Manager Klaus Dietze kehrt dem Fuchsbau den Rücken
27.04.2005 | 08:27 Uhr von
"Wir haben uns im gemeinsamen Einvernehmen entschlossen, unsere Partnerschaft zum 31. Juli 2005 zu beenden." Mit diesem Satz zog Klaus Dietze, Geschäftsführer und Manager der EHC Lausitzer Füchse Spielbetriebsgesellschaft, gestern einen Schlussstrich unter die sechs Jahre andauernde Tätigkeit in Weißwasser und geht zurück nach Leipzig. Grund für den Rücktritt ist das belastete Verhältnis zur Stadt: "So lange ich da bin, wäre das Verhältnis zur Kommune kaum noch zu kitten. Mit dem Führungswechsel und einem Mann aus der Region an der Spitze können die Disharmonien hoffentlich beseitigt werden", will Dietze den Weg frei machen für den Erhalt des Profieishockeys in der Lausitz. Neuer Mann an den Schalthebeln der Füchse-Zentrale wird René Reinert. Der Unternehmer aus Schleife muss nun kurzfristig gleich mehrere Krisenherde bekämpfen. Problem 1: Im Etat für die Saison 2004/05 klafft (auch wegen der Insolvenz eines Großsponsors) eine Lücke von 150 000 Euro. "Die gilt es schnell zu schließen, eventuell auch unter Einbindung der Fans in eine Spendenaktion", erklärte Reinert.
Problem 2: Die Füchse stehen ohne Spielstätte da. Die Stadt Weißwasser will sich aus der Betreibung der Eishalle zurückziehen und ihre finanzielle Unterstützung komplett einstellen. "Die für den Hallenbetrieb nötigen 400 000 Euro können wir nicht aufbringen. Die Stadt vergisst, dass die Profiabteilung die Halle nur zu ca. 16 Prozent nutzt, der Nachwuchs aber zu etwa 37 Prozent. Wir müssen umgehend mit der Stadt verhandeln, sie auf deren kommunale Pflichten hinweisen", sagt Reinert, der für die Einreichung der Lizenzunterlagen Fristverlängerung bis 30. Juni beantragte
Problem 3: In Sachen Eishallenneubau sind die Verhandlungen mit dem Duisburger Bauunternehmer Walter Hellmich ins Stocken geraten. Der vor Wochenfrist zurückgetretene Präsident des ES Weißwasser, Ludwig Thommaschk, hatte die Kontakte gepflegt und erste Verträge geschlossen. "Wir haben uns mit Hellmich auf eine Auszeit von vier Wochen geeinigt um die Unterlagen zu prüfen. Ein Neubau ist in Weißwasser nur realistisch, wenn zusätzliche Sponsoren gewonnen werden", sagt Reinert.
Die Nachricht, dass bislang zwölf Spieler der letztjährigen Mannschaft und Lars Müller (Schweinfurt) als erster Neuzugang Verträge unterschrieben haben, ist da nebensächlich. Reinert weiß: "Die Kuh auf dem Eis ist mit drei Beinen eingebrochen. Nur mit einem großen Kraftakt ist sie noch zu retten."
Problem 2: Die Füchse stehen ohne Spielstätte da. Die Stadt Weißwasser will sich aus der Betreibung der Eishalle zurückziehen und ihre finanzielle Unterstützung komplett einstellen. "Die für den Hallenbetrieb nötigen 400 000 Euro können wir nicht aufbringen. Die Stadt vergisst, dass die Profiabteilung die Halle nur zu ca. 16 Prozent nutzt, der Nachwuchs aber zu etwa 37 Prozent. Wir müssen umgehend mit der Stadt verhandeln, sie auf deren kommunale Pflichten hinweisen", sagt Reinert, der für die Einreichung der Lizenzunterlagen Fristverlängerung bis 30. Juni beantragte
Problem 3: In Sachen Eishallenneubau sind die Verhandlungen mit dem Duisburger Bauunternehmer Walter Hellmich ins Stocken geraten. Der vor Wochenfrist zurückgetretene Präsident des ES Weißwasser, Ludwig Thommaschk, hatte die Kontakte gepflegt und erste Verträge geschlossen. "Wir haben uns mit Hellmich auf eine Auszeit von vier Wochen geeinigt um die Unterlagen zu prüfen. Ein Neubau ist in Weißwasser nur realistisch, wenn zusätzliche Sponsoren gewonnen werden", sagt Reinert.
Die Nachricht, dass bislang zwölf Spieler der letztjährigen Mannschaft und Lars Müller (Schweinfurt) als erster Neuzugang Verträge unterschrieben haben, ist da nebensächlich. Reinert weiß: "Die Kuh auf dem Eis ist mit drei Beinen eingebrochen. Nur mit einem großen Kraftakt ist sie noch zu retten."
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten