Klappt es mit der Stadt, gibt es keine Lizenzprobleme
Morgen endet die Frist für die Erfüllung der Lizenzauflagen. Ist alles im Lot?
Wir sind gerade dabei, die restlichen Dinge zu klären, damit wir möglichst noch heute, nach der Stadtratssitzung, den Vertrag mit der Stadt unterzeichnen können. Voraussetzung ist, dass das Regierungspräsidium der zusätzlichen Ausgabe für den Eissport zustimmt und die Stadt das Haushaltskonsolidierungskonzept beschließt. Auch ein Vertrag zwischen Verein und Füchse-GmbH liegt unterschriftsreif vor, so dass wir rechtzeitig die wichtigste Auflage erfüllen können.
Weitere Auflagen gab es keine?
Nur kleinere Sachen wie Unbedenklichkeitsbescheinigungen mussten nachgereicht werden. Diese Aufgaben konnten wir lösen. Der Knackpunkt war und ist der Betreibervertrag mit der Stadt.
Aus den zu erwartenden Betriebskosten für das Eisstadion gibt es noch ein Defizit. Resultieren nicht dadurch auch Schwierigkeiten mit der Lizenz?
Nein, weil der Verein ja Betreiber des Eisstadions sein wird, nicht die Profi-GmbH. In den Lizenzunterlagen tauchen nur die Zahlen aus dem Vertrag mit dem Verein auf.
Das finanzielle Risiko trägt also der Verein. Wie groß ist das Finanzloch, das aus der Betreibung resultiert?
Wir rechnen mit einem Zuschussbedarf von 280 000 Euro im Jahr, 110 000 Euro trägt die Stadt, einen Scheck über 100 000 Euro übergibt heute Vattenfall dem Verein. 70 000 Euro sind also noch offen, sollen mit weiteren Sponsoren und über den Erlös aus der Spendenaktion gedeckt werden.
Oberbürgermeister Hartwig Rauh sagt, dass das Überleben des Eishockeys nicht von Zuschüssen der Stadt abhängt. Alles deutet darauf hin, dass es im kommenden Jahr keinen mehr geben wird. Und eine Spendenaktion kann man ja auch nicht jährlich auf die Beine stellen?
Eine Spendenaktion, wir stehen derzeit übrigens bei 56 000 Euro, kann tatsächlich nur eine Ausnahme sein. Was zukünftige Zuschüsse betrifft: Ohne Zuschüsse der Stadt wird es nicht möglich sein, Eishockey in dieser Form hier am Leben zu halten. Wir werden jetzt über eine Saison Erfahrungen sammeln, was an Kosten auf den Verein zu-kommt. Und übrigens: Auch in Regionen mit viel besserer wirtschaftlicher Ausgangssituation schaffen es die Betreiber nicht allein, werden von der Stadt finanziell unterstützt.
Gedanken an eine neue Halle verschwendet derzeit niemand?
Tatsächlich galt es jetzt erst einmal, die akut anstehenden Probleme zu lösen, das Überleben des Eishockeys an sich zu sichern. Für eine neue Halle benötigen wir einen Partner für die Betreibung. Der Verein allein kann das nicht schultern. Wir wollen Step by Step vorgehen, sportlich eine positive Tendenz nachweisen und wieder mehr Zuschauer ins Stadion locken. Dann sind potenzielle Partner auch eher bereit, über ein Engagement nachzudenken.
Ist der Kader dafür stark genug?
Ich denke schon. Die wichtigsten Leistungsträger konnten wir halten und mit Lars Müller, Morgan Warren, Lukas Slavetinsky und Benjamin Wildgruber vier Neue holen. Einen starken Verteidiger suchen wir noch.
In jedem Interview lässt der Herr Reinert so ne Schote raus!!! Der soll des lieber dem Herrn Friebel überlassen!!! Er soll sich lieber vor der Presse verstecken...erst Weißwasser wolle in die DEL, dann werden die Spenden der GmbH zugeschustert und nun daß des Minus beim Stammverein angerechnet wird....super!!! Und wieso hat er keine Ahnung, was die Saison kostet, hat Herr Dietze etwa alle Papiere vernichtet?!?!
