Feuer gegangen (siehe Leipzig). Jedoch ist er immer sich selbst treu geblieben. Er hat sich nirgendwo verbiegen lassen. Auch in Weisswasser nicht. Forts. folgt.
16 | kojoti | 27.04.2005 @ 08:08
@heiko du hast ne PN
17 | drfi | 27.04.2005 @ 08:10
Wer Erfolg hat, hat viele Feinde und vorallem viele Neider! Und Dr. Dietze polarisiert!!! Er hatte eine Vision für den Eishockeysport in Weisswasser. Doch die Schwierigkeiten bestanden darin, um Geld und Unterstützung zu kämpfen oder besser gesagt zu betteln. Hierbei setzt jedoch immer das Machtgerangel ein, sehr zum Leidwesen des ESW. Dabei will ich gar nicht von Cliquen- oder Vetternwirtschaft reden. RR wird an Dietze gemessen werden. Eine hohe Meßlatte! Zu hoch?
18 | drfi | 27.04.2005 @ 08:12
Übrigens. War vor ein paar Jahren nicht irgendetwas mit der Firma von RR?
19 | speedster | 27.04.2005 @ 08:38
eLogistic24 musste damals aufgrund der Insolvenz des Mutterkonzerns Mühl AG ebenfalls diese anmelden. Das hatte wohl nichts mit Rene Reinert zu tun.
20 | Norman | 27.04.2005 @ 08:48
Hoffentlich zieht die Stadt mit...
21 | Klaus | 27.04.2005 @ 08:52
Zitat:"Doch die Schwierigkeiten bestanden darin, um Geld und Unterstützung zu kämpfen oder besser gesagt zu betteln." Hätten umgekehrt Leute vor der Bürotür Dietzes stehen sollen und betteln ihr Geld loszuwerden? Man das war sein Job. Seine Motivation bestand auch darin anteilig mitzuverdienen. Was auch, vertraglich geregelt, mehr als Legitim war.
22 | Blaufuchs 999 | 27.04.2005 @ 17:11
Es ist schon bedenklich wie naive manch einer seinen Kom-mentar hier hinterläßt. In Dresden baut man mit Fluthilfe- geldern ein Stadion und bei uns gibt es Macht gerangel.Ein Profisportverein ist kein Logistig oder Erdbau bzw Fischzucht Unternehmen. Denn da hat man Berater an der Seite, wo sind die bei uns? LT und der Doc Bauernopfer.Sei an dieser Stelle noch mal Dank an beide gesagt !
23 | Klaus | 27.04.2005 @ 17:42
LT,LT, dann sag doch mal was dieser LT wirklich ernsthaftes getan hat! Er war und ist in solch einer Position nicht zu gebrauchen!!! Das schlimme ist, der arme Kerl weiß es nicht einmal. "Ich bitte Sie, mir zu verzeihen" Wofür konkret? Für die Unterschrift mit Konsequenzen???
24 | Jupp | 27.04.2005 @ 21:50
Schade um den Doc habe ihn persönlich gekannt und viel mit ihm gesprochen er hat eine gute Arbeit bei den Füchsen geleistet das muss erst einmal sein Nachfolger erbringen. Es wäre schade wenn sich die Stadt gegen den Eishockey in WSW stellen würde.Ich bin vor 3 Jahren nach Bayern gezogen und bin stolz ESW - Fan zu sein ,bei jedem Spiel des ESW in Bayern bin ich dabei ,obwohl 50m weiter die Eishalle von den Starbulls Rosenheim steht . Bitte lasst den ESW nicht untergehen.
25 | Kasatonov | 28.04.2005 @ 09:39
@24: So so, der ESW muss also deiner Meinung nach unbedingt am Leben gehalten werden. Grund: du bist Fan des Vereins. Nna dann los, mit gutem Beispiel voran! Lass dir die Kontonummer geben und ueberweise jeden Monat 1500,- damit dein Fandasein nicht gefaehrdet ist!!!
26 | Klaus | 28.04.2005 @ 09:47
"Starbulls Rosenheim"? Gutes Beispiel. In dieser Situation wird sich der ES Weisswasser schneller finden als sich das einige vorstellen können. Die Liga mit Rostock, Halle, Leipzig usw. wird wohl eher zur Realität als die, aus meiner Sicht unpassend geäußerten, DEL Träumereien des Herrn Reinert.
27 | lehm | 28.04.2005 @ 09:49
@25..sehr sinnvoller Beitrag..wie wärs mit Klappe halten?
