Stadt Weißwasser und Füchse rücken wieder enger zu
28.04.2005 | 23:07 Uhr von
Antrittsbesuch von Geschäftsführer René Reinert und Vereinsvorsitzenden
Durch den Einsatz des Weißwasseraner Oberbürgermeisters Hartwig Rauh, konnte sich gestern die neue Führung des Eissport Weißwasser kurzfristig den Stadtverordneten vorstellen. In erster Linie galt der "Antrittsbesuch" dem Abbau von Spannungen, die es zwischen den bisherigen Füchse- Verantwortlichen und der Stadtverwaltung gegeben hatte.
René Reinert nutzte die Gelegenheit den Stadtverantwortlichen die aktuellen Veränderungen beim Eissport Weißwasser zu erklären, die verschiedenen Problemstellungen zu erläutern und die weitere Vorgehensweise vorzustellen. Dabei hob er hervor, dass es zukünftig zwischen Verein und Spielbetriebs GmbH eine partnerschaftliche Zusammenarbeit geben wird, in der man gemeinsam an dem übergeordneten Ziel ,, Erhalt des Eissports in Weißwasser mit Profi -und Nachwuchssport, arbeiten wird. Auch das Verhältnis zur Stadt Weißwasser soll durch einen sachlichen und fairen Umgang miteinander auf eine neue Basis gestellt werden. Bei dem wichtigen Thema Eishallenbetreibung erklärten Reinert und Rohrbach, das der Eissport Weißwasser bereit ist, Betreibung zukünftig durchzuführen, es ohne finanzielle Unterstützung der Stadt jedoch unmöglich ist die Kosten zu decken.
Kurzfristig soll jetzt eine nachvollziehbare Kostenkalkulation auf Basis der letzten Jahre vorgelegt werden, bei der ein Kostensatz pro Stunde Eishallennutzung ermittelt wird. Nach ersten Erkenntnissen wird dieser rund 130,- € pro Stunde betragen. Eine Nutzungsanalyse der Eissporthalle konnte bereits gestern den Stadträten vorgelegt werden. Aus dieser geht hervor, dass die Nachwuchsmannschaften des ESW mit 37 % oder 960 Std. pro Saison, die Weißwasseraner Vereine mit 16 % oder 408 Std. und die Damen und Juniorenmannschaft mit 7.5 % oder 200 Std.pro Saison die Hauptnutzer der Eishalle sind. Die EHC GmbH nutzt die Halle rund 15% oder 400 Std. pro Saison. Das Kernthema ist, das die Nachwuchsmannschaften des ESW aufgrund eines Stadtratsbeschlusses schon seit mehr als 10 Jahren kostenlos trainieren dürfen und die Weißwasseraner Vereine, Damen und Juniorenmannschaft laut städtischer Gebührenordnung zwischen 26,-€ und 51,- € pro Stunde bezahlen. Dies in Zukunft ohne Zuschuss der Stadt zu gewährleisten, ist für den neuen Betreiber unmöglich. Auch eine Übernahme dieser Kosten durch Eltern oder neuen Sponsoren sehen Reinert und Rohrbach als unrealistisch an, da viele Eltern schon an die Schmerzgrenze gehen, um ihren Kindern diesen Sport zu ermöglich. Zudem ist die Gewinnung von Sponsoren für den Nachwuchs nur schwer möglich. Hier hofft das neue Führungsduo auf ein klares Bekenntnis der Stadt zum Nachwuchs.
Die Stadtverordneten haben gestern Ihre Unterstützung signalisiert und die Vorgehensweise der neuen Clubführung begrüßt. In den kommenden Wochen werden jetzt weitere Gespräche über die künftige Betreibung der Eishalle folgen. Am 25. Mai soll dann endgültig über das neue Betreiberkonzept entschieden werden.
Pressemitteilung Lausitzer Füchse
1 | Bure | 29.04.2005 @ 00:26
na das hört sich ja nicht schlecht an nur wenn man als team zusammen arbeitet klappt das alle an ein strand und los gehts.