2 | Aigars44 | 29.06.2005 @ 15:24
"werden die Spenden der GmbH zugeschustert" deone aussage versteh ich nie
3 | SEFI | 29.06.2005 @ 16:55
@eis-fuchsi: einfach noch mal gründlich lesen,ordentlich sortieren und dann vielleicht weiterblubbern
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Morgen endet die Frist für die Erfüllung der Lizenzauflagen. Ist alles im Lot?
Wir sind gerade dabei, die restlichen Dinge zu klären, damit wir möglichst noch heute, nach der Stadtratssitzung, den Vertrag mit der Stadt unterzeichnen können. Voraussetzung ist, dass das Regierungspräsidium der zusätzlichen Ausgabe für den Eissport zustimmt und die Stadt das Haushaltskonsolidierungskonzept beschließt. Auch ein Vertrag zwischen Verein und Füchse-GmbH liegt unterschriftsreif vor, so dass wir rechtzeitig die wichtigste Auflage erfüllen können.
Weitere Auflagen gab es keine?
Nur kleinere Sachen wie Unbedenklichkeitsbescheinigungen mussten nachgereicht werden. Diese Aufgaben konnten wir lösen. Der Knackpunkt war und ist der Betreibervertrag mit der Stadt.
Aus den zu erwartenden Betriebskosten für das Eisstadion gibt es noch ein Defizit. Resultieren nicht dadurch auch Schwierigkeiten mit der Lizenz?
Nein, weil der Verein ja Betreiber des Eisstadions sein wird, nicht die Profi-GmbH. In den Lizenzunterlagen tauchen nur die Zahlen aus dem Vertrag mit dem Verein auf.
Das finanzielle Risiko trägt also der Verein. Wie groß ist das Finanzloch, das aus der Betreibung resultiert?
Wir rechnen mit einem Zuschussbedarf von 280 000 Euro im Jahr, 110 000 Euro trägt die Stadt, einen Scheck über 100 000 Euro übergibt heute Vattenfall dem Verein. 70 000 Euro sind also noch offen, sollen mit weiteren Sponsoren und über den Erlös aus der Spendenaktion gedeckt werden.
Oberbürgermeister Hartwig Rauh sagt, dass das Überleben des Eishockeys nicht von Zuschüssen der Stadt abhängt. Alles deutet darauf hin, dass es im kommenden Jahr keinen mehr geben wird. Und eine Spendenaktion kann man ja auch nicht jährlich auf die Beine stellen?
Eine Spendenaktion, wir stehen derzeit übrigens bei 56 000 Euro, kann tatsächlich nur eine Ausnahme sein. Was zukünftige Zuschüsse betrifft: Ohne Zuschüsse der Stadt wird es nicht möglich sein, Eishockey in dieser Form hier am Leben zu halten. Wir werden jetzt über eine Saison Erfahrungen sammeln, was an Kosten auf den Verein zu-kommt. Und übrigens: Auch in Regionen mit viel besserer wirtschaftlicher Ausgangssituation schaffen es die Betreiber nicht allein, werden von der Stadt finanziell unterstützt.
Gedanken an eine neue Halle verschwendet derzeit niemand?
Tatsächlich galt es jetzt erst einmal, die akut anstehenden Probleme zu lösen, das Überleben des Eishockeys an sich zu sichern. Für eine neue Halle benötigen wir einen Partner für die Betreibung. Der Verein allein kann das nicht schultern. Wir wollen Step by Step vorgehen, sportlich eine positive Tendenz nachweisen und wieder mehr Zuschauer ins Stadion locken. Dann sind potenzielle Partner auch eher bereit, über ein Engagement nachzudenken.
Ist der Kader dafür stark genug?
Ich denke schon. Die wichtigsten Leistungsträger konnten wir halten und mit Lars Müller, Morgan Warren, Lukas Slavetinsky und Benjamin Wildgruber vier Neue holen. Einen starken Verteidiger suchen wir noch.
Gespräch: Frank Thümmler
Quelle: Sächsische Zeitung vom 29.06.2005