28 | DavidH. | 28.04.2005 @ 09:52
@Kasatonov: Wenn du nix ordentliches zu sagen hast das lass es bitte sein. Danke DavidH. Mod-Team
29 | Kasatonov | 28.04.2005 @ 09:57
@27: haste ne besseren Vorschlag, wie etwas am laufen gehalten werden soll, was eigentlich gar nicht laufen kann - zumindestens nicht in dieser Spielklasse oder der Liga darunter? Solln die es doch bezahlen, die hier solch einen Affentanz auffuehren. Denen muss es ja was wert sein! Is es den Leuten nicht Wert: Regionalliga, Punkt!
30 | Klaus | 28.04.2005 @ 10:01
Wer von den s.g. Fans würde denn nicht zu Regionalliga Spielen gehen? Wäre das der Weltuntergang? Für mich nicht. Ein echter Neuanfang wäre es auf alle Fälle. Ganz im Gegensatz zu den WEIT überzogenen DEL Träumereien des R. Reinert.
31 | Stadtfuchs | 28.04.2005 @ 10:05
@25 + 26 *Kopfschuß* Das muß der vielbesagte ostdeutsche Optimismus sein. Rumheulerei am laufenden Band!
32 | Klaus | 28.04.2005 @ 10:18
@31, warte mal ab. Wir sprechen uns wieder. Wegen meiner Kritik am geplanten Bau der Arena bin ich hier regelrecht zerfetzt worden. Und nun???
33 | Silvio67 | 28.04.2005 @ 10:22
@ 25+26 bei 400000 € Unterhaltskosten für die Halle, spielt hier auch keiner Regionalliga. Kein Sponsor zahlt sein Geld für die Unterhaltung einer Halle. Die Stadt hat ja scheinbar Geld zum unterhalten einer Bibliothek die jährlich fast das gleiche an Unterhalt kostet. Vielleicht sagt man ja balt. Weisswasser kenn ich, hat eine super Bibliothek. Bis jetzt hieß es bei den Leuten, Weisswasser kenn ich-Eishockey. Aber Außenwirkung interessiert die Stadt ja nicht.
34 | Klaus | 28.04.2005 @ 10:33
Wieviel hat denn die GmbH für die Nutzung der Halle an die Stadt gezahlt? (monatlich, jährlich) Was beinhalten denn die € 400.000? Energie+Instandhaltung+Personal+???
35 | Senator | 28.04.2005 @ 10:36
Ohne Profieishockey und dementsprechenden Umsatz, keine Chance auf Betreibung der Halle --> also auch keine Regionaliga, Sachsenliga, Hobbyhockey. Ist das so schwer zu begreifen, liebe Freundeskreisfreunde GRRRRRRRRRR
36 | Klaus | 28.04.2005 @ 10:38
Soll doch Vattenfall eine neue Halle in Boxberg bauen. Günstiger wäre die benötigte E-Energie nicht zu bekommen. Und für die nicht wenigen Fans aus Richtung Bautzen eine deutlich kürzere Anreise.
37 | Klaus | 28.04.2005 @ 10:42
@35 belege mir doch mal diese Zahl von VIERHUNDERTTAUSEND, statt hier GRRRRRRRRR zu machen. Oder verursacht die Halle In Jonsdorf auch solch hohe Kosten? Da stellt sich die Frage, weshalb dort die Eiszeiten günstiger sind. Oder Niesky, die müssen auch Energie bezahlen um Eis zu machen.
38 | Klaus | 28.04.2005 @ 10:53
Das ohne Profi-Eishockey die Halle nicht mehr zu betreiben sei ist völliger Blödsinn. Die Einnahmen der GmbH dienten doch nicht zur Finanzierung der Halle sondern vielmehr zur Absicherung des Etat durch geplante Zuschauereinnahmen. AUCH IN GEISING GIBT ES EINE HALLE MIT HOBBYTEAMS OHNE PROFIMANNSCHAFT.
39 | speedster | 28.04.2005 @ 10:59
Die 400.000 € sind meines Wissens die Gesamtkosten. Wenn der Verein die Halle betreibt, dann wird das billiger. Wenn beispielsweise ein Mannschaftsbetreuer die Eismaschine fährt, braucht man dafür keinen anstellen usw.
40 | Kasatonov | 28.04.2005 @ 11:09
@31: klar ich verbreite hier Pessimismus. Ich jaule hier auch in jedem 2. Beitrag darueber, wie boese die Stadtvaeter sind, dass ohne den unfehlbaren Manager alles noch viel schlimmer wird und die Stadt wie Sodom und Gomorrha versinken wird, sollte es hier keine Mannschaft in der 2. oder 3. Liga geben. Ja, ich bin der Schlimme! :-)) :-))
41 | Kasatonov | 28.04.2005 @ 11:12
@33: warum soll ein Sponsor kein Geld fuer den Unterhalt einer Halle zahlen? Welcher Sponsor zahlt den in der Saison fuer was? Das weiss doch keiner von denen, oder? Es geht doch immer um den Gesamtetat.
42 | Kasatonov | 28.04.2005 @ 11:14
@33: welche Aussenwirkung hat denn der Eishockey der Stadt bisher eingebracht. Ich weiss es nicht. Schreib mal bitte.
43 | Klaus | 28.04.2005 @ 11:22
@speedster, "Wenn beispielsweise ein Mannschaftsbetreuer die Eismaschine fährt, braucht man dafür keinen anstellen usw." Und was ist mit den Eiszeiten, die nicht "die Mannschaft" betreffen? Soll jeder Hobbyverein seinen eigenen befähigten Eismaschinenfahrer mitbringen? Oder macht der "Eine" das für alle anderen von 5.00 Uhr bis 22.00 Uhr, am besten für Lau???
44 | Klaus | 28.04.2005 @ 11:25
Mit den genannten Kosten ist doch was faul. Merkt das hier keiner? Ich sage nochmal, JONSDORF, NIESKY, GEISING bzw. Schönheide, Greiz, Grimma usw.!
45 | speedster | 28.04.2005 @ 11:30
Nein, da kann man doch dann jemand beispielsweise auf 400 Euro Basis anstellen. Hauptnutzer ist der ESW, nicht die Hobbyvereine. Es ist ja gerade der Vorteil, wenn der Verein das Stadion übernimmt, dass dadurch Kosteneinsparungen möglich sind.
46 | Klaus | 28.04.2005 @ 11:35
Wieviel Stunden pro Woche darf jemand auf €400 Basis arbeiten? Wieviele €400 Leute braucht man dann? Übrigens wußte ich garnicht, dass die Eismeister diese hohen Jahreskosten verursacht haben. Müssen ja im Laufe der Jahre alles steinreiche Leute geworden sein.
47 | speedster | 28.04.2005 @ 11:38
Im Verein können Aufagben auch ehrenamtlich gemacht werden, bei der Stadt nicht. Wenns genug kompetente Helfer gäbe, bräuchte der Verein theoretisch auch keinen Eismeister. Und Personalkosten sind nunmal immer ein großer Ausgabenfaktor, nicht nur beim Eishockey. Da kann man sparen... Wieviel Eismeister sind eigentlich zur Zeit angestellt?
48 | Klaus | 28.04.2005 @ 12:07
Na dann, gute Nacht!
49 | Silvio67 | 28.04.2005 @ 12:10
@33 Da ich ja zur Zeit in Franken lebe kann ich dir nur sagen, in meinem Umfeld kann mit dem Begriff Weisswasser inzwischen jeder was anfangen. Es waren sogar schon Urfranken die vorher noch nie bei Eishockeyspielen waren, mit bei Füchsespielen. Bekanntheitsgrad ist ein weicher Standortfaktor. Sollte die Stadt sowas interessieren, es gibt Marketingagenturen und Unternehmensberatungen die dir das sogar auf Heller und Pfennig ausrechnen. Tourismus zum Beispiel lebt von Mundpropaganda.
50 | 3liter | 28.04.2005 @ 12:16
Auch wenn unsere Meinungen meistens ein Stück weit auseinanderliegen, muss ich speedster Recht geben. Was die Anzahl der Eismeister angeht ist Weißwasser bundesweit rekordverdächtig. Das ist zumindest mal ein Ansatzpunkt. 400€ Kraft wäre eine Idee - um die Hobbyvereine mit frischem Eis zu versorgen. Beim ESW als Hauptnutzer sollten sich authorisierte Betreuer oder Trainer finden lasse, die 2 Hebel und ein Lenkrad bedienen können.
51 | Klaus | 28.04.2005 @ 12:21
Nee Leute, damit wäre Weißwasser ein absolutes Unikat. Die Eishalle sollte städtisches Objekt bleiben und die benötigten Eismeister auch angestellt bei der Stadt. So funktioniert es auch in anderen, von mir bereits genannten Orten. Alles andere wäre Chaos ohne Ende. Da können wir gleich aufhören.
