Ex-Weißwasseraner kommt mit Köln in die Lausitz / Spendenaktion «Wir sind ein Team» gut angelaufen
Das geplante Benefizspiel zwischen den Lausitzer Füchsen und den Kölner Haien am 16. August soll der Höhepunkt der in dieser Woche angelaufenen Spendenaktion «Wir sind ein Team – gemeinsam für den Eissport in Weißwasser» werden.
Und nach dem Willen von Füchse-Geschäftsführer René Reinert dürfen sich die Fans auf einen ganz besonderen Leckerbissen freuen. Denn der Ex-Weißwasseraner Mirko Lüdemann soll zumindest für diese eine Partie wieder das Trikot der Füchse tragen. «Wir sind in Gesprächen. Ob sich diese Idee umsetzen lässt, muss allerdings erst noch geprüft werden» , sagte Reinert der RUNDSCHAU. «Wir wollen dieses Spiel zu einem Event rund um den Eissport ausbauen und den Leuten gleichzeitig Danke sagen für ihre Spendenbereitschaft.» Bis gestern gab es Zusagen über rund 13 000 Euro. 110 Fans und Unternehmen, so teilte der Verein mit, haben sich bereits zugunsten der Füchse engagiert. «Die Resonanz zeigt, dass die Aktion von den Leuten angenommen wird» , betonte Reinert.
Auch die fünf Schirmherren haben schon in der Anfangsphase deutlich gemacht, dass sie nicht nur Aushängeschild dieser Aktion sind, sondern den Eissport auch finanziell unterstützen. Die sächsische Sozialministerin Helma Orosz, NOL-Landrat Bernd Lange, Weißwassers Oberbürgermeister Hartwig Rauh sowie die aus der Lausitz stammenden Profis Mirko Lüdemann (Kölner Haie) und Michael Bresagk (Frankfurt Lions) spendeten gemeinsam 2500 Euro.
Ziel der größten Spendenkampagne in der Geschichte des Traditionsvereins ist es, die finanzielle Zukunft des Eishockeystandortes Weißwasser langfristig zu sichern (die RUNDSCHAU berichtete). Den entsprechenden Spendencoupon finden sie heute in der RUNDSCHAU. Seit gestern liegen die Coupons auch in der Geschäftsstelle des Eissport Weißwasser aus. Wegen der Spendenaktion ist die Geschäftsstelle heute in der Zeit von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Eine Mindestsumme gibt es nicht. Alle Spender erhalten ein Vorkaufsrecht für die Tickets (12,50 Euro) für das Benefizspiel gegen Köln, die nicht in den freien Verkauf gehen.
Ohnehin steht der Eissport in Weißwasser vor einer Weg weisenden Woche. Für Montag haben die Fans einen Protestzug zum Rathaus angekündigt, um ihre Sympathie mit den Füchsen zu dokumentieren. Am Mittwoch entscheiden die Stadträte darüber, ob die Kommune als Eigentümer auch weiterhin einen Zuschuss zur Betreibung des Eissportkomplexes gibt oder nicht. Die Betreibung soll wegen der knappen Finanzlage der Stadt Weißwasser ab Juli von den Füchsen übernommen werden. Für morgen um 17 Uhr hat Oberbürgermeister Rauh die Fans zu einem Eishockey-Stammtisch in den «English Pub» eingeladen. Die Füchse-Verantwortlichen werden bei dem Termin übrigens fehlen – denn sie haben keine Einladung erhalten.
(Frank Noack)
*Für morgen um 17 Uhr hat Oberbürgermeister Rauh die Fans zu einem Eishockey-Stammtisch in den «English Pub» eingeladen. Die Füchse-Verantwortlichen werden bei dem Termin übrigens fehlen – denn sie haben keine Einladung erhalten.* Dachte ich's mir doch!Hätte nicht von hinten nach vorn lesen sollen!Achtung: Die Verarsche geht schon wieder los! Bei den Füchsen sind die handelnden Personen ja ausgetauscht. Aber bei der Stadt...
2 | kojoti | 21.05.2005 @ 17:59
JJH - Johann Jacob Wendehals *koppschüttel*
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Das geplante Benefizspiel zwischen den Lausitzer Füchsen und den Kölner Haien am 16. August soll der Höhepunkt der in dieser Woche angelaufenen Spendenaktion «Wir sind ein Team – gemeinsam für den Eissport in Weißwasser» werden.
Und nach dem Willen von Füchse-Geschäftsführer René Reinert dürfen sich die Fans auf einen ganz besonderen Leckerbissen freuen. Denn der Ex-Weißwasseraner Mirko Lüdemann soll zumindest für diese eine Partie wieder das Trikot der Füchse tragen. «Wir sind in Gesprächen. Ob sich diese Idee umsetzen lässt, muss allerdings erst noch geprüft werden» , sagte Reinert der RUNDSCHAU. «Wir wollen dieses Spiel zu einem Event rund um den Eissport ausbauen und den Leuten gleichzeitig Danke sagen für ihre Spendenbereitschaft.»
Bis gestern gab es Zusagen über rund 13 000 Euro. 110 Fans und Unternehmen, so teilte der Verein mit, haben sich bereits zugunsten der Füchse engagiert. «Die Resonanz zeigt, dass die Aktion von den Leuten angenommen wird» , betonte Reinert.
Auch die fünf Schirmherren haben schon in der Anfangsphase deutlich gemacht, dass sie nicht nur Aushängeschild dieser Aktion sind, sondern den Eissport auch finanziell unterstützen. Die sächsische Sozialministerin Helma Orosz, NOL-Landrat Bernd Lange, Weißwassers Oberbürgermeister Hartwig Rauh sowie die aus der Lausitz stammenden Profis Mirko Lüdemann (Kölner Haie) und Michael Bresagk (Frankfurt Lions) spendeten gemeinsam 2500 Euro.
Ziel der größten Spendenkampagne in der Geschichte des Traditionsvereins ist es, die finanzielle Zukunft des Eishockeystandortes Weißwasser langfristig zu sichern (die RUNDSCHAU berichtete). Den entsprechenden Spendencoupon finden sie heute in der RUNDSCHAU. Seit gestern liegen die Coupons auch in der Geschäftsstelle des Eissport Weißwasser aus. Wegen der Spendenaktion ist die Geschäftsstelle heute in der Zeit von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Eine Mindestsumme gibt es nicht. Alle Spender erhalten ein Vorkaufsrecht für die Tickets (12,50 Euro) für das Benefizspiel gegen Köln, die nicht in den freien Verkauf gehen.
Ohnehin steht der Eissport in Weißwasser vor einer Weg weisenden Woche. Für Montag haben die Fans einen Protestzug zum Rathaus angekündigt, um ihre Sympathie mit den Füchsen zu dokumentieren. Am Mittwoch entscheiden die Stadträte darüber, ob die Kommune als Eigentümer auch weiterhin einen Zuschuss zur Betreibung des Eissportkomplexes gibt oder nicht. Die Betreibung soll wegen der knappen Finanzlage der Stadt Weißwasser ab Juli von den Füchsen übernommen werden.
Für morgen um 17 Uhr hat Oberbürgermeister Rauh die Fans zu einem Eishockey-Stammtisch in den «English Pub» eingeladen. Die Füchse-Verantwortlichen werden bei dem Termin übrigens fehlen – denn sie haben keine Einladung erhalten.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 21.05.05