2 | Kasatonov | 29.04.2005 @ 09:29
Jo Pavel, so wird das vielleicht doch noch was werden und wir koennen in der Wintersaison wieder in der Halle rumturnen. Aber die 51,- Euronen/Stunde sind dann Geschichte. Bin gespannt, wo der Stundenpreis landen wird.
3 | Renegade | 29.04.2005 @ 11:31
Sind zumindest gute Ansätze, so dass man hoffen kann, dass sich das Verhältnis zwischen Verein und Stadt bessert !
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Durch den Einsatz des Weißwasseraner Oberbürgermeisters Hartwig Rauh, konnte sich gestern die neue Führung des Eissport Weißwasser kurzfristig den Stadtverordneten vorstellen. In erster Linie galt der "Antrittsbesuch" dem Abbau von Spannungen, die es zwischen den bisherigen Füchse- Verantwortlichen und der Stadtverwaltung gegeben hatte.
René Reinert nutzte die Gelegenheit den Stadtverantwortlichen die aktuellen Veränderungen beim Eissport Weißwasser zu erklären, die verschiedenen Problemstellungen zu erläutern und die weitere Vorgehensweise vorzustellen. Dabei hob er hervor, dass es zukünftig zwischen Verein und Spielbetriebs GmbH eine partnerschaftliche Zusammenarbeit geben wird, in der man gemeinsam an dem übergeordneten Ziel ,, Erhalt des Eissports in Weißwasser mit Profi -und Nachwuchssport, arbeiten wird.
Auch das Verhältnis zur Stadt Weißwasser soll durch einen sachlichen und fairen Umgang miteinander auf eine neue Basis gestellt werden. Bei dem wichtigen Thema Eishallenbetreibung erklärten Reinert und Rohrbach, das der Eissport Weißwasser bereit ist, Betreibung zukünftig durchzuführen, es ohne finanzielle Unterstützung der Stadt jedoch unmöglich ist die Kosten zu decken.
Kurzfristig soll jetzt eine nachvollziehbare Kostenkalkulation auf Basis der letzten Jahre vorgelegt werden, bei der ein Kostensatz pro Stunde Eishallennutzung ermittelt wird. Nach ersten Erkenntnissen wird dieser rund 130,- € pro Stunde betragen. Eine Nutzungsanalyse der Eissporthalle konnte bereits gestern den Stadträten vorgelegt werden. Aus dieser geht hervor, dass die Nachwuchsmannschaften des ESW mit 37 % oder 960 Std. pro Saison, die Weißwasseraner Vereine mit 16 % oder 408 Std. und die Damen und Juniorenmannschaft mit 7.5 % oder 200 Std.pro Saison die Hauptnutzer der Eishalle sind. Die EHC GmbH nutzt die Halle rund 15% oder 400 Std. pro Saison. Das Kernthema ist, das die Nachwuchsmannschaften des ESW aufgrund eines Stadtratsbeschlusses schon seit mehr als 10 Jahren kostenlos trainieren dürfen und die Weißwasseraner Vereine, Damen und Juniorenmannschaft laut städtischer Gebührenordnung zwischen 26,-€ und 51,- € pro Stunde bezahlen. Dies in Zukunft ohne Zuschuss der Stadt zu gewährleisten, ist für den neuen Betreiber unmöglich. Auch eine Übernahme dieser Kosten durch Eltern oder neuen Sponsoren sehen Reinert und Rohrbach als unrealistisch an, da viele Eltern schon an die Schmerzgrenze gehen, um ihren Kindern diesen Sport zu ermöglich. Zudem ist die Gewinnung von Sponsoren für den Nachwuchs nur schwer möglich. Hier hofft das neue Führungsduo auf ein klares Bekenntnis der Stadt zum Nachwuchs.
Die Stadtverordneten haben gestern Ihre Unterstützung signalisiert und die Vorgehensweise der neuen Clubführung begrüßt. In den kommenden Wochen werden jetzt weitere Gespräche über die künftige Betreibung der Eishalle folgen. Am 25. Mai soll dann endgültig über das neue Betreiberkonzept entschieden werden.
Pressemitteilung Lausitzer Füchse