52 | 3liter | 28.04.2005 @ 12:22
Noch was. Wenn z.B. Hobbyvereine Schlüssel für die Umkleideräume oder gar Eishalle bekommen würden, könnte der "Eismeister" abends mal locker zwei Stunden eher Feierabend machen. Das geht woanders schließlich auch. Ich denke, dass es da Mittel und Wege gibt, was zu bewegen. Ein Beispiel aus Geising zeigt, was alles geht: da ist Betreiber des Imbißbudenstandes in Geising auch gleichzeitig Eismaschinenfahrer. In Freital hingegen macht abends die letzte Mannschaft das Licht auf der Eisfläche aus.
53 | Senator | 28.04.2005 @ 12:29
Die Halle in wSW ist aber nicht mit Nieky oder Johnsdorf zu vergleichen. Sie hat viel höhrer Energiekosten. @49 - geb Dir voll Recht, leider sehen viele Jammerossies solche Logiken nicht.
54 | Klaus | 28.04.2005 @ 12:31
Und der ist von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr in der Eishalle? Bei allem Verständnis, aber die Umstände in WSW sind nicht mit Freital zu vergleichen. In Dresden würde das auch nicht gehen.
55 | Klaus | 28.04.2005 @ 12:33
Um wieviel höher sind denn die Energiekosten für das Eis in WSW als beispielsweise in NY??? Zahlen sind nötig nichts anderes!
56 | 3liter | 28.04.2005 @ 12:34
Mir ist klar, dass man das nicht 1:1 umsetzen kann. Ich habe lediglich ein paar Punkte genannt, über die man mal diskutieren kann. Wenn du den ersten Beitrag von mir richtig lesen würdest, fändest du auch eine Antwort deine Frage.
57 | speedster | 28.04.2005 @ 12:35
"Jammerossies" - Erst Hirn einschalten, dann schreiben... Es ist schön, dass Weißwasser Deutschlandweit bekannt ist. Da können die Scharen von Arbeitslosen, ich glaube schon über 25%, froh sein, dass ihre Stadt so bekannt ist. gebracht hat es den Leuten nichts...
58 | Kasatonov | 28.04.2005 @ 14:04
@49: Urfranken gehen zu Fuechsespielen - weil du da bist, nur blau-gelb im Kopf hast und am Biertisch von nichts anderem redest. Und was waere, wenn du dort keine Werbung fahren und agitieren wuerdest? Nuescht! Weil die Jungs das gar nicht interessiert. Aber da is ja ein positiv Durchgeknallter, der denen das schon begreiflich macht. Und: im Eishockeydunstkreis nach dem ESW zu fragen is keine Kunst.
59 | Also sprach ... | 28.04.2005 @ 14:11
@33 also ich schätze das Potenzial einer Bibliothek der Region Weißwasser eine Zukunft zu geben weit aus höher ein, als die 400000 verschleuderten eus in der Hallenbetreibung.... Die Betreibung einer Eishalle, ist wohl eher einer wirtschaftlichen Nutzen-Kostenkalkulation zu unterziehen die alle Nutznießer mit ins Boot nimmt und somit zu einer effektiven Ausnutzung der Mittel führt. Die Stadt ist eher für Bereiche zuständig in denen solche Kalkulationen sich schwieriger gestalten.. z.B. Bildung
60 | Kasatonov | 28.04.2005 @ 14:13
...Tourismus: ich mach jetzte Urlaub in Weisswasser, weil dort der ESW spielt, oder wie? Weisswasser im Land der 3 Mehre. Also da is mir mein Urlaub zu schade. Oberlausitz ja, aber Weisswasser im Speziellen - nee, nicht im Traum! Die Gegend allgemein is schon super, aber da musst du auch ein Stueck mit dem Auto fahren und einen grossen Radius schlagen.
61 | Kasatonov | 28.04.2005 @ 14:16
@59: nee nee, so kann man das gar nicht sehen, es sein denn, Bildung ist gelb-blau. ;-) Geb dir recht, dein Konzept einer Hallenbetreibung wuerde ich auch so sehen. Das waere jedenfalls gerecht.
62 | lehm | 28.04.2005 @ 14:22
Wie sie alle aus ihren Löchern kommen...
63 | Also sprach ... | 28.04.2005 @ 14:27
...zum Wohle der Meinungsvielfalt... im Kreise drehen macht schwindelig.
64 | SvenSchimanski | 28.04.2005 @ 14:29
... is dat Forum kaputt ??? Ihr müllt mir noch mein Outlook zu....
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